Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.

Wettbewerb „familyNET 4.0“

Bereits zum fünften Mal startet der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Familienbewusst. Innovativ. Digital. Fachkräfte sichern durch eine moderne Unternehmenskultur“. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung von digitalen Lösungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

KI-Tools in der Hochschullehre und Lehrerbildung

Das Land fördert Tools für Künstliche Intelligenz in der Hochschullehre und Lehrerbildung mit 1,5 Millionen Euro. Durch die Entwicklung von innovativen Lernkonzepten soll das Tempo für digitales Lehren und Lernen erhöht werden.

Künstliche Intelligenz in der Verwaltung

Gemeinsam mit dem Start-up Aleph Alpha hat das InnoLab_bw mit der Text-Assistenz „F13“ ein Unterstützungssystem entwickelt, das bei der täglichen Text-Arbeit entlasten soll. Seit Mai 2023 können alle Mitarbeitende mit Zugriff auf das Landesverwaltungsnetz „F13“ nutzen.

Kampf gegen Funklöcher

Der Landtag von Baden-Württemberg hat einem Gesetzentwurf der Landesregierung zur Erleichterung des Mobilfunkausbaus zugestimmt. Damit sollen Funklöcher im Land beseitigt und die Mobilfunkversorgung weiter verbessert werden.

Breitbandausbau in Baden-Württemberg: Rekordmarke geknackt!

Gemeinsam haben Bund und Land den Breitbandausbau in Baden-Württemberg seit Beginn der letzten Legislaturperiode mit der absoluten Rekordsumme von über 5 Milliarden Euro gefördert.

Mit Daten gestalten wir die Zukunft. Sie bilden die Grundlage für digitale Anwendungen, ermöglichen innovative Geschäftsmodelle und sichern die Weiterentwicklung unserer Wissensgesellschaft. Deshalb hat es sich die Landesregierung von Baden-Württemberg zum Ziel gesetzt, Daten von öffentlichem Interesse für alle zugänglich zu machen – in maschinenlesbarer Form als sogenannte Open Data.

Ganz im Zeichen von Open Data steht die diesjährige Veranstaltung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg zum vierten bundesweiten Digitaltag. Interessierte aus den Verwaltungen der Gemeinden, Städte und Landkreise erwarten spannende Beiträge zu den Open Data-Aktivitäten des Landes und der Kommunen sowie zur Förderung von Open Data im digital.LÄND.

Termin & Details: Freitag, 16.06.2023 | 10 – 12 Uhr – online via Webex

Anmeldung

Die Anmeldung ist geschlossen. Bei Fragen zur Veranstaltung stehen wir Ihnen gerne unter digital-laend@im.bwl.de zur Verfügung.

Bundesweiter Digitaltag

Der Aktionstag hat zum Ziel, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern. Hinter dem Digitaltag steht die Initiative „Digital für alle“ – ein breites Bündnis von 28 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand.

Am 14. Mai 2023 feierte der Landkreis Calw sein 50-jähriges Bestehen mit einem Erlebnistag für alle Bürgerinnen und Bürger.

Zahlreiche Infostände informierten über Themen wie Gesundheit, Landwirtschaft, Mobilität, Rettungswesen und Verwaltung sowie natürlich Digitalisierung. Neben den verschiedenen Abteilungen des Landratsamtes, die sich mit interaktiven und kreativen Angeboten vorstellten, einem Festzelt mit Bewirtung und tollem Bühnenprogramm, heimischen Vereinen und regionalen kulinarischen Anbietern durfte auch das Ministerium des Inneren, für Kommunen und Digitalisierung die Themen Digitalisierungsstrategie und Breitband und Mobilfunk in Baden-Württemberg präsentieren und ihre Hintergründe erläutern.

Wir informieren zur inhaltlichen Weiterentwicklungen unserer Digitalisierungsstrategie sowie über die aktuellen Entwicklungen bei Breitband und Mobilfunk in Baden-Württemberg und freuen uns über den Austausch mit Bürgerinnen und Bürger sowie „Macherinnen und Macher“ der Digitalisierung aus allen Bereichen.

