Mit einem Zusammenkommen aller Projektpartner haben Gemeinde, Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB), Stadtwerk am See, TeleData und Tiefbaufirmen den offiziellen Baustart gefeiert. Nach den sogenannten „weißen Flecken“ – Anschlüssen mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde an Downloadgeschwindigkeit – sind nun die „grauen Flecken“ an der Reihe: also Haushalte und Betriebe, die aktuell noch mit weniger als 100 Megabit pro Sekunde auskommen müssen. Zum Vergleich: künftig sind dort bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde an Downloadgeschwindigkeit möglich.
Bereit für Runde zwei des turboschnellen Internets in Meckenbeuren: wie schon während der ersten Ausbaustufe realisiert das Stadtwerk gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen TeleData und im Auftrag des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZVBB) nun auch den „graue Flecken“-Ausbau in Meckenbeuren. Bis Sommer 2026 sollen zu den bereits 530 angeschlossenen „weißen Flecken“ der ersten Förderstufe weitere, rund 640 „graue Flecken“-Anschlüsse mit gigabitfähiger Glasfaser in Meckenbeuren hinzukommen. Konkret bedeutet das: schnelles Internet für Lochbrücke, Kehlen, Meckenbeuren (Kerngebiet), Brochenzell, Liebenau und Hegenberg.
Die Kosten des Glasfaserausbaus belaufen sich auf rund 8 Mio. Euro. 90 Prozent davon sind durch Fördertöpfe von Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent) finanziert. Die Gemeinde stemmt die restlichen 10 Prozent.
Bürgermeister Georg Schellinger ist überzeugt: „Schnelles Internet ist einfach unverzichtbarer Bestandteil heutiger Infrastruktur – fast so selbstverständlich wie Trinkwasser.“ Dabei gehe es längst nicht mehr nur um Komfort, sondern um die digitale Zukunftsfähigkeit von Meckenbeuren.
Auch aus Sicht des Landes ist der Glasfaserausbau in Meckenbeuren ein wichtiges Signal für die digitale Entwicklung ländlicher Räume. Katharina Manthey vom Ministerium für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg betont: „Meckenbeuren zeigt, wie entschlossen ländliche Kommunen die digitale Zukunft anpacken.“ Der Ausbau sei ein zentraler Schritt für Bildung, Arbeiten und Teilhabe. Dass der Bund nun ein eigenes Digitalministerium geschaffen habe, sei ein klares Signal: „Digitalisierung steht endlich da, wo sie hingehört – ganz oben auf der Agenda.“
Der Glasfaserausbau in Eriskirch geht in die nächste Runde: Mit einem symbolischen Spatenstich läuteten die Projektpartner Stadtwerk am See und TeleData gemeinsam mit der Gemeinde, dem Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB) und Vertretern des Landes die zweite Ausbauphase ein. Im Fokus stehen dieses Mal die sogenannten „grauen Flecken“ – also Anschlüsse, bei denen bislang weniger als 100 Megabit pro Sekunde an Surfgeschwindigkeit ankommen.
Offizieller Startschuss für die zweite Runde des turboschnellen Internets in Eriskirch: Das Stadtwerk am See sorgt gemeinsam mit den Partnern für gigabitfähige Datenleitungen bei den Bürgerinnen und Bürgern in Eriskirch. Genauer: in Schlatt, Mariabrunn und Eriskirch. Bis Mitte 2026 sollen zu den bereits 400 angeschlossenen „weißen Flecken“ der ersten Förderstufe weitere rund 170 „graue Flecken“-Anschlüsse mit gigabitfähiger Glasfaser versorgt werden. Zum Vergleich: wo bislang weniger als 100 Megabit pro Sekunde an Surfgeschwindigkeit ankommen, sind nach dem Ausbau bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde drin.
Die Kosten des Glasfaserausbaus in Eriskirch belaufen sich auf ca. 4 Mio. Euro. 90 Prozent davon sind durch Fördertöpfe von Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent) finanziert. Die Gemeinde stemmt die restlichen 10 Prozent.
