Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt den Alltag – etwa bei der Sprachsuche oder der Gesichtserkennung – und bietet zahlreiche Vorteile. Gleichzeitig warnt das BSI davor, sensible Daten unbedacht in KI-Anwendungen preiszugeben, da diese großen Datenmengen Cyberkriminellen zugänglich machen können. Nutzer sollten KI-Ergebnisse stets kritisch hinterfragen, denn auch Fehler („Halluzinationen“) können vorkommen. Zudem werden KI-basierte Betrugsmaschen immer ausgefeilter, weshalb bei Verdacht auf Manipulation alternative Kontaktwege genutzt werden sollten. Das BSI bietet hierzu kostenlose Informationsmaterialien wie den „Wegweiser für den digitalen Alltag“ und den Podcast „Update verfügbar“ an.

DeepSeek sammelt eine Vielzahl von Daten, die weit über das Übliche hinausgehen – etwa Tastenanschläge, Tipprhythmen, Gerätespezifikationen, IP-Adressen, Sprach- und Standortinformationen sowie Text- und Toneingaben. Diese umfangreichen Daten werden nach China übertragen, wo sie für eigene Zwecke genutzt und möglicherweise an Behörden weitergegeben werden, was tiefe Einblicke in das Privatleben der Nutzer ermöglicht.

Gleichzeitig gibt es erhebliche datenschutzrechtliche Bedenken: Obwohl DeepSeek als Open-Source-Software einsehbar ist, ist unklar, wann erste belastbare Prüfungen abgeschlossen sind. Die irische Datenschutzbehörde hat bereits Informationen angefordert, und in Italien wurde DeepSeek Ende Januar 2025 aufgrund unzureichenden Datenschutzes gesperrt.

Die Empfehlungen der CSBW raten daher, vor der Nutzung die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen, personenbezogene, vertrauliche und geschäftliche Daten nicht preiszugeben und die Hinweise des BSI zu beachten, um einen möglichen Missbrauch der gesammelten Daten zu verhindern.

Empfehlungen der CSBW

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2025/250127_KI-im-Alltag.html

https://www.cybersicherheit-bw.de/aktuelles/informationen-zur-nutzung-von-deepseek

Die Pilotierung der elektronischen Verwaltungsakte (eVerwaltungsakte) in der Justizvollzugsanstalt Heilbronn markiert den offiziellen Start der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie für den Justizvollzug in Baden-Württemberg. Ziel dieser umfassenden Initiative ist es, die Arbeitsprozesse im Justizvollzug moderner, effizienter und zukunftsorientiert zu gestalten.

Meilenstein im Justizvollzug

„Mit der Einführung der eVerwaltungsakte geben wir den Startschuss für eine der bedeutendsten Modernisierungsinitiativen im Justizvollzug Baden-Württembergs“, erklärte Ministerialdirektor Elmar Steinbacher. „Die Digitalisierungsstrategie ist ein entscheidender Meilenstein, um den Justizvollzug kontinuierlich weiterzuentwickeln, die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und unsere Bediensteten bei ihrer täglichen Arbeit durch moderne Technologien zu unterstützen.“

Digitalisierung konkret machen: Die Vorteile der eVerwaltungsakte

Die Einführung der eVerwaltungsakte ersetzt bisherige Prozesse, die auf Papier ausgeführt wurden, vollständig durch digitale Abläufe.

Landesweiter Rollout bis Ende 2025

Bis Ende 2025 soll die eVerwaltungsakte sukzessive in allen 22 Justizvollzugseinrichtungen des Landes eingeführt werden. Rund 550 Mitarbeitende in den Verwaltungsbereichen werden direkt mit der neuen Technologie arbeiten. Profitieren sollen von der weiteren Umsetzung der Digitalisierungsstrategie insgesamt künftig etwa 4.200 Bedienstete.

Kernbestandteil der Digitalisierungsstrategie

Weitere Maßnahmen zur Modernisierung des Justizvollzugs sind insbesondere:

Beim 6. CyberSicherheitsForum am 11. Oktober standen Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit im Fokus.

„Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, unser Leben ganz grundsätzlich zu verändern. Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen. Freilich gehen diese Chancen auch mit erheblichen Risiken und Gefahren einher. Daher ist es unsere Motivation, mit dem 6. CyberSicherheitsForum eine Plattform zu schaffen, um uns genau zu diesem Thema auszutauschen und wichtige Akteure zu vernetzen. Denn auch bei Künstlicher Intelligenz gilt: Nur wer die Risiken kennt, kann sich gut schützen“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Eröffnung des CyberSicherheitsForums 2024.

