Bei starkem Regen und kaltem Wetter fiel am 17. November 2025 in Wendlingen am Neckar der Startschuss für den geförderten Glasfaserausbau im Industriegebiet.
Künftig erhalten 77 Unternehmen an 27 Adressen Anschlüsse mit Gigabitgeschwindigkeiten – bisher war das Industriegebiet ein „weißer Fleck“. Dafür werden rund acht Kilometer Glasfaserkabel verlegt und zwei neue Verteiler gebaut.
Das Projekt wird mit 375.218,00 Euro aus Mitteln des Bundes, mit 187.609,00 Euro aus Mitteln des Landes und mit 150.087,00 Euro aus Mitteln des Haushalts der Stadt Wendlingen gefördert.
Bürgermeister Steffen Weigel spricht von einem „klaren Bekenntnis für eine zukunftsfähige Infrastruktur“. Bereits zuvor hatte die Telekom die Kernstadt Wendlingen mit Unterboihingen im Eigenausbau erschlossen. Die Kombination aus eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau soll Versorgungslücken schließen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken. Trotz stürmischen Wetters zeigten die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Wendlingen, des Landes Baden-Württemberg, der Gigabit Region Stuttgart GmbH, des Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen und der Deutschen Telekom ihre Freude über den bevorstehenden Ausbau und den nächsten gemeinsamen Schritt in Richtung Zukunft.
Mit einem symbolischen Spatenstich auf dem Festplatz in Köngen ist am 12. November 2025 der Glasfaserausbau für 36 unterversorgte Adressen im Gemeindegebiet offiziell gestartet. Die Gemeinde will damit die letzten „weißen Flecken“ von der Breitbandlandkarte tilgen und auch Aussiedlerhöfe und Randlagen mit Highspeed-Internet versorgen.
Starke Partnerschaft für digitale Teilhabe
Bürgermeister Roland Scholz begrüßte beim Spatenstich Vertreter aller Ausbaupartner: vom Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen, dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, dem Projektträger Breitbandförderung des Bundes, der Gigabit Region Stuttgart sowie der NetCom BW und Netze BW. „Mit dem heutigen Tag gehen wir einen weiteren Schritt, um eine der letzten Versorgungslücken in unserer Gemeinde zu schließen“, so Scholz.
Das Projekt wird zu 50 Prozent vom Bund gefördert. Susanne Menzel vom Projektträger Breitbandförderung unterstrich: „Der Glasfaserausbau in Köngen ist ein gutes Beispiel dafür, wie Fördermittel gezielt eingesetzt werden, um strukturelle Lücken zu schließen.“ Katharina Manthey vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg hob wiederum hervor, wie wichtig die enge Verzahnung von Bund, Land und Kommunen für den Erfolg des Ausbaus ist: „Nur wenn alle Ebenen Hand in Hand arbeiten, können wir die digitale Teilhabe überall im Land sicherstellen. Köngen zeigt, dass dieses Miteinander funktioniert und dass auch kleinere Gemeinden mit Engagement und guter Planung viel bewegen können.“ Das Land fördert bis zu 40% der Maßnahmekosten.
Die Zahlen zum Projekt
Auf einer Gesamtstrecke von rund 14 Kilometern werden etwa 21 Kilometer Leerrohre sowie 38 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. Die Tiefbaumaßnahmen übernimmt die Netze BW Sparte Dienstleistungen, während die NetCom BW die aktive Technik aufbaut und das Netz in Betrieb nimmt. Ab Ende 2026 sollen Privathaushalte mit bis zu 1.000 Mbit/s surfen können, Gewerbekunden perspektivisch sogar mit bis zu 10 Gbit/s. Alle bisher unterversorgten Gebäude mit weniger als 30 Mbit/s werden damit an das Glasfasernetz angeschlossen.
Knapp 2,5 Jahre nach dem Spatenstich für den Breitbandausbau ist es so weit: Das Markdorfer Glasfasernetz aus dem Breitband-Förderprojekt „weiße Flecken“ des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZVBB) ist seit Oktober in Betrieb. Die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes markiert den erfolgreichen Abschluss des Förderprojektes.
