Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.

Land stellt Geobasisdaten kostenlos zu Verfügung

Das Land stellt einen Großteil seiner Geobasisdaten der Allgemeinheit kostenlos zu Verfügung. Die Freigabe der Geobasisdaten soll Innovationen vorantreiben, Unternehmen bei der Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte unterstützen sowie neue Geschäftsmodelle fördern.

101 Schulen erhalten Robotik-Sets

Im Rahmen des Innovationsprogramms „Digitale Schule“ erhalten 101 Grundschulen Robotik-Sets. Das Programm ermöglicht Kindern frühzeitig digitale Kompetenzen, technologisches Verständnis und den Umgang mit digitalen Werkzeugen zu entwickeln.

38,6 Millionen Euro für Forschungsinstitute

Das Land fördert die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg im Jahr 2024 mit rund 38,6 Millionen Euro. Die geförderten Institute sind zentrale Pfeiler des Innovationsökosystems in Baden-Württemberg und wichtige Partner der kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Start-up-Netzwerk von Cyber Valley wächst weiter

Das Start-up-Netzwerk von Cyber Valley wächst weiter. Bei den Cyber Valley Days vom 19. bis zum 21. Juni 2024 präsentieren sich Start-ups aus dem Netzwerk und stellen aktuelle KI-Trends vor.

Land fördert smarte digitale Städte und Gemeinden

Mit einer neuartigen Funktechnologie für smarte digitale Städte und Gemeinden profitieren alle Menschen im Land von der Digitalisierung. Deshalb fördert die Landesregierung solche Projekte nun mit 383.000 Euro.

Die Breitbandfamilie aus ganz Baden-Württemberg versammelte sich auf Einladung des Innenministeriums BW in Stuttgart, um mit dem Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) über die Potenzialanalyse für den Breitbandausbau zu reden.

Die Potenzialanalyse für den Breitbandausbau beschäftigt die Breitbandcommunity seit dem Förderausruf für den Graue-Flecken-Ausbau im Jahr 2023. Vorgesehen wurde die Potenzialanalyse des eigenwirtschaftlichen Ausbaus von Glasfaseranschlüssen in der Gigabitstrategie des Bundes (2022) und entwickelt seitens des Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) mit dem Ziel der Quantifizierung des möglichen eigenwirtschaftlichen Ausbaus in den Kommunen aus der Sicht der Telekommunikationsunternehmen.

Die Potenzialanalyse sollte ein Instrument werden, das den Markt sichtbar macht und für mehr Transparenz in den Einschätzungen hinsichtlich des möglichen Bedarfs an Förderung sorgt. Seit der Veröffentlichung der Potenzialanalyse wurde diese durchaus kritisch diskutiert. So war es auch am 05. Juni 2024 in den Konferenzräumen des Innenministeriums BW, wo die Akteure im geförderten Ausbau in Baden-Württemberg mit dem WIK zusammenkamen, um sich die Vorstellung der Analyse insbesondere im Hinblick auf Baden-Württemberg anzuhören. Der Austausch und die durchaus kritischen Stimmen aus der Breitbandcommunity wurden seitens des WIK ernst angenommen. Ein wichtiges Ergebnis des Termins ist, dass die Kommunen gebeten wurden Daten für die Präzisierung und Weiterentwicklung der Potenzialanalyse an WIK zu übersenden:

Durch das verbesserte Verständnis seitens der Kommunen und die Weiterentwicklung der Potenzialanalyse durch WIK soll diese an Relevanz als Steuerungsinstrument in der Breibandförderung (z. B. bei den Branchendialogen) gewinnen.

Die Präsentation der Potenzialanalyse durch WIK, der anschließende Austausch und der aus der Diskussion resultierende intensivierte Datenaustausch mit den Kommunen soll zu einem noch effizienteren Glasfaserausbau in Baden-Württemberg beitragen.

Mit einer neuartigen Funktechnologie für smarte digitale Städte und Gemeinden profitieren alle Menschen im Land von der Digitalisierung. Deshalb fördert die Landesregierung solche Projekte nun mit 383.000 Euro.

