Küssabergs, der kleinste Ortsteil Küßnachs ist nun digital bestens versorgt. Im Rahmen einer Feierstunde mit dem Gemeinderat übergab Bürgermeister Manfred Weber die 44 von der Gemeinde gebauten Glasfaser-Hausanschlüsse feierlich an den Netzbetreiber Stiegeler. Den Bewohnern Küßnachs steht nun Internet bis in den Gigabit-Bereich zur Verfügung. Dank gefördertem Breitbandausbau haben 44 Gebäude in Küßnach nun Anschluss an ein leistungsstarkes Highspeed-Netz.

„Durch den Schulterschluss der Gemeinde und Stiegeler, zusätzlich mit großer Unterstützung von Bund und Land und inkl. der ebenfalls bewährten Kooperation mit naturenergie netze konnten wir für Küßnach und die umliegenden Höfe nun eine Infrastruktur mit Breitband und Stromversorgung schaffen, die den städtischen Angeboten in nichts nachsteht“, freute sich Bürgermeister Manfred Weber. „Dass in unserem kleinsten Ortsteil mit dem Anschluss aller Anwesen zudem eine wirkliche Vollversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger besteht, gleicht alle Anstrengungen der letzten Jahre wieder aus“, so der Bürgermeister.

Um die neu gebauten Hausanschlüsse in Küßnach nutzen zu können, gibt es jedoch zwei Punkte zu beachten: Zum einen muss die notwendige Hausverkabelung vorbereitet werden. Dafür sind die Hauseigentümer selbst verantwortlich. Bei der Einrichtung kann ein Elektriker behilflich sein. Außerdem muss ein Signalliefervertrag für Internet über Glasfaser abgeschlossen werden.

Für alle Einwohner, die sich persönlich vor Ort über den Wechsel zu Glasfaser informieren möchten, bietet Stiegeler einen Beratungstag am Dienstag, den 30. September 2025, von 13:00 bis 18:00 Uhr im Bürgersaal des Küßnacher Bürgerhauses. Im direkten Gespräch mit Mitarbeitern des Unternehmens können dabei sämtliche Fragen zum Umstieg von DSL zu Glasfaser, dem Anbieterwechsel oder verfügbaren Tarifen geklärt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Netzbetreibers Stiegeler.

Die Telekom schließt jetzt auch bislang unterversorgte Adressen in Murr an ihr Glasfasernetz an. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hat sich das Unternehmen zusätzlich zum Eigenausbau erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt. „Vom geförderten Ausbau profitieren Adressen, die wir im Eigenausbau nicht wirtschaftlich erschließen können“, erklärt Volker Ackermann, Regio Manager für den Glasfaserausbau der Telekom im Landkreis Ludwigsburg, anlässlich des Spatenstichs. „In Murr haben wir im Eigenausbau bereits rund 97 Prozent der Haushalte und Gewerbe mit Glasfaser erschlossen. Mit dem geförderten Ausbau können wir jetzt zusätzlich Gebäude in Randlagen von Murr sowie den Sonnenhof in Pleidelsheim, an unser Glasfasernetz anschließen.“ Für diese Ausbaumaßnahme bringt das Unternehmen rund 3 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet 2 neue Verteiler.

Bürgermeister Torsten Bartzsch hebt die Bedeutung von zuverlässigen Internetverbindungen hervor: „Glasfaser ist die Technologie, die alle heutigen und zukünftigen Datenmengen transportieren kann. Eine schnelle und stabile Internetverbindung ist mittlerweile für private Haushalte und Gewerbetreibende gleichermaßen ein wichtiger Standortfaktor. Ich freue mich deshalb, dass auch bislang nicht optimal versorgte Gebäude jetzt per Glasfaser erschlossen werden und die jahrelangen gemeinsamen Bemühungen nun in diesen Ausbau münden. Mit diesem Ausbauschritt nähern wir uns der 100 Prozent-Glasfaserversorgung in Murr, darauf können wir alle gemeinsam stolz sein.“

22 Haushalte und Gewerbe können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Gaming und Streamen gleichzeitig möglich sind. Nutzerinnen und Nutzer können flexibel auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen reagieren. Glasfaser ist robust gegenüber äußeren Einflüssen wie Wasser oder Strom. Sie spart außerdem Energie und schont das Klima – deutlich mehr als das bestehende Kupfernetz.


Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt.

Katharina Manthey, Referentin im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg: „Glasfaser ist die Technologie, die den steigenden Anforderungen der digitalen Welt heute und in Zukunft gerecht wird. Eine leistungsfähige und zuverlässige Internetverbindung hat sich längst zu einem entscheidenden Standortfaktor für private Haushalte sowie Unternehmen entwickelt. Daher freue ich mich, dass heute der Startschuss für den geförderten Glasfaserausbau in Murr fällt.“

Weitere Stimmen zum Glasfaserausbau für Murr finden Sie auf der Website der Gemeine Murr.

Mit einem gemeinsamen symbolischen Spatenstich haben am 11. September 2025, offiziell die Bauarbeiten zum Glasfaser-Breitbandausbau der unterversorgten Adressen im weißen Fleck in Au und Wittnau begonnen. Die Gemeinden Au und Wittnau sind Mitglied im Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald, der für seine Mitglieder ein Glasfasernetz errichtet.

„Mit diesem gemeinsamen symbolischen Spatenstich feiern wir heute den offiziellen Baustart in der 28. und 29. Gemeinde für den Ausbau der ‚weißen Flecken‘ im Verbandsgebiet“, erklärte der Verbandsvorsitzende des Zweckverbands, Landrat Dr. Christian Ante, in seiner Begrüßungsrede. „Der Baubeginn in Au und Wittnau markiert weitere Meilensteine im Entwicklungsprozess und auf dem weiten Weg, den wir bisher zum Aufbau einer komplett neuen Glasfaser-Infrastruktur im Landkreis gegangen sind.“

Der Baustart in Au und Wittnau erfolgt nach absolvierter Vorbereitungszeit, in der neben der Vorplanung mit den Gemeinden insbesondere der mehrstufige und komplexe Verfahrensweg bis zur Bewilligung von Bundes- und Landesfördermitteln sowie den EU-weiten Ausschreibungsverfahren beschritten wurde. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,6 Millionen Euro für die Anbindung der weißen Flecken (Bandbreite von weniger als 30 Mbit/s und Marktversagen) in beiden Gemeinden, umfasst das Gebiet rund 4 Kilometer Trassenbau in Au und gute 3 km in Wittnau. Das „Upgrade graue Flecken“ des Bundes, mit dem trassenanliegende hellgraue Flecken (weniger als 100 Mbit/s) auf dem Weg zum weißen Fleck gefördert angebunden werden können, soll beim Ausbau ebenfalls zum Zuge kommen.

Mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten und den darauffolgenden Glasfaserarbeiten rechnet das ausführende Unternehmen nach derzeitiger Planung im Sommer 2027. Nach der anschließenden notwendigen Dokumentation kann das Netz dann voraussichtlich im Spätsommer 2027 an den Betreiber Vodafone zur Inbetriebnahme übergeben werden.

Unterstützt wird der Bau im Ortsnetz über das Bundesförderprogramm Breitband zum Infrastrukturaufbau im weißen Fleck sowie über die Mitfinanzierung des Landes Baden-Württemberg. Für den Ausbau des Zweckverbands Breitband in Au und Wittnau haben Bund und Land Zuwendungen in vorläufiger Höhe bewilligt. 50% der förderfähigen Kosten werden nach Abschluss vom Bund gefördert, 40% vom Land. Ein kommunaler Eigenanteil von 10% verbleibt, für den der Zweckverband ebenso wie für das Gesamtprojekt die Vorfinanzierung leistet.

Der Backbone-Bau erhält Zuwendung aus dem früheren Landesförderprogramm.

Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!

In der Stadt Waghäusel wurde am 20. August 2025 feierlich ein Abschnitt des Glasfasernetzes in Betrieb genommen – und weitere Millionenförderung folgte gleich danach.