Unsere Informationstour zu den Themen Digitalisierungsstrategie, Breitband und Mobilfunk geht weiter. Die nächsten Termine sind am 22.06.2023 in Stuttgart beim Digitalgipfel BW, am 29.06.2023 ebenfalls in Stuttgart bei der Veranstaltung Baden-Württemberg 4.0 und von 13.-15.07.2023 auf der Gartenschau in Balingen. Weitere Termine folgen. Wir freuen uns auf den Austausch!

Die Gemeinde Böhmenkirch im Landkreis Göppingen hat schon früh begonnen in die Zukunft zu investieren. Bereits seit 2013 treibt die Gemeinde auf dem Albuch den Breitbandausbau voran. Mit dem symbolischen Spatenstich am 2. Mai 2023 soll das Glasfasernetz nun um rund 40 Kilometer erweitert werden. Im Zuge des FTTB-Ausbaus werden die Grundschulen in Böhmenkirch und Treffelhausen, die Gewerbegebiete sowie über 200 Bürgerinnen und Bürger an das Glasfasernetz angebunden.

Die Gesamtausgaben des Projektes belaufen sich derzeit auf ca. 4 Millionen Euro. Neben dem Eigenanteil der Gemeinde Böhmenkirch von 409.313 Euro unterstützen der Bund mit rund 2 Millionen Euro und das Land mit rund 1,6 Millionen Euro die Gesamtmaßnahme.

Weitere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.

Am 20. April 2023 erfolgte der Spatenstich für den Ortsnetzausbau in der Gemeinde Lobbach. Auf Einladung von Herrn Bürgermeister Knecht wurde im Nachgang im ansehnlichen neuen Rathausgebäude mit den beteiligten Partnern symbolisch gefeiert.

Der Glasfaserausbau in Lobbach wird in eigenen Händen durchgeführt – ein wichtiges Anliegen für Bürgermeister Knecht.

Zusammen mit dem Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar hat sich die Gemeinde Lobbach frühzeitig um die richtige Anbindung ans Glasfasernetz gekümmert. Der Ausbau des Backbones ist bereits erfolgt und die ersten Hausanschlüsse entlang der Backbone-Trasse sind fertiggestellt. Auch das Gewerbegebiet ist vollständig erschlossen. Jetzt geht es darum auch den Rest der Gemeinde an das schnelle Internet anzuschließen.

Die Tiefbauarbeiten für die 16 Kilometer lange Trasse wurden für das zweite Quartal des Jahres 2023 angesetzt. Der Abschluss der Arbeiten ist für den Herbst 2024 geplant. So bekommen insgesamt 850 Gebäude zukunftsfähige Anschlüsse. Der durchdachte Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger ist, dass Anschlüsse nach und nach angeboten werden können und nicht erst nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme. Herr Bürgermeister Knecht versteht die digitale Infrastruktur als eine Art kommunaler Daseinsvorsorge, die die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und die wirtschaftliche Attraktivität der Gemeinde steigert.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 7.629.933,00 Euro:

Weitere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. 

Das Backbone-Netz des Landkreises Waldshut wurde am 08.05.2023 in Ibach in Betrieb genommen

Der feierliche Anlass war voller Symbolik: In einer entlegenen Scheune im Schwarzwald wurden zwei Kabelstränge des Backbones zusammengeführt. Der erste Strang lag in den Händen des stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg und Ministers des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Thomas Strobl. Der zweite Strang wurde von Landrat Dr. Martin Kistler sowie den Bürgermeistern und Kreisräten gehalten.

Mit dem Ausbau des 382 km langen Glasfasernetzes wurde im Jahr 2017 begonnen. Alle Städte und Gemeinden des Landkreises sowie die Gemeinde Schluchsee des Nachbarkreises wurden angeschlossen. „So ein großes Infrastrukturprojekt ist nur gemeinsam zu schaffen“ – so der Landrat Dr. Martin Kistler. Er bedankte sich für die Unterstützung des Landes, des Kreistages, der Gemeinden und der Baufirmen.