„Die Digitalisierung eröffnet auch Städten und Gemeinden neue Möglichkeiten. Long Range Wide Area Networks (LoRaWAN) ist ein intelligentes Werkzeug für eine smarte digitale Stadt. Das klingt kompliziert, ist aber im Kern ganz einfach. LoRaWAN steht für eine Funktechnologie. Sie hat eine große Reichweite, braucht kaum Energie und kann Daten intelligent miteinander verknüpfen. Konkret bedeutet das: Sie kann den Parkverkehr intelligent steuern, indem sie Autofahrerinnen und Autofahrer zu freien Plätzen führt. Sie kann die Beleuchtung nach Bedarf einstellen und damit entweder Energie sparen oder Plätze besser ausleuchten. Sie kann Mülleimerfüllstände erfassen, die Bewässerung von Pflanzen automatisch anstoßen – und vieles mehr. Deshalb fördern wir als Land, als Digitalisierungs- und Kommunalministerium jetzt auch solche Projekte mit 383.000 Euro. Wir sind fest davon überzeugt: Mit dieser Technik profitieren die Menschen im Land auf allen Ebenen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart.

Die komplette Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Am 17.06.2024 fand die achte Ausgabe der Morgenstadt Werkstatt mit rund 260 Teilnehmenden aus Kommunen und Verwaltungen sowie der Start-Up Szene in Heilbronn statt.

Die Morgenstadt Werkstatt NEO 2024 ist das Innovationsfestival für Zukunftskommunen und Verwaltung in Baden-Württemberg. Der Fokus der diesjährigen Veranstaltung war auf den interkommunalen Austausch gerichtet. In Keynotes und Workshops wurden Beispielprojekte aus Forschung und kommunaler Praxis vorgestellt, die als Ideen- und Impulsgeber den Nutzen digitaler Lösungen greifbar machen.

Den Auftakt der Morgenstadt Werkstatt gestalteten Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen des Landes Baden-Württemberg und Schirmherr der Veranstaltung, Andreas Ringle, Bürgermeister der Stadt Heilbronn, Prof. Dr. Oliver Riedel, Institutsleiter des Fraunhofer IAO, und Steffen Jäger, Präsident und Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags Baden-Württemberg.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und der Morgenstadt erhalten Sie auf den Seiten der Digitalakademie@bw sowie dem Fraunhofer IAO.

Die ersten Haushalte in der Gemeinde Ötisheim wurden am 13. Juni 2024 im feierlichen Rahmen an das hochmoderne Glasfaser-Netz des Zweckverbands Breitbandversorgung im Enzkreis angeschlossen.

Der Enzkreis hat sich auf den Weg gemacht, den Bürgerinnen und Bürgern das schnelle Glasfaserkabel bis ins Haus zu verlegen. Im Rahmen der groß angelegten Infrastrukturmaßnahme sollen in der Zukunft insgesamt 12.000 Haushalten mit Glasfaseranschlüssen versorgt werden.

Am 13. Juni 2024 wurden bei der feierlichen Inbetriebnahme die ersten Haushalte in der Gemeinde Ötisheim an das schnelle Internet angeschlossen. Dass im Enzkreis die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen groß ist, hat die Vorvermarktung im Ausbaugebiet gezeigt: Dabei haben sich mehr als ein Drittel der Anwohnerinnen und Anwohner für einen Glasfaseranschluss ausgesprochen!

Die große Verantwortung für den Bau und Weiterentwicklung des passiven Glasfasernetzes trägt der Zweckverband Breitbandversorgung im Enzkreis. Für die Gesamtmaßnahme wurden dafür insgesamt 300 Millionen Euro an Fördermitteln bei Bund und Land beantragt. Vodafone ist im Projekt für die aktive Netzinfrastruktur verantwortlich. Zusätzlich kümmert sich Vodafone um den Betrieb, die Vermarktung der Anschlüsse sowie die Bereitstellung von Diensten wie Internet, TV und Telefonie. Die ersten Kundenanschlüsse wurden jetzt durch den Projektpartner Vodafone Deutschland angeschaltet.

Der Ausbau im Enzkreis soll Schritt für Schritt und Hand in Hand in den nächsten Jahren abgeschlossen werden.

Für den Ausbau wünschen wir gutes und schnelles Vorankommen!

Am 8. Juni 2024 erfolgte in der Gemeinde Gemmrigheim der Spatenstich zum Ausbau des Glasfasernetzes.