Der Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat zusammen mit dem Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und dem Oberbürgermeister der Stadt Waghäusel Thomas Deuschle die Netzinbetriebnahme mit einem symbolischen Knopfdruck eingeläutet und damit wiederholt einer zukunftsgerichteten Landespolitik Ausdruck verliehen.

Die Region Karlsruhe gilt als Vorreiter beim Breitbandausbau. Der Landkreis setzt seit 2014 konsequent auf eine Kombination aus Landes- und Bundesförderung sowie den Ausbau durch private Netzbetreiber. Bis spätestens 2028 sollen über 120.000 Glasfaseranschlüsse im gesamten Kreisgebiet zur Verfügung stehen. In Waghäusel ergänzt die Deutsche Glasfaser den geförderten Ausbau durch einen großflächigen privatwirtschaftlichen Ausbau.

Zusätzlich übergab Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl zwei Förderbescheide des Landes für den Glasfaserausbau im Landkreis Karlsruhe. In Waghäusel entstehen durch das geförderte Ausbauprojekt insgesamt 1.344 neue Glasfaseranschlüsse. Neben privaten Haushalten profitieren insbesondere ca. 30 öffentliche Einrichtungen, eine Schule und 173 Gewerbebetriebe. Die Stadt erhält hierfür eine Landesförderung von rund 4,3 Millionen Euro. In der Gemeinde Weingarten (Baden) werden gefördert 181 Anschlüsse realisiert, darunter ebenfalls eine Schule, 32 Unternehmen und sechs öffentliche Gebäude. Die Gemeinde erhält hierfür eine Förderung in Höhe von 556.672 Euro.

Die Stadt Waghäusel steuert auf das Ziel der flächendeckenden Versorgung mit Glasfaser zu. Durch die sinnvolle Abstimmung des geförderten und eigenwirtschaftlichen Netzausbaus werden auch die anderen Kommunen im Landkreis Karlsruhe bald das ambitionierte Ziel erreichen.

Der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau der Telekom in der Landeshauptstadt macht gute Fortschritte: Jeder dritte Haushalt kann einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen. Bereits heute bietet das Unternehmen Glasfaser für über 125.000 Haushalte und Unternehmen in Stuttgart.

Dr. Arndt Möser, Ministerialdirigent und Leiter der Abteilung Digitalisierung im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg hebt die Bedeutung von zuverlässigen Internetverbindungen hervor: „Glasfaser ist die Technologie, die den steigenden Anforderungen der digitalen Welt heute und in Zukunft gerecht wird. Eine leistungsfähige und zuverlässige Internetverbindung hat sich längst zu einem entscheidenden Standortfaktor für private Haushalte sowie Unternehmen entwickelt. Daher freue ich mich, dass die Telekom ihren Ausbau in Stuttgart fortsetzt.“

„Wir freuen uns, dass es jetzt für weitere über 8.000 Haushalte und Gewerbe in Degerloch-Mitte und Hoffeld weitergeht.“, erklärt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom in der Region Stuttgart, anlässlich des Spatenstichs. „Und wir bleiben dran. In diesem Jahr gehen wir im Eigenausbau insgesamt sieben neue Ausbaugebiete an. Im Herbst kommen dann weitere Adressen im geförderten Ausbau an die Reihe.“ Für die Ausbaumaßnahme in Degerloch bringt das Unternehmen rund 124 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet 58 neue Verteiler. Die ersten Kunden werden ihren Anschluss bereits in diesem Jahr nutzen können. Beim Ausbau arbeiten die Stadt Stuttgart und die Telekom Hand in Hand. Um die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten, legen das Tiefbauamt und die Beteiligten die einzelnen Bauabschnitte in enger Abstimmung fest.

Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) erklärt: „Mit ihren vielen Haushalten hat die Stadt Stuttgart ein besonderes Gewicht für den Ausbaufortschritt in der Region. Da Bauarbeiten in einer dicht besiedelten Großstadt immer besonders komplex sind, begrüßen wir es sehr, dass unser Vertragspartner Deutsche Telekom den umfangreichen Ausbau in Stuttgart fortsetzt und jetzt auch Degerloch versorgt. So kommen wir der flächendeckenden Glasfaserversorgung in der Landeshauptstadt wieder ein gutes Stück näher.“

Mit dem Ausbau in Degerloch wird ein weiterer Schritt zur flächendeckenden Gigabitversorgung in Baden-Württemberg getan. Die Maßnahme verbessert nicht nur die digitale Infrastruktur, sondern schafft die Grundlage für Bildung, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung.

Die beteiligten Bauunternehmen, die Stadtverwaltung und die Projektpartner stimmen sich eng ab, um einen zügigen und reibungslosen Ausbau zu gewährleisten.

Wir wünschen gutes Gelingen und freuen uns auf eine digitale Zukunft in Stuttgart!

Zusammenfassung:

Mit einem symbolischen Spatenstich haben Gemeinde, Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB), Vertreter des Innenministeriums Baden-Württemberg und Politik sowie alb-elektric Huber und TeleData den offiziellen Baustart in Oberteuringen gefeiert.

Nach den sogenannten „weißen Flecken“ – Anschlüssen mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde an Downloadgeschwindigkeit – sind nun die „grauen Flecken“ an der Reihe: also Haushalte und Betriebe, die aktuell noch mit weniger als 100 Megabit pro Sekunde auskommen müssen. Nach dem Ausbauwerden auch dort bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde an Downloadgeschwindigkeit möglich sein.

Bis 2026 sollen rund 140 weitere Gebäude vom Breitbandausbau profitieren. Dafür sind etwa 3 Kilometer Trasse  notwendig. Die Projektkosten belaufen sich auf ca. 2,1 Mio. Euro. Davon sind 90 Prozent durch Fördertröpfe von Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent) finanziert. Die Gemeinde stemmt die restlichen 10 Prozent.

Als Generalübernehmer für die  zweite Ausbaustufe wurde die Fa. alb-elektric Huber GmbH vom Zweckverband beauftragt. Das renommierte Bauunternehmen ist für die Fertigplanung, den Tiefbau, die Glasfaserarbeiten und das Hausanschlussmanagement zuständig.

Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!

Innerhalb der vergangenen vier Jahre konnte die Gemeinde Dautmergen als bisher einzige Kommune im Zollernalbkreis eine flächendeckende Glasfasererschließung aller Haushalte erreichen. „Dies stellt ein Novum dar mit gleichzeitig großem Kraftakt aller Beteiligten“, sagt Bürgermeister Hans Joachim Lippus. Die Gemeinde wurde dabei durch das Amt für Digitalisierung beim Landratsamt Zollernalbkreis unterstützt. Ohne Bundes- und Landesförderung sowie Mittel aus dem Ausgleichsstock wäre das Vorhaben nicht umsetzbar gewesen.

Zu Beginn des Projekts hatten die Adressen im weißen Fleck lediglich eine Versorgung von unter 30Mbit/s. Die Adressen im grauen Flecken waren mit bis zu 100 Mbit/s versorgt. Das Ziel eines flächendeckenden FTTB-Ausbaus wurde erreicht. Damit haben nun alle Haushalte in Dautmergen einen gigabitfähigen Anschluss und die Möglichkeit entsprechende Endkundenverträge abzuschließen.

Der offizielle Festakt der Inbetriebnahme erfolgte am 12.07.2025 mit hochrangiger politischer Beteiligung, so konnte Bürgermeister Lippus die Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Herrn Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß und Herrn Landrat Günther-Martin Pauli begrüßen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Gemeinde Dautmergen

Es gibt einen Grund zu feiern: Das Eriskircher Glasfasernetz aus dem Breitband-Förderprojekt „weiße Flecken“ des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZVBB) wird Ende Juli vollständig in Betrieb genommen.

Rund 31 Monate nach dem Spatenstich für den Breitbandausbau ist es so weit: Die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Eriskirch markiert den erfolgreichen Abschluss des Förderprojektes.