Digitalisierungsminister Thomas Strobl hob die Wichtigkeit der digitalen Infrastruktur für die Gigabit-Zukunft der Städte und Gemeinden hervor. Der Landkreis Waldshut habe schon vor vielen Jahren die richtigen Weichen gestellt und ernte jetzt die Früchte der Arbeit an dem großen Infrastrukturprojekt. Die Kommunen bauen weiter eigenverantwortlich die Ortsnetze aus, wenn Telekommunikationsunternehmen keine Ausbauabsichten zeigen. Der Landkreis Waldshut kann mit seinem neuen digitalen Rückgrat getrost in die digitale Zukunft blicken!

Weitere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.

Das Land Baden-Württemberg kofinanziert weiterhin mit 40 Prozent den Glasfaserausbau

Nach dem Förderstopp des Bundes im Herbst vergangenen Jahres hat der Bund jetzt seine neue Gigabitrichtlinie vorgelegt. Auch bei der neuen Gigabitförderung 2.0 des Bundes kofinanziert das Land Baden-Württemberg die Bundesförderung weiterhin mit 40 Prozent der förderfähigen Kosten.

Mit der neuen Förderkulisse des Bundes wird die Förderung des Gigabitausbaus auf alle Gebiete erweitert, die noch nicht gigabitfähig erschlossen sind. Im Fokus der neuen Förderung liegen Kommunen mit einem hohen Anteil besonders unterversorgter Gebiete. Förderprojekte werden anhand eines neuen Kriterienkataloges bewertet, um den Einsatz der Mittel zu priorisieren und den privaten Ausbau nicht auszubremsen. Die Eckpunkte zur neuen Förderkulisse des Bundes enthalten zudem die Flexibilisierung des Markterkundungsverfahrens sowie einen „kommunalen Branchendialog“, der die Zusammenarbeit zwischen Telekommunikationsunternehmen und Kommunen und in der Folge den eigenwirtschaftlichen Ausbau anregen soll. Darüber hinaus ist die Einführung von Länderbudgets vorgesehen, wonach im laufenden Jahr bis zu 320 Millionen Euro an Bundesmitteln für Baden-Württemberg bereitstehen. „Mit der neuen Bundesförderung bekommt unsere Milliardeninvestitionsoffensive jetzt wieder den dringend notwendigen Rückenwind“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl am 18. April 2023 in Stuttgart.

Das Land möchte so unbürokratisch wie möglich an die bisherige Erfolgsgeschichte der Landeskofinanzierung in Baden-Württemberg anknüpfen: Das Land wird daher auch weiterhin den Fördersatz des Bundes von 50 Prozent mit einer Länderfinanzierung von 40 Prozent auf einen Gesamtfördersatz von 90 Prozent aufstocken. Das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen wird in den kommenden Wochen auf der Grundlage des neu ausgerichteten Förderprogramms des Bundes die korrespondierende Richtlinie für die Landesförderung erarbeiten. Weitere Informationen zur neuen Bundesförderung finden Sie unter „Die Gigabitförderung 2.0“ und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.

Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.

Neue Koordinierungsstelle der Digitalakademie@bw

Die Digitalakademie@bw unterstützt Kommunen und Menschen in Baden-Württemberg bei der Digitalisierung. Ihre neue Koordinierungsstelle ist nun direkt im Digitalisierungsministerium Baden-Württemberg verortet.

Testzentrum für Künstliche Intelligenz in der Produktion gefördert

Ein Konsortium aus Baden-Württemberg erhält rund 7,9 Millionen Euro für ein Test- und Erprobungszentrum für Künstliche Intelligenz in der Produktion. Damit entsteht für die Wirtschaft im Land eine in Deutschland einmalige Infrastruktur, mit der Unternehmen bei der Einführung von zuverlässiger Künstlicher Intelligenz begleitet werden.

Pilotprojekt zur volldigitalen An-, Ab- oder Ummeldung von Kraftfahrzeugen

Der Landkreis Heilbronn bringt ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt auf den Weg: Von September an können alle, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen , ein Kfz mit nur wenigen Klicks an-, um- oder abmelden.

Land macht Weg frei für digitale Baugenehmigung

Das Projekt „Virtuelles Bauamt“ beschleunigt die Verfahren und sorgt für weniger Bürokratie. Noch in diesem Jahr sollen die ersten unteren Baurechtsbehörden Anträge digital bearbeiten und Baugenehmigungen digital bekanntgeben können.