Das Projekt, das auf modernster Glasfasertechnologie basiert, hat zum Ziel, die sogenannten „weißen Flecken“ – also Haushalte, die bislang mit maximal 30 Mbit/s surfen konnten – zu erschließen. Ab sofort ermöglicht das millionenschwere, von Bund und Land geförderte Ausbauprojekt den circa 400 bislang unterversorgten Wohn- und Gewerbeadressen in Markdorf einen deutlich schnelleren Zugang zum World Wide Web. Konkret bedeutet das: Ab sofort profitieren erschlossene Privathaushalte bei TeleData von Datenübertragungsraten bis zu einem Gbit pro Sekunde. Für Gewerbetreibende sind sogar noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich. Bernhard Schultes, Geschäftsführer des Zweckverbands, wertet diese Entwicklung als wichtigen Schritt: „Die Fertigstellung dieser „weißen Flecken“ ist ein weiterer großer Schritt in Richtung flächendeckende digitale Infrastruktur im Bodenseekreis. Das Ortsnetz in Markdorf ist mit Meckenbeuren das größte Projekt in unserem Ausbaugebiet. Indem wir Ortsnetze wie diese erschließen, verbessern wir nicht nur die digitale Versorgung der Bürgerinnen und Bürger, sondern stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.“
Die Investitionskosten des gesamten Projekts belaufen sich auf ca. 14 Mio. Euro, wobei fast 90 Prozent dieser Summe über Fördermittel von Bund und Land finanziert wurden. Bei einer Zusammenkunft aller Projektbeteiligten sowie den Fördermittelgebern wurde nun die Inbetriebnahme gefeiert. Hierbei kamen die Vertreter in Markdorf zusammen. Gemeinsam gaben sie mit einem Druck auf den TeleData-Buzzer auch den symbolischen Startschuss für die neu gebaute Dateninfrastruktur.
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.zvbb.de/news-detail/inbetriebnahme-der-bisher-unterversorgten-gebiete-in-der-stadt-markdorf.html
Landkreis Ravensburg 15-jähriges Bestehen! Hierzu lud der Verbandsvorsitzende Herr Oliver Spieß alle Verbandsmitglieder, Vertreter von Bund und Land sowie weitere Breitbandbeteiligte in den Postsaal nach Altshausen ein. Gemeinsam wurde auf die Geschichte des Zweckverbands zurückgeblickt. In den letzten 15 Jahren wurden fast 10.000 Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen. Ohne finanzielle Unterstützung des Bundes und des Landes Baden-Württemberg wären diese Ausbauten nicht möglich gewesen.
Der Zweckverband wurde vor 15 Jahren von den Kommunen Baienfurt, Baindt, Berg, Bodnegg, Grünkraut, Fronreute, Königseggwald, Riedhausen, Schlier, Unterwaldhausen, Vogt und Waldburg gegründet. Seit 2021 sind alle Kommunen des Landkreis Ravensburg Mitglied im Zweckverband. Seit 2021 sind alle Kommunen des Landkreis Ravensburg Mitglied im Zweckverband.
Zahlen und Fakten (Stand 09.10.2025):
Landesförderung 2010-2020:
- 128 Projekte
- Förderung vom Land BW 19 Millionen Euro
Bundesförderprogramm:
- 95 Projekte
- Förderung vom Bund 341 Millionen Euro
- Förderung vom Land BW 302 Millionen Euro
Mehr Informationen finden Sie hier.
Am 23. Oktober 2025 wurde in Laupheim der symbolische Spatenstich für den flächendeckenden Breitbandausbau gefeiert und damit der Startschuss für das Ausbaugebiet Laupheim Süd gegeben. Das Projekt soll fast 600 Haushalte in den Teilorten Baustetten und Obersulmetingen mit schnellem Internet versorgen.
Der Ausbau stärkt die digitale Infrastruktur, verbessert die Lebensqualität und macht Laupheim zukunftsfähig – besonders für Familien und Unternehmen im ländlichen Raum.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf knapp 9,5 Milionen Euro.
Das Land fördert das Projekt mit rund 3,8 Milionen Euro.
Der Bund steuert zusätzlich 4,7 Milionen. Euro zu.
Der Eigenanteil der Kommune wird knapp eine Million Euro betragen.
Ein guter Tag für Laupheim und ein starkes Signal für ganz Baden-Württemberg.
Für den Ausbau wünschen wir alles Gute und einen zügigen Verlauf!
Mit der feierlichen Inbetriebnahme des Glasfasernetzes beginnt für den Stadtteil von Dornhan im Glatttal ein neues Kapitel der digitalen Infrastruktur. Zur feierlichen Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Leinstetten trafen sich die Verantwortlichen von Stadt, Landkreis, Land und Bund.