Das Projekt, das auf modernster Glasfasertechnologie basiert, hat zum Ziel, die sogenannten „weißen Flecken“ – also Haushalte, die bislang mit maximal 30 Mbit/s surfen konnten – zu erschließen. Bereits am 14. März gingen die ersten Adressen in der Gemeinde online. Ab sofort ermöglicht das millionenschwere, von Bund und Land geförderte Ausbauprojekt den circa 270 bislang unterversorgten Wohn- und Gewerbeeinheiten in Schlatt, Mariabrunn, Wolfzennen und Eriskirch einen deutlich schnelleren Zugang zum World Wide Web. „Mit der Fertigstellung dieser „weißen Flecken“ wurde ein wichtiger Schritt in Richtung flächendeckende digitale Infrastruktur im Bodenseekreis getan“, freut sich Bernhard Schultes, Geschäftsführer des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis.

Als Generalübernehmer führte das Stadtwerk am See in Eriskirch alle Fäden zusammen, projektierte und koordinierte den Glasfaserausbau. Gemeinsam mit dem Tiefbauunternehmen Zacher baute das Stadtwerk knapp 20 Kilometer Trasse und installierte rund 270 Glasfaserhausanschlüsse. „Nach knapp anderthalb Jahren Bauzeit, und damit voll im Zeitplan, können wir das schlüsselfertige Netz jetzt an TeleData übergeben und einen großen Haken hinter den ‚Weiße Flecken‘-Ausbau in Eriskirch machen“, sagt Stefan Trick, Leiter Projektierung beim Stadtwerk am See.

Als Bürgermeister der Gemeinde Eriskirch zeigt sich Arman Aigner erfreut über den rasch vorangeschrittenen Breitbandausbau. „Schnelles Internet ist ein ganz klarer Standortfaktor, der uns alle voranbringt“, so Aigner.

Die Investitionskosten des gesamten Projekts belaufen sich auf ca. 4 Mio. Euro, wobei fast 90 Prozent dieser Summe über Fördermittel von Bund und Land finanziert wurden.

Doch mit den „weißen Flecken“ ist es in Eriskirch noch nicht getan. Die Verantwortlichen sind aktuell bereits an der nächsten Phase des Ausbaus, um noch mehr Haushalte und Unternehmen an das schnelle Internet anzuschließen. Aktuell gilt es die sogenannten „grauen Flecken“ im Rahmen des Förderprojektes auszubauen. Das sind Haushalte mit Internetgeschwindigkeiten von derzeit bis zu 100 Mbit/s. Diese sollen Mitte 2026 in Betrieb genommen werden. 

Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat erstmals 55 Städten und Gemeinden die neu geschaffene Auszeichnung „Gigabitkommune@BW“ verliehen. Diese Kommunen erreichen eine Gigabitversorgung von mindestens 97,9 Prozent ihrer Haushalte. Durch die Gigabitversorgung (sprich mindestens 1.000 Mbit/s) haben sie den Schritt zur flächendeckenden Versorgung mit Gigabitnetzen vollzogen.

„Die Gigabitkommunen sind Vorreiter, Vorbild und Motor des digitalen Wandels in unserem Land. Sie haben eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet erreicht und damit die Weichen für die Zukunft gestellt – denn Investitionen in Infrastrukturen sind Zukunftsinvestitionen. Leistungsfähige Gigabitnetze sichern die Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben: Schülerinnen und Schüler benötigen stabile Anbindungen für digitales Lernen, Pendlerinnen und Pendler für Homeoffice und Mobilität, Ärztinnen und Ärzte für Telemedizin. Dafür haben die Gigabitkommunen Außergewöhnliches geleistet. Diese Auszeichnung ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung – und zugleich ein Signal, dass Baden-Württemberg den flächendeckenden Gigabitausbau entschlossen vorantreibt“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Verleihung der Auszeichnung am 25. Juli 2025 in Stuttgart.