Für Tourismusverbände und Kommunen ist es enorm wichtig, dass sie mit der Zeit gehen und innovativ sind. Digitale Tools eröffnen hierfür neue Möglichkeiten und können helfen, Ressourcen sowie Kosten einzusparen. Mit der digitalen Gästecard brauchen Reisende im Hochschwarzwald in Zukunft nur noch ihr Smartphone und haben damit alle Freizeit- und Urlaubsangebote in der Tasche. Das Projekt wird von der Landesregierung Baden-Württemberg gefördert und bietet Lösungen für aktuelle sowie künftige Herausforderungen.

Gemeinsam auf dem Weg in die digitale Zukunft

Als Best-Practice sollen weitere Tourismusverbände im Land von den Ergebnissen des geförderten Projekts profitieren. Bereits im März 2023 veranstaltete die Hochschwarzwald Tourismus GmbH dafür einen Themenworkshop „Digitale Gästeplattform“. Nun wir es einen zusätzlichen zweiten Workshop geben.

Inhaltlich werden dieselben Themen behandelt: Es geht um die Funktion und Potentiale der neugenerierten digitalen Gästeplattform. Zudem gibt die Hochschwarzwald Tourismus GmbH Einblicke in den Prozess der Digitalisierung der analogen Gästecard und vermittelt dabei hilfreiche Tipps.

Termin und Details:

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an card@hochschwarzwald.de

Bei Fragen zum Workshop wenden Sie sich bitte an Ines Heger von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH: heger@hochschwarzwald.de, +49 7652 1206 8004.

Die Europäische Union hat das Programm IRIS² beschlossen. Das Programm soll ein EU-Satellitennetzwerk errichten. Das Ziel ist, für eine besser vernetzte kritische Infrastruktur sowie für schnelle und robuste unabhängige Satellitenkommunikationsdienste zu sorgen.

Die Europäische Union hat das Programm IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) beschlossen. Das Programm soll eine eigenständige und sichere EU-Satellitenkonstellation bzw. ein EU-Satellitennetzwerk errichten. Das Ziel ist, für eine besser vernetzte kritische Infrastruktur sowie für schnelle und robuste, unabhängige Satellitenkommunikationsdienste zu sorgen. IRIS² soll dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit und Souveränität der EU zu verbessern.

Das Satellitennetzwerk soll:

In den Verhandlungen zu IRIS² haben die Abgeordneten des EU-Parlaments darauf geachtet, dass die Umweltbestimmungen und die Nachhaltigkeit des Systems gestärkt werden, um die Verbreitung von Weltraummüll und Lichtverschmutzung zu verhindern und einen Ausgleich für die durch den Betrieb des Systems verursachten Emissionen zu schaffen.

Die Infrastruktur wird von der EU-Kommission im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft errichtet. Hierzu werden entsprechende Aufträge an die Industrie im Wettbewerbsverfahren vergeben. Die ausgewählten Auftragnehmer werden die EU-eigene staatliche Infrastruktur entwickeln, validieren, bauen und einsetzen, um verstärkte staatliche Dienste bereitzustellen. Darüber hinaus soll auch die kommerzielle Infrastruktur genutzt werden, um sowohl staatliche als auch kommerzielle Dienste anzubieten. Die EU-Kommission wird Eigentümerin der staatlichen Komponenten der neuen Infrastruktur sein.

Finanziert wird IRIS² über den seit Jahren etablierten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021–2027. Für das Programm werden insgesamt 2,4 Mrd. Euro eingesetzt, von denen ein Teil aus Programmen wie dem EU-Raumfahrtprogramm, Horizont Europa und dem Nachbarschaftsinstrument für Entwicklung und internationale Zusammenarbeit – Globales Europa (NDICI) stammen wird. Der Privatsektor soll weitere 3,6 Mrd. Euro aufbringen.

Mit der Entwicklung und dem Einsatz von Satelliten soll in 2024 begonnen werden, damit spätestens im Jahr 2028 ein vollständiger Dienst mit einer hochgradigen Verschlüsselung zur Verfügung steht.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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