Gudrun Schmid, stellvertretende Bürgermeisterin von Eriskirch, hob beim symbolischen Spatenstich die Bedeutung der Förderung hervor: „Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland im europäischen Vergleich bei der Digitalisierung und der damit verbundenen Glasfaser-Infrastruktur hinterherhinkt – da stellt auch die Bodenseeregion keine Ausnahme dar. Umso wichtiger ist es, dass Bund und Land solche Förderprojekte wie hier in Eriskirch ermöglichen. Ohne diese Unterstützung könnten wir den Ausbau nicht stemmen.“
Beauftragt wird das Breitband-Förderprojekt in Eriskirch sowie in neun weiteren Gemeinden im Bodenseekreis vom Zweckverband Breitband Bodenseekreis. Geschäftsführer Bernhard Schultes zeigt sich mit dem bisherigen Ausbau in Eriskirch zufrieden: „Dass das Projekt ein voller Erfolg war, zeigt sich sowohl mit Blick auf die schnelle, planmäßige Umsetzung innerhalb von zwei Jahren, als auch bei der Resonanz der Bürgerinnen und Bürger.“
Ministerialdirigent Dr. Arndt Möser, Abteilungsleiter im Innenministerium Baden-Württemberg, gratuliert abschließend: „Der Ausbau in Eriskirch ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu flächendeckendem, leistungsstarkem Breitband in Baden-Württemberg. Schnelles Internet ist heute entscheidend für Bildung, Arbeit und Teilhabe. Die Breitbandförderung von Bund und Land schafft hier eine zukunftssichere Infrastruktur – und macht den Standort Baden-Württemberg fit für die digitale Zukunft.“
Startschuss für den Breitbandausbau in Albstadt! Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Ausbau des zukünftigen Glasfasernetzes durch die OEW Breitband GmbH eingeläutet. Ende 2026 sollen die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sein.
Zahlreiche Gäste und Projektbeteiligte, darunter Oberbürgermeister Roland Tralmer, Erster Bürgermeister Udo Hollauer, Dezernent Karl Wolf (Landratsamt Zollernalbkreis), Katharina Manthey (Innenministerium Baden-Württemberg), Stefan Herzhauser (OEW Breitband GmbH) sowie Vertreter der Unternehmen LEONHARD WEISS GmbH und der zollernalb-data GmbH waren am Freitag, den 11.04.2025 zum Auftakt des Digitalisierungsprojekts nach Albstadt-Pfeffingen gekommen.
Für Roland Tralmer ein besonderer Tag für die Stadt Albstadt: „Der Glasfaserausbau in unserer Stadt ist ein bedeutender Schritt in die digitale Zukunft. Schnelles und zuverlässiges Internet ist heute eine unverzichtbare Grundlage für Bildung, Wirtschaft und das tägliche Leben unserer Bürgerinnen und Bürger. Ich danke allen Projektbeteiligten für Ihren Einsatz an diesem wichtigen Digitalisierungsprojekt und freue mich, dass unsere Stadt zukünftig mit neuester Breitbandtechnologie bestens ausgerüstet ist.
Ziel des Ausbaus ist die Erschließung der Weißen Flecken, also Gebiete mit Geschwindigkeiten unter 30 Mbit/s. Bisher unterversorgte Haushalte und Betriebe sollen nun mit schnellen Glasfaserleitungen ausgestattet werden. Für etwa 250 Hausanschlüsse, die für die Anschlussnehmer kostenlos sind, ist die Verlegung von mehr als 20 Kilometern Trasse notwendig. Im Rahmen des Weiße-Flecken-Förderprogramms werden durch eine sog. Kofinanzierung 90 Prozent der Kosten – 50 Prozent durch den Bund, 40 Prozent durch das Land – übernommen. Die verbleibenden zehn Prozent werden durch Eigenmittel der OEW Breitband GmbH finanziert.
Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!
Die fiberdays, eine der führenden Fachmessen rund um Digitalisierung, digitale Infrastruktur und Glasfaserausbau in Deutschland, fanden dieses Jahr vom 02. bis 03. April erstmalig an der Messe Frankfurt statt.
Die Veranstaltung brachte Netzbetreiber, Ausrüster, Dienstleister sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung zusammen, um über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Breitband- und Mediendistribution zu informieren. Über 200 internationale Aussteller der Glasfaser- und Digitalbranche stellen auf 16.000 Quadratmetern Innovationen und Dienstleistungen rund um die zukunftssichere Glasfaser vor.
Das Gigabitbüro des Bundes organisierte eine zentrale Anlaufstelle für die öffentliche Hand: Den Gigabit-Campus der Länder und des Gigabitbüros des Bundes und darüber hinaus einen Pitch der Bundesländer. Baden-Württemberg präsentierte den aktuellen Versorgungsstand im Land sowie die Strategien des Landes, um die flächendeckende Breitband- und Mobilfunkversorgung zu erreichen. Neben der Förderung kommunaler Ausbauprojekte mit Milliardenbeträgen setzt das Land dabei sehr auf den offenen und konstruktiven Austausch mit allen beteiligten Akteuren. Ziel des Landes ist es, möglichst gute Bedingungen für den eigenwirtschaftlichen Ausbau zu schaffen.