Künstliche Intelligenz (KI) birgt auch das Potential, die Sicherheit zu bedrohen – etwa durch die Automatisierung von Angriffen oder die Erstellung von Deepfakes. Ob gezielte Phishing-Kampagnen oder Ransomware-Attacken – alleine in Deutschland belief sich die Schadenssumme für die deutsche Wirtschaft 2024, nach einer Studie des Branchenverbandes Bitkom, auf 266,6 Milliarden Euro.

Minister Thomas Strobl erklärte dazu: „Mit dem diesjährigen Thema ‚Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz – Chancen und Risiken‘ sind wir wieder einmal am Puls der Zeit. Die Plätze in Präsenz sind ausgebucht und wir verzeichnen eine Vielzahl an Online-Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zukunft kann nur dort entstehen, wo wir zusammenstehen und unsere freiheitlich-demokratischen Werte sowie unsere Sicherheit verteidigen – jeden Tag aufs Neue. Digital und analog.“

Das Cybersicherheitsforum (CSF) hat sich in den letzten sechs Jahren zu einer etablierten Veranstaltung im Bereich der Cybersicherheit entwickelt. In diesem Jahr nahmen mehr als 1.000 Gäste sowohl vor Ort in den Räumlichkeiten der IHK Stuttgart als auch online an der Veranstaltung teil. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Zusammenarbeit mit der IHK Region Stuttgart, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sowie der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg, dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und dem Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg ausgerichtet.

Ziel des Cybersicherheitsforums ist es vorrangig, die Vernetzung und Kooperation von Expertinnen und Experten sowie Interessierten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu fördern.

Cybersicherheit ist eine der größten Herausforderungen für Staaten, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger. Cyberangriffe, Datendiebstähle und Sabotageakte können enorme wirtschaftliche Schäden verursachen und die Stabilität unserer Gesellschaft gefährden. Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von digitalen Systemen und Infrastrukturen ständig. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass wir robuste und widerstandsfähige Sicherheitsstrategien entwickeln und umsetzen. Künstliche Intelligenz (KI) spielt in diesem Kontext eine doppelte Rolle. Einerseits bietet sie uns gute Werkzeuge, um Cyberbedrohungen frühzeitig zu erkennen und abzuwehren. Andererseits kommen mit den Chancen auch die Risiken. Der Einsatz von KI wirft dabei Fragen auf, denen wir aus verschiedenen Perspektiven nachgehen wollen.

Deshalb steht das diesjährige CyberSicherheitsForum ganz unter dem Motto:
Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz – Chancen und Risiken.

Termin und Details:

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der IHK Region Stuttgart sowie online statt. Das komplette Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf www.cybersicherheitsforum-bw.de

Für Fragen zur Veranstaltung steht das Team des CyberSicherheitsForums unter der Mailadresse cybersicherheit@im.bwl.de zur Verfügung.

6. CyberSicherheitsForum Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat die Vier Motoren für Europa (Auvergne-Rhône-Alpes, Katalonien, Lombardei sowie Baden-Württemberg) und den internationalen Partner Kalifornien zu seiner Internationalen Konferenz für Cybersicherheit vom 4. bis 6. Oktober 2023 nach Stuttgart eingeladen.

Während der diesjährigen Präsidentschaft Baden-Württembergs kamen die Vertreter der Partnerregionen der Vier Motoren in Stuttgart zusammen, um neueste Trends zu diskutieren und den gemeinsamen Austausch zum Thema Cybersicherheit zu vertiefen. Cyberangriffe machen nicht an Grenzen halt und die Digitalisierung beschleunigt die Innovationszyklen rasant, während Wettbewerbsvorteile deutlich kürzer anhalten. Daher ist die Bündelung von Informationen und Wissen von entscheidender Bedeutung, um die Herausforderungen in einer digitalisierten Welt zu bewältigen.

Im Jahr 2023 belaufen sich die Kosten im Zusammenhang mit Cyberkriminalität, Cyberspionage und Cybersabotage auf über 203 Milliarden Euro – allein in Deutschland. Baden-Württemberg betont daher die Bedeutung von Cybersicherheit, Resilienz und Kooperationen zwischen den Akteuren auf nationaler, europäischer und partnerschaftlicher Ebene im Rahmen der Vier Motoren sowie auf internationaler Ebene.

