Mit der feierlichen Inbetriebnahme des Glasfasernetzes beginnt für den Stadtteil von Dornhan im Glatttal ein neues Kapitel der digitalen Infrastruktur. Zur feierlichen Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Leinstetten trafen sich die Verantwortlichen von Stadt, Landkreis, Land und Bund.
Bürgermeister Huber erinnerte zunächst an die lange Historie des Internet- und Mobilfunkausbaus, von den bescheidenen ISDN-Anfängen und der Suche nach geeigneten Fördermitteln bis hin zum erfolgreichen Ausbau. „Heute feiern wir das Ergebnis von vielen Entwicklungen“, freute sich Huber und wies darauf hin, wie sich die Rolle des „klassischen, ländlichen Raumes“ dadurch verändert habe. Daran knüpfte auch der Landrat an. Im ländlichen Raum wolle man ebenfalls an die moderne Infrastruktur angebunden sein, sagte er.
Glcklicherweise gebe es in Baden-Württemberg viele maßgeschneiderte Förderprogramme, wie man etwa am Leinstetter Bürgerhaus gesehen habe. Nun sei man „froh und dankbar“, dass auch kleinere Ortschaften trotz teils nicht einfacher Topographie profitierten. „Man muss nicht in der Großstadt leben“, sagte der Landrat und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Telekom sowie die finanzielle Unterstützung von Bund und Land. „Heute ist ein historischer Tag für ihre Stadt“, begann Arndt Möser vom Innenministerium sein Grußwort. Die Stadt habe viel Arbeit, Zeit und Geld investiert, um die „digitale Transformation“ voranzubringen. Eine schnelle, stabile Internetverbindung werde zunehmend vorausgesetzt, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Sie trage zur Attraktivität eines Standorts bei, sagte Möser. Für die Kommunen im Landkreis Rottweil gab es dafür Fördermittel in Höhe von insgesamt 24 Millionen Euro.
Annette Ardelt, die bei der Telekom für den Betrieb und die Bauleitung in der Region zuständig ist, sprach von einem „durchdachten Konzept“ und „Überlegungen auf Augenhöhe“ und teilte in Bezug auf den weiteren Ausbau im Landkreis Rottweil mit: „Wir sind noch lange nicht fertig.“ Und: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“ Thomas Wahl (PwC Deutschland) sprach im Namen des Projektträgers des Bundes. Er betonte die Wichtigkeit des Projekts in Bezug auf Arbeitsplätze mit Zukunftsfähigkeit und die digitale Teilhabe in der Region.
Es gibt einen Grund zu feiern: Das Langenargener Glasfasernetz aus dem Breitband-Förderprojekt „weiße Flecken“ des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZVBB) ist ab sofort in Betrieb. Knapp 3 Jahre nach dem Spatenstich für den Breitbandausbau ist es so weit: Die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Langenargen markiert den erfolgreichen Abschluss des Förderprojektes.
Das Projekt, das auf modernster Glasfasertechnologie basiert, hat zum Ziel, die sogenannten „weißen Flecken“ – also Haushalte, die bislang mit maximal 30 Mbit/s surfen konnten – zu erschließen. Ab sofort ermöglicht das millionenschwere, von Bund und Land geförderte Ausbauprojekt den circa 137 bislang unterversorgten Wohn- und Gewerbeeinheiten in Langenargen und Ortsteilen wie Oberdorf einen deutlich schnelleren Zugang zum World Wide Web. Konkret bedeutet das: Ab sofort profitieren erschlossene Privathaushalte bei TeleData von Datenübertragungsraten bis zu einem Gbit pro Sekunde. Für Gewerbetreibende sind sogar noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich. „Mit der Fertigstellung dieser „weißen Flecken“ wurde ein wichtiger Schritt in Richtung flächendeckende digitale Infrastruktur im Bodenseekreis getan“, freut sich Bernhard Schultes, Geschäftsführer des Zweckverbands.
Die Investitionskosten des gesamten Projekts belaufen sich auf ca. 4,1 Mio. Euro, wobei fast 90 Prozent dieser Summe über Fördermittel von Bund und Land finanziert wurden. Bei einer Zusammenkunft aller Projektbeteiligten sowie den Fördermittelgebern wurde nun die Inbetriebnahme gefeiert. Hierbei kamen die Vertreter in Langenargen zusammen. „Hier zeigt uns das Förderprojekt, was möglich ist, wenn Land, Kommunen und Unternehmen an einem Strang ziehen. Gemeinsam schaffen wir, dass kein Ort und kein Mensch digital abgehängt bleibt“, freut sich Dr. Arndt Möser, Ministerialdirigent und Leiter Digitalisierung im Innenministerium.