Wir freuen uns bereits jetzt auf die fiberdays 26, die am 25. und 26. März 2026 erneut an der Messe Frankfurt stattfinden werden!
Weitere Informationen finden Sie unter www.fiberdays.de
Am 26. und 27. März fand unter der Schirmherrschaft des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Baden-Württemberg die Veranstaltung Connect BW – Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Deutschen Institut für Breitbandkommunikation (dibkom).
Miteinander reden, gemeinsam Ideen entwickeln und Lösungen vereinbaren – mit diesen Leitgedanken lud das Deutsche Institut für Breitbandkommunikation Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zum Connect BW ins Innenministerium Baden-Württemberg ein.
„Gigabitnetze sind die Lebensadern einer modernen Gesellschaft und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Gemeinsam wollen wir deshalb eine flächendeckende Versorgung mit gigabitfähiger Infrastruktur und breitbandigem Mobilfunk in Baden-Württemberg erreichen und unser Land damit weiter für die digitale Zukunft bereit machen“, eröffnete Herr Stv. Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg die Veranstaltung.
Am ersten Veranstaltungstag stand der Kommunale Netzausbau und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen im Fokus. Der zweite Tag widmete sich unter anderem den Themen Mobilfunk, 5G-Ausbau und Satellitenkommunikation.
Wir bedanken uns bei allen Referenten, Panelteilnehmern, Ausstellern sowie allen Besuchern.
Das Glasfasernetz in Stimpfach wurde durch den Zweckverband Breitband Schwäbisch Hall und die Gemeinde Stimpfach im Rahmen des staatlich geförderten Netzausbaus in allen unversorgten Ortsteilen ausgebaut, welche bisher mit weniger als 30 Mbit/s versorgt waren.
Der Tiefbau zur Beseitigung der weißen Flecken (< 30 Mbit/s) in Stimpfach ist bereits seit Dezember 2024 fertiggestellt – doch da das Ende des Tiefbaus nicht gleichbedeutend mit der Inbetriebnahme ist, mussten sich die Bürger noch bis Anfang des Jahres gedulden, um mit Hochleistungsgeschwindigkeit surfen zu können. Nun ist die Glasfaser eingebracht, auch die Dokumentation für den Netzbetreiber und den Fördermittelgeber ist erfolgt. Das Netz konnte also an die NetCom BW übergeben werden.
Dazu trafen sich Anfang März die Vertreter:innen der Gemeinde, dem Zweckverband Breitband, des Landes Baden-Württemberg, den Verantwortlichen des Generalübernehmers Netze-ODR aus Ellwangen und dem Netzbetreiber NetCom BW, um gemeinsam den Moment zu feiern, an dem Stimpfach offiziell an das Glasfasernetz geht.
„In dem wir symbolisch heute auf diesen Buzzer drücken, geht Stimpfach einen riesigen Schritt in Richtung digitaler Zukunft.“, begrüßt Bürgermeister Strobel die Anwesenden und fährt fort: „besonders freut es mich, dass es regionale Unternehmen sind, die die Aufträge gewinnen konnten und die Maßnahmen mit ihnen umgesetzt wurden“, so Bürgermeister Strobel weiter. Denn als Generalübernehmer konnte die Netze-ODR aus dem nahen Ellwangen verpflichtet werden, wo übrigens auch der Netzbetreiber NetCom BW seinen Hauptsitz hat. Der Ausbau erstreckte sich über fast über alle Ortsteile der Gemeinde, eben überall dort wo die Versorgung unter der Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s lag.
Damit es in Stimpfach nun keine weißen Flecken mehr mit weniger als 30 Mbit/s gibt, mussten insgesamt rund 4,55 Mio. Euro investiert werden, um ca. 15,5 km Tiefbau zu leisten, dabei 57 km Glasfaserkabel einzublasen und 36 km Rohrverbände einzubringen. Nun können mehr als 140 Haushalte mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Internet surfen, für Gewerbebetriebe stehen sogar Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung.
Selbst tragen musste die Gemeinde von dieser Summe rund zehn Prozent. Die restliche Summe stammte aus den Fördertöpfen des Bundes (50 % der Kosten) und des Landes Baden-Württemberg (40 %). Frau Manthey vom Innenministerium unterstrich dabei noch mal „wie wichtig es dem Land Baden-Württemberg ist, den Breitbandausbau im Land mit der finanziellen Unterstützung voranzubringen.“
Mit einem symbolischen Spatenstich am 5. März 2025, startet die Gemeindeverwaltung Salem und die NetCom BW den Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes zur Versorgung von weit über 3.000 Adressen.