Bürgermeister Huber erinnerte zunächst an die lange Historie des Internet- und Mobilfunkausbaus, von den bescheidenen ISDN-Anfängen und der Suche nach geeigneten Fördermitteln bis hin zum erfolgreichen Ausbau. „Heute feiern wir das Ergebnis von vielen Entwicklungen“, freute sich Huber und wies darauf hin, wie sich die Rolle des „klassischen, ländlichen Raumes“ dadurch verändert habe. Daran knüpfte auch der Landrat an. Im ländlichen Raum wolle man ebenfalls an die moderne Infrastruktur angebunden sein, sagte er.
Glcklicherweise gebe es in Baden-Württemberg viele maßgeschneiderte Förderprogramme, wie man etwa am Leinstetter Bürgerhaus gesehen habe. Nun sei man „froh und dankbar“, dass auch kleinere Ortschaften trotz teils nicht einfacher Topographie profitierten. „Man muss nicht in der Großstadt leben“, sagte der Landrat und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Telekom sowie die finanzielle Unterstützung von Bund und Land. „Heute ist ein historischer Tag für ihre Stadt“, begann Arndt Möser vom Innenministerium sein Grußwort. Die Stadt habe viel Arbeit, Zeit und Geld investiert, um die „digitale Transformation“ voranzubringen. Eine schnelle, stabile Internetverbindung werde zunehmend vorausgesetzt, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Sie trage zur Attraktivität eines Standorts bei, sagte Möser. Für die Kommunen im Landkreis Rottweil gab es dafür Fördermittel in Höhe von insgesamt 24 Millionen Euro.
Annette Ardelt, die bei der Telekom für den Betrieb und die Bauleitung in der Region zuständig ist, sprach von einem „durchdachten Konzept“ und „Überlegungen auf Augenhöhe“ und teilte in Bezug auf den weiteren Ausbau im Landkreis Rottweil mit: „Wir sind noch lange nicht fertig.“ Und: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“ Thomas Wahl (PwC Deutschland) sprach im Namen des Projektträgers des Bundes. Er betonte die Wichtigkeit des Projekts in Bezug auf Arbeitsplätze mit Zukunftsfähigkeit und die digitale Teilhabe in der Region.
Es gibt einen Grund zu feiern: Das Langenargener Glasfasernetz aus dem Breitband-Förderprojekt „weiße Flecken“ des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZVBB) ist ab sofort in Betrieb. Knapp 3 Jahre nach dem Spatenstich für den Breitbandausbau ist es so weit: Die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Langenargen markiert den erfolgreichen Abschluss des Förderprojektes.
Das Projekt, das auf modernster Glasfasertechnologie basiert, hat zum Ziel, die sogenannten „weißen Flecken“ – also Haushalte, die bislang mit maximal 30 Mbit/s surfen konnten – zu erschließen. Ab sofort ermöglicht das millionenschwere, von Bund und Land geförderte Ausbauprojekt den circa 137 bislang unterversorgten Wohn- und Gewerbeeinheiten in Langenargen und Ortsteilen wie Oberdorf einen deutlich schnelleren Zugang zum World Wide Web. Konkret bedeutet das: Ab sofort profitieren erschlossene Privathaushalte bei TeleData von Datenübertragungsraten bis zu einem Gbit pro Sekunde. Für Gewerbetreibende sind sogar noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich. „Mit der Fertigstellung dieser „weißen Flecken“ wurde ein wichtiger Schritt in Richtung flächendeckende digitale Infrastruktur im Bodenseekreis getan“, freut sich Bernhard Schultes, Geschäftsführer des Zweckverbands.
Die Investitionskosten des gesamten Projekts belaufen sich auf ca. 4,1 Mio. Euro, wobei fast 90 Prozent dieser Summe über Fördermittel von Bund und Land finanziert wurden. Bei einer Zusammenkunft aller Projektbeteiligten sowie den Fördermittelgebern wurde nun die Inbetriebnahme gefeiert. Hierbei kamen die Vertreter in Langenargen zusammen. „Hier zeigt uns das Förderprojekt, was möglich ist, wenn Land, Kommunen und Unternehmen an einem Strang ziehen. Gemeinsam schaffen wir, dass kein Ort und kein Mensch digital abgehängt bleibt“, freut sich Dr. Arndt Möser, Ministerialdirigent und Leiter Digitalisierung im Innenministerium.
