Am 6. März 2023 feierte die Stadt Aulendorf gemeinsam mit dem Zweckverband Breitband Ravensburg den offiziellen Startschuss für den Beginn der Breitband-Bauarbeiten.
Die Stadt rüstet sich damit für die Zukunft, denn eine zuverlässige und flächendeckende Versorgung mit Breitband ist entscheidend für die Ansiedlung von Gewerbe und Ortsentwicklung.
Hierzu trafen sich neben den beteiligten Bau- und Ingenieurunternehmen auch Mitglieder des Gemeinderats sowie Vertreter der Fördermittelgeber. Dabei wurde das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen von Herrn Ministerialdirigent Dr. Möser, Frau Manthey und Herrn Ay vertreten. Herr Bürgermeister Burth hob den Spatenstichtermin als „besonderen Tag“ hervor und bedankte sich für die erfolgreiche landkreisübergreifende interkommunale Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Ravensburg. Eine funktionierende Internetverbindung stelle eine der allerwichtigsten Infrastrukturmaßnahmen für die Zukunft der Stadt Aulendorf dar, so Herr Bürgermeister Burth.
Im Rahmen dieses Projektes plant der Zweckverband mehrere Teilorte der Stadt Aulendorf an das Glasfasernetz anzuschließen um damit die bestehende Unterversorgung aufzuheben. In diesem Bauabschnitt werden 928 Glasfaserhausanschlüsse hergestellt und somit die letzten weißen Flecken versorgt. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 17.456.792,00 Euro.
- Der Bund steuert dabei 8.728.396,00 Euro zu.
- Der Eigenanteil der Kommune beträgt 1.745.679,20 Euro.
- Das Land fördert das Projekt mit 6.982.716,80 Euro.
Weitere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.
Für Tourismusverbände und Kommunen ist es enorm wichtig, dass sie mit der Zeit gehen und innovativ sind. Digitale Tools eröffnen hierfür neue Möglichkeiten und können helfen, Ressourcen sowie Kosten einzusparen. Mit der digitalen Gästecard brauchen Reisende im Hochschwarzwald in Zukunft nur noch ihr Smartphone und haben damit alle Freizeit- und Urlaubsangebote in der Tasche. Das Projekt wird von der Landesregierung Baden-Württemberg gefördert und bietet Lösungen für aktuelle sowie künftige Herausforderungen.
Gemeinsam auf dem Weg in die digitale Zukunft
Als Best-Practice sollen weitere Tourismusverbände im Land von den Ergebnissen des geförderten Projekts profitieren. Dafür lädt die Hochschwarzwald Tourismus GmbH zum Themenworkshop „Digitale Gästeplattform“ ein. Inhaltlich wird es um die Funktion und Potentiale der neugenerierten digitalen Gästeplattform gehen. Zudem gibt die Hochschwarzwald Tourismus GmbH Einblicke in den Prozess der Digitalisierung der analogen Gästecard und vermittelt dabei hilfreiche Tipps.
Termine & Details:
Am 15.03.2023 fand bereits der Online-Workshop statt. Ein weiterer ist nun in Präsenz geplant.
Interessierte Kommunen und Verbände können sich hierzu vormerken lassen. Hierfür wenden Sie sich bitte an Ines Heger von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH: heger@hochschwarzwald.de, +49 7652 1206 8004.
Die Termine bauen nicht aufeinander auf und behandeln jeweils dieselben Inhalte.
Auf einer Wiese vor der Feuerwache in Rosengarten wurde der erste symbolische Spatenstich für den Breitbandausbau in Rosengarten gesetzt. Partnerschaftlich nahmen geladene Gäste, zusammen mit Herrn Bürgermeister Julian Tausch und dem Geschäftsführer des Zweckverbands Breitband Landkreis Schwäbisch Hall Heinz Kastenholz, Spaten in die Hände und läuteten damit den Beginn der Ausbauarbeiten für 60 Hausanschlüsse und 30 gewerbliche Anschlüsse ein. Insgesamt werden 47 Kilometer Glasfaserkabel und 75 Kilometer Leerrohre verlegt. Begleitend werden 32 Kabelschächte und 30 Netzverteiler gebaut.
Den feierlichen Anlass begleiteten auch Landrat Gerhard Bauer und Ministerialdirigent im Innenministerium Baden-Württemberg Dr. Arndt Möser. „Um sicherzustellen, dass jeder Bürger des Landes die gleichen Chancen hat die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen, hat die Landesregierung seit Mitte 2016 den Breitbandausbau mit 2,2 Milliarden Euro bezuschusst und mit einer intelligenten Förderpolitik zusätzliche 2,69 Milliarden Euro vom Bund nach Baden-Württemberg geholt – so viel wie nirgendwo sonst in der Republik“ betonte Ministerialdirigent Dr. Möser.
Weitere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.
Am 9. Februar 2023 feierte die Stadt Bad Waldsee gemeinsam mit dem Zweckverband Breitband Ravensburg den offiziellen Startschuss für den Ausbau weißer Flecken. Hierzu trafen sich neben den beteiligten Bau- und Ingenieurunternehmen auch Mitglieder des Gemeinderats sowie Vertreter der Fördermittelgeber. Dabei wurde das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen von Herrn Ministerialdirigent Dr. Möser, Frau Manthey und Herrn Ay vertreten. Frau Bürgermeisterin Ludy hob in ihrer Rede besonders die erfolgreiche landkreisübergreifende interkommunale Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Ravensburg hervor. Sie betonte, dass ein schnelles Internet für die Bevölkerung, die Unternehmen und die Schulen ein wichtiger und unabdingbarer Standortfaktor sei.