Unter anderem nahmen Vertreter des Bundesstaates Kalifornien aufgrund der bilateralen Partnerschaft mit Baden-Württemberg im Bereich der Cybersicherheit an der Konferenz teil. Dies verdeutlicht die immense Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und des Austauschs im Bereich der Cybersicherheit.

Um auch in Zukunft Wettbewerbsvorteile zu sichern, ist eine ebenso innovative wie sichere Zukunft notwendig. Aus diesem Grund haben die Vier Motoren ihren gemeinsamen Austausch nun um eine neue Komponente erweitert: Cybersicherheit.

Bild der Veranstaltung "Cyber Security Forum - International Conference)
© Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen

Am 15. September 2023 fand in den Räumlichkeiten der IHK Stuttgart und online das fünfte CyberSicherheitsForum unter dem Motto „Cyber-Resilienz“ – mit Sicherheit in die digitale Zukunft statt. 

Digitalisierungsminister Thomas Strobl begrüßte mehr als 800 Gäste und tauschte sich bei der Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Haya Shulman von der Goethe-Universität Frankfurt und Dr. Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendiensts, aus.

Beim diesjährigen CyberSicherheitsForum wurden konkrete Vorschläge für mehr Cyber-Resilienz vorgestellt: „Cyber-Resilienz ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Cybersicherheit. Unternehmen und Verwaltungen müssen ihre Abwehrkräfte gegen Cyberangriffe stärken – deshalb muss Cybersicherheit Chefsache sein!“, so Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Vielen Dank an alle Gäste für den wertvollen Austausch.

Wir freuen uns auf das 6. CyberSicherheitsForum in 2024!

Am 15. September 2023 findet in Stuttgart und online das fünfte CyberSicherheitsForum statt. Seien Sie dabei und melden Sie sich jetzt an!

Cyber-Resilienz ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Cybersicherheit. Gerade Wirtschaft und Kommunen stehen im Fadenkreuz der Kriminellen und werden zunehmend Opfer eines Cyberangriffes. Doch wie können sich Unternehmen und Kommunen vor Cyberangriffen schützen? Was braucht es, um die eigene Cyber-Resilienz zu stärken?

Auf Sie warten spannende Einblicke in die Welt der Cyberkriminalität sowie interessante Diskussionen zur Cyber-Resilienz mit namhaften Expertinnen und Experten der Sicherheitsbranche.

Termin und Details:

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der IHK Region Stuttgart sowie online statt. Das komplette Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf www.cybersicherheitsforum-bw.de

Für Fragen zur Veranstaltung steht das Team des CyberSicherheitsForums unter der Mailadresse cybersicherheit@im.bwl.de zur Verfügung.

5. CyberSicherheitsForum Baden-Württemberg

Am 7. Februar 2023 ist Safer Internet Day (SID).

„Together for a better Internet“ – unter diesem Motto machen sich alljährlich im Februar viele Menschen und Institutionen auf der ganzen Welt dafür stark, die Sicherheit im Internet zu verbessern. Besonders Kinder und Jugendliche sollen im selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützt werden.

In Deutschland wird die Aktion von der EU-Inititaive @klicksafe koordiniert. Diese bieten im Rahmen des SID verschiedene Veranstaltungen, Social-Media-Aktionen sowie Materialien für Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und junge Menschen an. Unter dem Hashtag #OnlineAmLimit widmet sich klicksafe 2023 der Frage, bis zu welchem Punkt die Mediennutzung o.k. ist und ab wann wir in die digitale Stressfalle tappen. Welche Fähigkeiten benötigen Erwachsene, Kinder und Jugendliche für eine gesunde Balance? Und wie können verbindliche Regeln für den Medienkonsum in Job, Schule und Freizeit aufgestellt werden?

In Baden-Württemberg bündelt die Initiative Kindermedienland eine Vielzahl an Angeboten zur Medienbildung über alle Altersgruppen hinweg. Sie vermittelt Kindern, Jugendlichen, Lehrkräften, Eltern sowie Seniorinnen und Senioren mit ihren vielfältigen Angeboten zentrale Fähigkeiten und Werkzeuge für einen sicheren, reflektierten und kreativen Umgang mit digitalen Medien.

Eine Übersicht der SID-Aktionen in Baden-Württemberg findet sich hier.

Weitere Informationen zum SID 2023 stellen wir auf unserem Instagram Account bereit.

Consent-Management-Plattform von Real Cookie Banner