Im Rahmen des Projekts sollen in den kommenden Jahren alle 11 Salemer Ortsteile direkt an das Glasfasernetz der NetCom BW angebunden werden. Gegliedert ist der Ausbau dabei in zwei Etappen: Einen geförderten und einen eigenwirtschaftlichen Abschnitt. Während rund die Hälfte Anschlüsse mit Hilfe von Fördermitteln von Bund und Land realisiert wird (in bisher unterversorgten Gebieten), erfolgt die Erschließung des restlichen Gemeindegebiets über Eigeninvestitionen der NetCom BW.
Priorität wurde in diesem Zusammenhang zunächst dem geförderten Ausbaucluster eingeräumt, wo ab sofort die Bagger rollen werden. Dieses umfasst den Vollausbau der Ortsteile Buggensegel, Grasbeuren, Mittelstenweiler, Neufrach, Oberstenweiler, Rickenbach sowie Tüfingen und den Teilausbau in Beuren/Altenbeuren, Mimmenhausen, Stefansfeld und Weildorf. Im Rahmen umfangreicher (Tiefbau-)Arbeiten sollen hier in den kommenden rund 24 Monaten mehr als 1.600 Glasfaserhausanschlüsse entstehen.
Insgesamt werden im Zuge der nun folgenden Tiefbaumaßnahmen in den nächsten Monaten auf einer Gesamtstrecke von 96 Kilometern etwa 175 Kilometer Leerrohre sowie knapp 400 Kilometer Glasfaserleitungen unter die Erde gebracht. Zusätzlich werden ein neuer Technikstandort sowie 37 Glasverzweiger errichtet.
Bürgermeister Härle betonte in seinem Grußwort: „Nachdem sich der Baustart hier in Salem auf Grund der Insolvenz des ursprünglichen Generalunternehmers leider verzögert hatte, freuen wir uns heute umso mehr, dass es mit dem Ausbau jetzt so richtig losgeht. Die Glasfasererschließung ist ein bedeutender Meilenstein für die digitale Zukunft unserer Gemeinde, denn eine schnelle und stabile Internetverbindung ist heute unverzichtbar – für Bürger*innen, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung gleichermaßen. Mit dem nun erfolgten Baustart gehen wir einen entscheidenden Schritt in Richtung einer Breitbandinfrastruktur, die allen Anforderungen der modernen Arbeits- und Lebenswelt gerecht wird.“
Die Dimensionen des Projekts unterstreicht auch die Investitionssumme. Insgesamt fließen mehr als 16 Millionen Euro in den Ausbau, wobei ein Großteil dieser Summe aus Fördermitteln von Bund und Land stammt. Deren Bedeutung betonte wiederum Dr. Arndt Möser, Abteilungsleiter Digitalisierung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg: „Gerade in ländlicheren Gebieten sind Fördermittel beim Glasfaserausbau häufig unerlässlich. Sie ermöglichen es, auch dort eine leistungsstarke digitale Infrastruktur aufzubauen, wo wirtschaftlich der Ausbau ohne Unterstützung schwierig wäre. Durch finanzielle Unterstützung können wir sicherstellen, dass alle Bürger*innen und Unternehmen – unabhängig von ihrem Standort – Zugang zu schnellem Internet haben. Deshalb bin ich freilich stolz, dass wir auch hier in Salem heute einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung gehen können. Im Namen des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen wünsche ich dem Projekt einen guten und erfolgreichen Start und einen unfallfreien Bauverlauf.“
Die Stadt Steinheim an der Murr im Landkreis Ludwigsburg setzte am Montag, 03.03.2025 den Spatenstich für den Glasfaserausbau im Ortsteil Kleinbottwar, Schloss Schaubeck sowie für weitere Aussiedlerhöfe.
Jetzt hat das Warten ein Ende: Die Telekom wird bislang unterversorgte Adressen im Ortsteil Kleinbottwar, Schloss Schaubeck sowie weitere Aussiedlerhöfe mit Glasfaser versorgen. Das wird möglich, weil sich das Unternehmen im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart zusätzlich zum Eigenausbau erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt hat.
„Vom geförderten Ausbau profitieren Gebiete, die wir im Eigenausbau nicht wirtschaftlich erschließen können“, erklärt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom anlässlich des Spatenstichs am Lerchenhof. „Zusätzlich haben wir in Steinheim an der Murr im Eigenausbau bereits Glasfaser für über 4.100 Haushalte und Unternehmen verlegt. Insgesamt können dann rund 70 Prozent der Haushalte und Unternehmen der Kommune einen Glasfaseranschluss der Telekom buchen.“
Für diese Ausbaumaßnahme bringt das Unternehmen rund 24 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet zehn neue Verteiler.