Doch mit den „weißen Flecken“ ist es noch nicht getan. Die Verantwortlichen sind aktuell bereits an der nächsten Phase des Ausbaus, um noch mehr Haushalte und Unternehmen an das schnelle Internet anzuschließen. Aktuell gilt es die sogenannten „grauen Flecken“ im Rahmen des Förderprojektes auszubauen. Das sind Haushalte mit Internetgeschwindigkeiten von derzeit bis zu 100 Mbit/s.
Weitere Informationen finden Sie unter teledata.de.
Nach über dreijähriger Bauzeit ist am Dienstag, 07.Oktober 2025 die Breitbandinfrastruktur in Hettingen/Inneringen feierlich in Betrieb genommen worden. Vertreter der Gemeinde, von Bund und Land, der Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen (BLS), der NetCom und der Netze BW drückten symbolisch den roten Buzzer als Startschuss für schnelles Internet.
Rund 500 ehemals unterversorgte Gebäude profitieren künftig von gigabitschnellem Internet mit Datenübertragungsraten von bis zu 1000 Mbit/s. Damit verschwinden viele der bisherigen „weißen Flecken“, vor allem im Ortsteil Inneringen und der Siedlung Dullenburg, von der Breitbandlandkarte und machen Platz für eine leistungsstarke, zukunftssichere Infrastruktur.
„Wir setzen hiermit ein wichtiges Zeichen für die Zukunft unserer Stadt“, so Hettingens Bürgermeister Daniel Eiffker. Schnelles Internet sei nicht nur wichtig für Homeoffice und online Lernen, sondern ermögliche auch den Unternehmen, sich in der digitalen Welt zu behaupten.
Finanzielle Unterstützung erhielt die Kommune für das 8,1 Millionen Euro schwere Projekt durch das Weiße-Flecken-Förderprogramm: 50 Prozent der Kosten werden vom Bund, 40 Prozent vom Land übernommen.
„Wir hatten bisher viele Spatenstiche, aber noch keine Inbetriebnahmen“, sagte Landrätin Stefanie Bürkle. Doch genau das sei ein wichtiges Signal für andere Kommunen, die ähnliche Projekte stemmen.
Die erfolgreiche Inbetriebnahme bringt Hettingen-Innenringen einen großen Schritt näher an die digitale Zukunft. Damit die Hettinger ihre Glasfaserhausanschlüsse nun auch nutzen können, braucht es in den meisten Fällen die Buchung eines NetCom BW-Produktes. Die EnBW-Tochter lädt deshalb am Dienstag, den 14.10.2025, um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in der Albhalle in Hettingen (Schulstraße 12) ein. Dort informieren Mitarbeitende der NetCom BW zu den verfügbaren Diensten und Angeboten und stehen für Fragen zur Verfügung.
Alle Infos gibt es unter: www.netcom-bw.de/hettingen
Die Telekom schließt jetzt auch bislang unterversorgte Adressen in Kirchheim unter Teck an ihr Glasfasernetz an. Auch der Flugplatz Hahnweide erhält eine Glasfaseranbindung.
„Das ist ein Riesengewinn für uns“ freut sich Norman Baum, 1. Vorsitzender der Fliegergruppe Wolf Hirth. „Jedes Jahr veranstalten wir den Internationalen Hahnweide-Segelflugwettbewerb. Und außerdem alle drei bis vier Jahre das größte Oldtimer-Fliegertreffen in Europa. Gerade vor zwei Wochen war es wieder soweit. Mit dem Glasfaseranschluss können wir nicht nur die gesamte Kommunikation rund um die Großveranstaltungen leichter bewältigen, auch der Vereinsalltag braucht heutzutage einen leistungsstarken Anschluss.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hatte sich die Telekom zusätzlich zum Eigenausbau erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt. „In Kirchheim unter Teck haben wir im Eigenausbau bereits rund 3.300 Haushalte in der Kernstadt sowie vier Gewerbegebiete mit Glasfaser erschlossen“, erklärt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom in der Region Stuttgart, anlässlich des Spatenstichs. „Das Fluggelände Hahnweide liegt rund zwei Kilometer außerhalb des Ortes – ihn hätten wir im Eigenausbau nicht erreichen können. Mit dem geförderten Ausbau wird das jetzt möglich, wie auch für weitere Gebäude in Randlagen der Gemeinde. Außerdem binden wir im Rahmen der Fördermaßnahme auch sieben Schulen mit Glasfaser an, unter anderem das Uhlandgymnasium, die Freie Waldorfschule sowie die Grund- und Realschule in Freihof.“
Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt. Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader hebt hervor: „Das Projekt zur Erschließung der weißen Flecken, Schulen und Gewerbegebiete mittels Glasfaser wird mit 5.270.541 Euro aus Mitteln des Bundes, mit 4.216.432 Euro aus Mitteln des Landes und mit 1.054.109 Euro aus Mitteln des Haushalts der Stadt Kirchheim unter Teck gefördert. Außerdem geht die Stadt Kirchheim unter Teck über die gesamte Fördersumme von 10.541.082 Euro zunächst in Vorleistung. Dies ist ein gemeinsames und klares Bekenntnis für eine zukunftsfähige Infrastruktur in unserer lebenswerten Stadt!“ 1.185 Haushalte und Gewerbe an 438 Adressen können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen.
Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) erklärt: „Der überwiegende Teil der Region ist für Telekommunikationsunternehmen so attraktiv, dass sie eigenwirtschaftlich ausbauen können. Dennoch bleiben immer Gebiete übrig, die Förderung benötigen. Der Kooperationsvertrag der Region mit der Telekom ermöglicht auf optimale Weise die Verknüpfung der beiden Ausbauarten. Davon profitiert jetzt die Stadt Kirchheim unter Teck.“
Video: Deutsche Telekom
Startschuss für das Großprojekt im Alb-Donau-Kreis! Mit einem symbolischen Spatenstich in der Gemeinde Berghülen wurde der Ausbau der gigabitfähigen Breitbandinfrastruktur durch die OEW Breitband GmbH eingeläutet. Neben Berghülen profitieren viele weitere Kommunen vom Ausbau und dürfen sich auf schnelle Glasfasernetze freuen.
Mit dem offiziellen Spatenstich beginnt nun im Ausbau-Cluster ADK Nord und ADK Nord 2a der Breitbandausbau durch die OEW Breitband GmbH. Die betroffenen Städte und Gemeinden werden dabei mit der neuesten Breitbandtechnologie versorgt und somit bestmöglich für die Anforderungen einer digitalen Welt gerüstet. Ziel des Ausbaus ist die Erschließung der Grauen Flecken – also Gebiete mit Geschwindigkeiten zwischen 30 Mbit/s und 200 Mbits/s. Diese Punkte wurden zuvor durch ein Markterkundungsverfahren ermittelt. Neben der Gemeinde Berghülen gehören die Kommunen Amstetten, Dornstadt, Heroldstatt, Merklingen sowie zahlreiche Gemeinden aus dem Verwaltungsverband Langenau (Altheim, Asselfingen, Ballendorf, Bernstadt Börslingen, Breitingen, Neenstetten, Nerenstetten, Öllingen, Rammingen, Setzingen, Teilorte Langenau-Hörvelsingen, Langenau-Göttingen) zu eben diesen Ausbauclustern.
Für die Planung und den Bau der digitalen Infrastruktur in dem Ausbau-Cluster wurden von der OEW Breitband GmbH zwei Unternehmen beauftragt. Die Vergabesumme für das Projekt beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro. Im Rahmen des Breitbandausbaus sollen im gesamten Ausbaugebiet rund 1 Million Meter Glasfaserkabel verlegt, über 3 Technikstandorte aufgebaut und knapp 6000 Glasfaserhausanschlüsse hergestellt werden. Läuft alles nach Plan, sind die Bauarbeiten Ende 2028 fertiggestellt. Speziell in der Gemeinde Berghülen sollen ca. 660 Anschlüsse bis 2027 erschlossen werden, hierbei werden mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 10 Millionen Euro gerechnet.
Ermöglicht wird der Glasfaserausbau im Rahmen des Graue-Flecken-Förderprogramms durch eine sog. Kofinanzierung von Bund und Land. Dabei werden die Gesamtkosten von rund 100 Millionen Euro zu 50 Prozent durch den Bund und zu 40 Prozent durch das Land übernommen. Die verbleibenden zehn Prozent werden durch Eigenmittel der OEW Breitband GmbH finanziert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der OEW Breitband GmbH.