Im Rahmen dieses Projektes plant der Zweckverband mehrere Teilorte der Stadt Bad Waldsee an ein Glasfasernetz anzuschließen um damit die bestehende Unterversorgung aufzuheben. In diesem Bauabschnitt werden 64 Glasfaserhausanschlüsse für Gewerbetreibende, Schulen, öffentliche Einrichtungen und private Haushalte hergestellt. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 30.240.478,00 Euro.
- Der Bund steuert dabei 15.120.239,00 Euro zu.
- Der Eigenanteil der Kommune beträgt 3.024.047,80 Euro.
- Das Land fördert das Projekt mit 12.096.191,20 Euro.
Weitere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr
und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.
Mobilität neu denken und Lösungen in die Fläche bringen – so lautet das Credo des Förderprogramms Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und Mobilitätswirtschaft 4.0 (InKoMo 4.0). Seit 2020 fördert das Land Baden-Württemberg fünf kommunale Projekte. Was genau in diesen Projekten umgesetzt wurde, können Interessierte sich nun auch ansehen. Projektvorstellungen stehen als Videos zur Verfügung.
Zum Programm: InKoMo 4.0 zielt darauf ab, Anbieter von innovativen Mobilitätslösungen mit Gemeinden, Städten und Landkreisen zusammenzubringen. Hierfür finden seit 2020 regelmäßige Netzwerktreffen statt. In Kooperation mit den Kommunalen Landesverbänden sowie der e-mobil BW GmbH wurde für InKoMo 4.0 zum Jahresbeginn 2019 eine Geschäftsstelle beim Städtetag Baden-Württemberg eingerichtet. Sie berät Kommunen und Unternehmen. Mit Informationsveranstaltungen und Workshops erreichte die Geschäftsstelle bislang mehr als 300 Kommunen und Unternehmen und unterstützte die Bildung neuer regionaler Allianzen.
Das Projekt ist innerhalb des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg entstanden. Der Strategiedialog hat sich zum Ziel gesetzt, den Strukturwandel in der Automobilindustrie – ausgelöst durch Digitalisierung, Elektromobilität und autonomes Fahren – gemeinsam mit der Landesregierung, der Mobilitätswirtschaft und den Kommunen zu bewältigen und Innovationspotenziale aufzuzeigen.
In der Urlaubsregion Hochschwarzwald gibt es zahlreiche Gästekarten mit Freizeitangeboten für Touristen vor Ort. Das soll jetzt digital und damit smarter werden. In Zukunft brauchen Reisende im Hochschwarzwald nur ihr Smartphone und haben damit alle Freizeit- und Urlaubsangebote in der Tasche. Die Landesregierung Baden-Württemberg fördert das Projekt mit rund 155.000 Euro.
„Die Digitalisierung verändert die Welt und dabei natürlich auch die Art, wie wir Urlaub machen. Digitale Tools eröffnen uns hier neue Möglichkeiten. Mit ihrer Hilfe lassen sich Kosten sparen und neue Angebote machen. Das hat nicht nur Vorteile für Reisende, sondern auch für alle, die den Tourismus im Land gestalten und voranbringen. Für unsere Tourismusverbände und Kommunen ist es enorm wichtig, dass sie mit der Zeit gehen und innovativ sind. Mit der Förderung einer digitalen Gästeplattform Hochschwarzwald setzen wir Maßstäbe, schaffen so einen echten Mehrwert, der künftig auch anderswo im Land genutzt werden kann“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids an die Hochschwarzwald Tourismus GmbH am 14. Dezember 2022 in Stuttgart.
Maßgeschneiderte Angebote
„Mit einer individuellen Ansprache der Gäste und maßgeschneiderten Angeboten für die unterschiedlichen Zielgruppen können sich Regionen im Tourismuswettbewerb hervorheben. Die Digitalisierung bietet hier zugleich die Chance, interne Prozesse zu strukturieren. Zudem wird der Informations- und Buchungsprozess gebündelt und damit für die Gäste deutlich vereinfacht“, erklärte Tourismusstaatssekretär Dr. Patrick Rapp
Die digitale Gästeplattform soll die bereits bestehenden Kartensysteme in der Urlaubsregion Hochschwarzwald erweitern. So können hierüber künftig die Hallen- und Freibäder, Museen oder Skilifte der Kommunen online gebucht werden. In dieser Funktion dient sie den Nutzerinnen und Nutzern der klassischen Kartensysteme. Darüber hinaus soll es möglich sein, individualisierte Leistungspakete zu integrieren. So können spezielle Kundengruppen angesprochen und neue Anbietergruppen erschlossen werden.
Christian Gross, Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH: „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung des Innenministeriums und die Förderung des Projekts. Diese Unterstützung hilft uns immens, um die digitale Transformation für den Hochschwarzwald, aber auch für andere touristische Destinationen im Land, zukunftsfähig zu gestalten. Unsere digitale Gästeplattform hat großes Potential und bietet Lösungen für aktuelle sowie künftige Herausforderungen. Insbesondere eine nachhaltige Besucherlenkung und die damit verbundene Einsparung von Ressourcen werden dadurch ermöglicht. Die Aufenthaltsqualität kann gesteigert werden, wovon Gäste und Gastgeber profitieren.“
Weitere Tourismusverbände im Land können profitieren
Mit der Fertigstellung der Plattform ist das Vorhaben nicht abgeschlossen. Als Best-Practice sollen weitere Tourismusverbände im Land von den Ergebnissen profitieren können. Dafür sieht das Projekt Workshops vor. Interessierte Kommunen und Verbände können sich hierzu bereits beim Innen- und Digitalisierungsministerium vormerken lassen.