In den kommenden Monaten wird es geschäftig in der Gemeinde Gemmrigheim: Die Bagger rollen an um das Verlegen der ultraschnellen Glasfaserkabeln zu ermöglichen. Insgesamt sollen 140 Haushalte und Gewerbebetriebe in der Gemeinde in den Genuss des hochmodernen Internets kommen. Die Projektpartner bei dieser Maßnahme sind der Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg und die NetCom BW in Zusammenarbeit mit der Netze BW. Das Projekt wird durch das Land Baden-Württemberg und den Bund gefördert. Der Bürgermeister und Gastgeber Dr. Frauhammer bedankte sich bei den Anwesenden für die Zusammenarbeit. Die Gemeinde Gemmrigheim trägt einen Anteil von 10% der Gesamtkosten der Maßnahme.

Für den Ausbau wünschen wir gutes und schnelles Vorankommen!

Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.

Land stärkt Digitalisierung in der Pflege

Baden-Württemberg baut seine bundesweite Vorreiterposition im Bereich Innovation und Digitalisierung in der Langzeitpflege weiter aus. Mit mehreren Maßnahmen will die Landesregierung die Digitalisierung und Personalgewinnung in der Langzeitpflege im Land weiter stärken.

Mobilfunk auf dem Dach des Innenministeriums

Die Mobilfunkversorgung in Stuttgarts Innenstadt wird künftig noch besser. Auf dem Dach des baden-württembergischen Innenministeriums wurde eine öffentliche Mobilfunkanlage errichtet und in Betrieb genommen.

Mehr als 111 Millionen Euro für Breitbandausbau

Das Land investiert seit Jahren Milliarden in den Breitbandausbau. In der aktuellen Förderrunde übergab Digitalisierungsminister Thomas Strobl 26 Zuwendungsbescheide für 16 Zuwendungsempfänger aus elf Landkreisen.

Land präsentiert „KI-Ökosystem“ in Berlin

Das Land hat bei der Veranstaltung „KI und neue Arbeitswelt: AI Mindset made in BW“ das baden-württembergische „KI-Ökosystem“ präsentiert. Dieses ist durch die enge Verzahnung von Forschungseinrichtungen, KI-Entwicklern, Start-ups und Unternehmen sehr stark und bildet damit einen der wichtigsten Schlüssel für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Wirtschaft.

Innovationslabor eröffnet in Konstanz

In Konstanz eröffnet der zweite „Urban Innovation Hub“ Baden-Württembergs und informiert Unternehmen und Privatpersonen über Zukunftstechnologien. Ziel ist es, Innenstadtbetriebe wie den stationären Einzelhandel, die Gastronomie und die Freizeitwirtschaft zu stärken.

Neue Präsidentin der Cybersicherheitsagentur

Nicole Matthöfer wird neue Präsidentin der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg. „Im Bewusstsein der großen Verantwortung meiner neuen Aufgabe freue ich mich sehr, die Leitung einer so wichtigen Behörde wie der CSBW übernehmen zu dürfen“, sagt sie zu ihrem Amtsantritt. Als Präsidentin der CSBW trägt sie die Gesamtverantwortung für den weiteren Ausbau der Behörde.

Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.

Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg 2024

Am 8. April 2024 fand im Haus der Wirtschaft in Stuttgart der neunte Open Innovation Kongress Baden-Württemberg statt. Im Zentrum des Kongresses standen Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung, um den Innovationsstandort Baden-Württemberg zu stärken.

Digitaler Arbeitsplatz für Lehrkräfte startet

Mit dem Digitalen Arbeitsplatz für Lehrkräfte geht der letzte offene Baustein der Startkonfiguration der modularen Digitalen Bildungsplattform SCHULE@BW in Betrieb. Weitere ergänzende Bausteine zur Digitalisierung werden auch in Zukunft hinzukommen.

Transfermobil bringt Pflege-Innovationen ins Land

Das neue Transfermobil ermöglicht Pflegekräften direkt vor Ort das Ausprobieren und Erleben neuer Pflege-Innovationen. Dadurch wird der Bedarf an zeitintensiven Schulungen mit langen Anfahrtswegen reduziert. Zudem ermöglicht das Projekt einen gezielten Austausch von Wissen, Erfahrungen und Erkenntnissen in der Langzeitpflege.