Partnerschaft zwischen Kommunen und Wirtschaft

Mit der Auszeichnung richtet das Digitalisierungsministerium den Fokus bewusst auf die Partnerschaft zwischen Kommunen und Wirtschaft: Bei der Verleihung waren daher auch die ausbauenden Telekommunikationsunternehmen mit dabei. So wird sichtbar, dass eine flächendeckende Gigabitversorgung dann möglich ist, wenn private Anbieter und öffentliche Hand sich ergänzen, kooperieren und Verantwortung übernehmen – als Gemeinschaftsaufgabe, wie sie Baden-Württemberg seit jeher erfolgreich meistert.

Auszeichnung „Gigabitkommune

Die Landesregierung verfolgt das Ziel, leistungsfähige Netze im ganzen Land zu etablieren. Mit dem Award „Gigabitkommune@BW“ macht Baden-Württemberg Erfolge von Telekommunikationsbranche und Kommunen sichtbar und unterstreicht den Stellenwert digitaler Infrastruktur im Alltag der Bürgerinnen und Bürger. In diesem Kontext soll die Auszeichnung den bewährten Grundsatz des Landes bekräftigen: Fortschritt gelingt dort am besten, wo vor Ort zusammengearbeitet und Verantwortung übernommen wird. Die Auswahl der ausgezeichneten Kommunen basiert auf den im Breitbandatlas des Bundes veröffentlichten Versorgungsdaten – aktuell mit Datenstand Dezember 2024. Für eine Auszeichnung ist eine Gigabitverfügbarkeit von mindestens 90 Prozent erforderlich (gemessen an Homes Passed, also an der Anzahl der Haushalte, die technisch mit mindestens 1.000 Mbit/s versorgt werden können). Wenn eine Kommune laut Breitbandatlas des Bundes eine Gigabitverfügbarkeit von mindestens 90 Prozent aufweist, qualifiziert sie sich für eine Auszeichnung mit dem digitalen Banner, welches vom Kompetenzzentrum Breitband und Mobilfunk zur Verfügung gestellt wird. Ab 97,9 Prozent wird zusätzlich eine physische Auszeichnung vergeben.

Noch mehr Informationen und weitere Bilder der Veranstaltung finden Sie in unserer Pressemitteilung und hier im digital.LÄND.

Damit das Zusammenwirken von privatwirtschaftlichem und kommunalem Breitbandausbau noch besser abläuft, wurde zudem der Glasfaserpakt Baden-Württemberg geschlossen. Einen positiven Ausblick in die Zukunft gewährt zudem der Gigabitatlas Baden-Württemberg.

Am 17. Juli 2025 fand in Ravensburg der feierliche Spatenstich für ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt statt: den Ausbau der Breitbandversorgung im Rahmen der Weiße-Flecken-Förderung.

Der Verbandsvorsitzende des Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg, Oliver Spieß sowie Herr Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp begrüßten die Gäste am Bauernhof Hespeler in Ravensburg und bedankten sich bei den Vertretern von Bund und Land für die großzügige Förderung, die den Ausbau erst möglich machen. 


Insgesamt werden rund 9.968 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen. Die Gesamtinvestition beträgt beachtliche 51,5 Millionen Euro.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt gemeinschaftlich:

20,6 Millionen Euro (40 %) trägt das Land Baden-Württemberg,

25,75 Millionen Euro (50 %) kommen vom Bund,

und 5,15 Millionen Euro (10 %) steuert die Stadt Ravensburg selbst bei.

Nur durch die gemeinsame Förderung durch den Bund und das Land Baden-Württemberg ist der Ausbau zu bewältigen.

Mit diesem Projekt leistet Ravensburg einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden Gigabitversorgung in Baden-Württemberg. Der Ausbau verbessert nicht nur die digitale Infrastruktur, sondern schafft die Grundlage für Teilhabe, wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsfähigkeit in der Region.

Die Bauunternehmen, Gemeindeverwaltung und der Zweckverband Breitbandausbau stimmen sich bei den einzelnen Bauabschnitten eng miteinander ab und bemühen sich den Ausbau gut und schnell zu bewältigen.

Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!

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