„Glasfaser ist die Technologie, die alle heutigen und zukünftigen Datenmengen transportieren kann. Eine schnelle und stabile Internetverbindung ist mittlerweile für private Haushalte wie auch Gewerbetreibende ein wichtiger Standortfaktor. Ich freue mich deshalb, dass auch bislang unterversorgte Gebäude jetzt per Glasfaser erschlossen werden und die jahrelangen Bemühungen nun in diesen Ausbau münden,“ so Bürgermeister Thomas Winterhalter.
Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt.
104 Haushalte und Betriebe können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen.
„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr einen weiteren großen Anteil stark unterversorgter Bereiche im Landkreis Ludwigsburg, durch Fördermittel von Bund und Land mit Glasfaser versorgen werden“, sagt Viktor Kostic, Geschäftsführer Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg.
Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!
Mit dem symbolischen Spatenstich wurde in Schopfloch der Startschuss für das schnelle Internet gesetzt. 240 Gebäude werden profitieren.
Zusammen mit Vertretern des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg, Fördermittelgeber PWC sowie der Gemeinde, des Landkreises, der ausführenden Baufirma und der künftigen Netzbetreiber gab Bürgermeister Thomas Staubitzer mit einem offiziellen Spatenstich den Startschuss für das Einblasen der Glasfaser beim Breitbandausbau in Schopfloch und bedankte sich bei allen Beteiligten für das Engagement
Gemeinsam mit der Baufirma Wend werden in den kommenden Wochen zwölf Kilometer Glasfaser-Stammkabel und fünf Kilometer Hausanschluss-Glasfaserkabel eingeblasen. Christof Joos vom Netzbetreiber Stiegeler aus Schönau freut sich darauf, die Schopflocher Haushalte mit Licht zu fluten und die Signale für das schnelle Internet zur Verfügung zu stellen.
Beim gemeinsamen Spatenstich betonte Bürgermeister Thomas Staubitzer die Bedeutung von schnellem Internet für die Ortsbewohner und bedankte sich bei Bund und Land für die Fördergelder, die den Ausbau ermöglichen. „Der Breitbandausbau ist eine gute Sache für die Bürgerinnen und Bürger in Schopfloch“, zeigte sich auch Katharina Manthey vom Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg überzeugt.
Glückwünsche gab es auch von Stefan Herzhauser von der OEW Breitband. Nicht nur in Schopfloch, sondern auch in den umliegenden Gemeinden werde der Glasfaserausbau in nächster Zeit zügig voranschreiten.
Weitere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.
„Turbo-Internet für alle!“ – Am 03.02.2025 erfolgte die feierliche Inbetriebnahme weiterer Teilabschnitte des städtischen Glasfasernetzes im Stadtteil Odenheim der Stadt Östringen.
Seit 2016 unterstützt das Land Baden-Württemberg und seit Langem auch der Bund mit milliardenschweren Förderprogrammen den zielgerichteten Ausbau von Glasfaserinfrastruktur für schnelles Internet in denjenigen Gebieten der Städte und Gemeinden, die absehbar nicht zeitnah marktgetrieben mit einem leistungsfähigen Breitbandnetz ausgestattet werden können.
Bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus im Stadtteil Odenheim konnte Bürgermeister Felix Geider nun den erfolgreichen Abschluss von drei weiteren einschlägigen Projekten bekanntgeben, mit denen der Glasfaserausbau in Odenheim im Gewerbegebiet Brühl / Breitwiese sowie in der Schulstraße und außerdem im Bereich des Bildungszentrums in der Kernstadt Östringen bewerkstelligt werden konnte.
Zur Umsetzung dieser Vorhaben bewilligten der Bund und das Land staatliche Finanzhilfen von zusammengenommen knapp 2,2 Millionen Euro, was wiederum etwa 90 Prozent der Baukosten entspricht; die restlichen 10 Prozent der Aufwendungen trägt die Stadt.
„Gigabit-Netze sind die Lebensadern für alles, was kommt“, betonte Felix Junker, Referent für digitale Infrastruktur im Innenministerium Baden-Württemberg, der in seinem Grußwort bei der Feierstunde in Odenheim festhielt, dass das Land im Zuge der drei zuletzt in Östringen umgesetzten Teilausbaumaßnahmen Zuschussmittel im Gesamtumfang von 1 Million Euro bereitstellt.
Weitere Informationen über das Projekt sind auf der Homepage der Gemeinde Östringen zu finden.