Acht Finanzierungszusagen für junge Unternehmen

Das Förderprogramm Start-up BW Pre Seed startet mit acht Finanzierungszusagen für junge Unternehmen erfolgreich in das Jahr 2024. Künstliche Intelligenz (KI) ist der klare Themenschwerpunkt in der ersten Auswahlrunde 2024. Das zeigt, dass junge baden-württembergische Unternehmerinnen und Unternehmer die riesigen Chancen auf diesem Gebiet erkannt haben und nutzen wollen

Zwölf Projekte für bezahlbares Wohnen und innovatives Bauen

Zwölf weitere Projekte aus dem Strategiedialog „Bezahlbares Wohnen und innovatives Bauen“ erhalten die Chance auf Förderung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigte sich begeistert von den Projektideen für das Bauen von morgen.

Am 9. April 2024 fand der feierliche Spatenstich für den Glasfaserausbau in Gottmadingen statt. Der Bürgermeister Dr. Michale Klinger begrüßte die Gäste und hob besonders hervor, dass sowohl die Aussiedlerhöfe als auch Sportheime und Schützenhäuser angeschlossen werden. Insgesamt haben sich im geförderten Bereich 338 private Haushalte und 90 Gewerbe für einen Glasfaseranschluss entschieden. Zunächst soll das Backbone zwischen Bietingen und Gottmadingen verlegt werden und dann die geförderten Anschlüsse.

Das Vorhaben ist eines bei dem alle beteiligten partnerschaftlich an einem Strang ziehen: Das Land und der Bund fördern zusammen 90 Prozent der Gesamtkosten. Die Gemeinde Gottmadingen stemmt einen Eigenanteil von 10 Prozent und unterstützt darüber hinaus das Telekommunikationsunternehmen NetCom BW bei der Koordination des Vorhabens. Drei Bautrupps der Firma SOLI Infratechnik GmbH werden sofort mit dem Bau des Backbones anfangen. Darüber hinaus hat sich die Gemeinde auch das fachliche Know-how der Firma BK-Teleconsult GmbH geholt. Gemeinsam lässt sich die Zukunft halt besser gestalten!

Allen Projektpartnern wünschen wir viel Erfolg!

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Weitere 100 Millionen Euro für den Breitbandausbau

Das Land investiert weitere rund 100 Millionen Euro in den Breitbandausbau der Kommunen. Damit entstehen knapp 20.000 neue Teilnehmeranschlüsse. Seit 2016 wurden gemeinsam mit dem Bund bereits über sechs Milliarden Euro in die digitale Zukunft des Landes investiert.

„Gesund und digital im Ländlichen Raum“ geht in die nächste Runde

Digitale Anwendungen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen bieten große Chancen für den Ländlichen Raum. Das Projekt „Gesund und digital im Ländlichen Raum“ stärkt die gesellschaftliche und digitale Teilhabe älterer Menschen. Es wird nun auf alle ländlichen Landkreise erweitert.

Künstliche Intelligenz an Hochschulen

Über 150 Vertreterinnen und Vertreter aller Hochschularten haben sich über das Thema „Künstliche Intelligenz“ ausgetauscht. Ziel ist es, Lehrende mit Erfahrungen in der Vermittlung von KI-Kompetenz und der Anwendung von KI-Tools mit Interessierten zusammenzubringen, die künftig KI stärker in ihre Lehre einbringen möchten.

Künstliche Intelligenz im Fokus des Weltverbrauchertags

Beim Weltverbrauchertag 2024 stehen die Chancen und Möglichkeiten, aber auch die Gefahren von Künstlicher Intelligenz im Fokus. Die Europäische Union nimmt mit einer neu verabschiedeten Verordnung zur Künstlichen Intelligenz eine internationale Vorreiterrolle ein.

Weitere Förderung von E-Government-Koordinatoren

E-Government-Koordinatorinnen und -Koordinatoren stehen den kreisangehörigen Städten und Gemeinden als wichtige Multiplikatoren mit Rat und Tat zur Seite. Das Innenministerium hat deshalb in Abstimmung mit den Kommunalen Landesverbänden das Förderprogramm verlängert.

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