Doch mit den „weißen Flecken“ ist es noch nicht getan. Die Verantwortlichen sind aktuell bereits an der nächsten Phase des Ausbaus, um noch mehr Haushalte und Unternehmen an das schnelle Internet anzuschließen. Aktuell gilt es die sogenannten „grauen Flecken“ im Rahmen des Förderprojektes auszubauen. Das sind Haushalte mit Internetgeschwindigkeiten von derzeit bis zu 100 Mbit/s.
Weitere Informationen finden Sie unter teledata.de.
Nach über dreijähriger Bauzeit ist am Dienstag, 07.Oktober 2025 die Breitbandinfrastruktur in Hettingen/Inneringen feierlich in Betrieb genommen worden. Vertreter der Gemeinde, von Bund und Land, der Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen (BLS), der NetCom und der Netze BW drückten symbolisch den roten Buzzer als Startschuss für schnelles Internet.
Rund 500 ehemals unterversorgte Gebäude profitieren künftig von gigabitschnellem Internet mit Datenübertragungsraten von bis zu 1000 Mbit/s. Damit verschwinden viele der bisherigen „weißen Flecken“, vor allem im Ortsteil Inneringen und der Siedlung Dullenburg, von der Breitbandlandkarte und machen Platz für eine leistungsstarke, zukunftssichere Infrastruktur.
„Wir setzen hiermit ein wichtiges Zeichen für die Zukunft unserer Stadt“, so Hettingens Bürgermeister Daniel Eiffker. Schnelles Internet sei nicht nur wichtig für Homeoffice und online Lernen, sondern ermögliche auch den Unternehmen, sich in der digitalen Welt zu behaupten.
Finanzielle Unterstützung erhielt die Kommune für das 8,1 Millionen Euro schwere Projekt durch das Weiße-Flecken-Förderprogramm: 50 Prozent der Kosten werden vom Bund, 40 Prozent vom Land übernommen.
„Wir hatten bisher viele Spatenstiche, aber noch keine Inbetriebnahmen“, sagte Landrätin Stefanie Bürkle. Doch genau das sei ein wichtiges Signal für andere Kommunen, die ähnliche Projekte stemmen.
Die erfolgreiche Inbetriebnahme bringt Hettingen-Innenringen einen großen Schritt näher an die digitale Zukunft. Damit die Hettinger ihre Glasfaserhausanschlüsse nun auch nutzen können, braucht es in den meisten Fällen die Buchung eines NetCom BW-Produktes. Die EnBW-Tochter lädt deshalb am Dienstag, den 14.10.2025, um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in der Albhalle in Hettingen (Schulstraße 12) ein. Dort informieren Mitarbeitende der NetCom BW zu den verfügbaren Diensten und Angeboten und stehen für Fragen zur Verfügung.
Alle Infos gibt es unter: www.netcom-bw.de/hettingen
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Die Telekom schließt jetzt auch bislang unterversorgte Adressen in Kirchheim unter Teck an ihr Glasfasernetz an. Auch der Flugplatz Hahnweide erhält eine Glasfaseranbindung.
„Das ist ein Riesengewinn für uns“ freut sich Norman Baum, 1. Vorsitzender der Fliegergruppe Wolf Hirth. „Jedes Jahr veranstalten wir den Internationalen Hahnweide-Segelflugwettbewerb. Und außerdem alle drei bis vier Jahre das größte Oldtimer-Fliegertreffen in Europa. Gerade vor zwei Wochen war es wieder soweit. Mit dem Glasfaseranschluss können wir nicht nur die gesamte Kommunikation rund um die Großveranstaltungen leichter bewältigen, auch der Vereinsalltag braucht heutzutage einen leistungsstarken Anschluss.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hatte sich die Telekom zusätzlich zum Eigenausbau erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt. „In Kirchheim unter Teck haben wir im Eigenausbau bereits rund 3.300 Haushalte in der Kernstadt sowie vier Gewerbegebiete mit Glasfaser erschlossen“, erklärt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom in der Region Stuttgart, anlässlich des Spatenstichs. „Das Fluggelände Hahnweide liegt rund zwei Kilometer außerhalb des Ortes – ihn hätten wir im Eigenausbau nicht erreichen können. Mit dem geförderten Ausbau wird das jetzt möglich, wie auch für weitere Gebäude in Randlagen der Gemeinde. Außerdem binden wir im Rahmen der Fördermaßnahme auch sieben Schulen mit Glasfaser an, unter anderem das Uhlandgymnasium, die Freie Waldorfschule sowie die Grund- und Realschule in Freihof.“
Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt. Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader hebt hervor: „Das Projekt zur Erschließung der weißen Flecken, Schulen und Gewerbegebiete mittels Glasfaser wird mit 5.270.541 Euro aus Mitteln des Bundes, mit 4.216.432 Euro aus Mitteln des Landes und mit 1.054.109 Euro aus Mitteln des Haushalts der Stadt Kirchheim unter Teck gefördert. Außerdem geht die Stadt Kirchheim unter Teck über die gesamte Fördersumme von 10.541.082 Euro zunächst in Vorleistung. Dies ist ein gemeinsames und klares Bekenntnis für eine zukunftsfähige Infrastruktur in unserer lebenswerten Stadt!“ 1.185 Haushalte und Gewerbe an 438 Adressen können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen.
Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) erklärt: „Der überwiegende Teil der Region ist für Telekommunikationsunternehmen so attraktiv, dass sie eigenwirtschaftlich ausbauen können. Dennoch bleiben immer Gebiete übrig, die Förderung benötigen. Der Kooperationsvertrag der Region mit der Telekom ermöglicht auf optimale Weise die Verknüpfung der beiden Ausbauarten. Davon profitiert jetzt die Stadt Kirchheim unter Teck.“
Video: Deutsche Telekom
Startschuss für das Großprojekt im Alb-Donau-Kreis! Mit einem symbolischen Spatenstich in der Gemeinde Berghülen wurde der Ausbau der gigabitfähigen Breitbandinfrastruktur durch die OEW Breitband GmbH eingeläutet. Neben Berghülen profitieren viele weitere Kommunen vom Ausbau und dürfen sich auf schnelle Glasfasernetze freuen.
Mit dem offiziellen Spatenstich beginnt nun im Ausbau-Cluster ADK Nord und ADK Nord 2a der Breitbandausbau durch die OEW Breitband GmbH. Die betroffenen Städte und Gemeinden werden dabei mit der neuesten Breitbandtechnologie versorgt und somit bestmöglich für die Anforderungen einer digitalen Welt gerüstet. Ziel des Ausbaus ist die Erschließung der Grauen Flecken – also Gebiete mit Geschwindigkeiten zwischen 30 Mbit/s und 200 Mbits/s. Diese Punkte wurden zuvor durch ein Markterkundungsverfahren ermittelt. Neben der Gemeinde Berghülen gehören die Kommunen Amstetten, Dornstadt, Heroldstatt, Merklingen sowie zahlreiche Gemeinden aus dem Verwaltungsverband Langenau (Altheim, Asselfingen, Ballendorf, Bernstadt Börslingen, Breitingen, Neenstetten, Nerenstetten, Öllingen, Rammingen, Setzingen, Teilorte Langenau-Hörvelsingen, Langenau-Göttingen) zu eben diesen Ausbauclustern.
Für die Planung und den Bau der digitalen Infrastruktur in dem Ausbau-Cluster wurden von der OEW Breitband GmbH zwei Unternehmen beauftragt. Die Vergabesumme für das Projekt beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro. Im Rahmen des Breitbandausbaus sollen im gesamten Ausbaugebiet rund 1 Million Meter Glasfaserkabel verlegt, über 3 Technikstandorte aufgebaut und knapp 6000 Glasfaserhausanschlüsse hergestellt werden. Läuft alles nach Plan, sind die Bauarbeiten Ende 2028 fertiggestellt. Speziell in der Gemeinde Berghülen sollen ca. 660 Anschlüsse bis 2027 erschlossen werden, hierbei werden mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 10 Millionen Euro gerechnet.
Ermöglicht wird der Glasfaserausbau im Rahmen des Graue-Flecken-Förderprogramms durch eine sog. Kofinanzierung von Bund und Land. Dabei werden die Gesamtkosten von rund 100 Millionen Euro zu 50 Prozent durch den Bund und zu 40 Prozent durch das Land übernommen. Die verbleibenden zehn Prozent werden durch Eigenmittel der OEW Breitband GmbH finanziert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der OEW Breitband GmbH.
Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.
Land fördert Fraunhofer-Institute mit rund 3,9 Millionen Euro
Mit der Unterstützung von zwölf Fraunhofer-Instituten in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro stärkt das Land Technologietransfers in den Mittelstand. Die acht geförderten Transferprojekte decken ein breites thematisches Spektrum ab.
Erfolgreicher Testlauf für digitale Parkraumkontrolle
Der erste Pilotversuch nach Inkrafttreten des Landesmobilitätsgesetzes zeigte eine rund sechsfache Effizienzsteigerung in der Parkraumkontrolle durch den Einsatz des Scan-Fahrzeugs. Seit Mai 2025 kontrollierte das Kamerafahrzeug auf dem Gelände der Universität Hohenheim die Parkberechtigungen.
15 Millionen Euro für moderne kommunale Infrastrukturen
Das Land stellt 15 Millionen Euro für moderne kommunale Infrastrukturen bereit. Im Mittelpunkt stehen Einrichtungen wie Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren. Bewerbungen sind bis zum 19. Dezember 2025 möglich.
Jobcenter starten Pilotprojekt zur Digitalisierung
Mit der Digitalisierung der Jobcenter schafft das Land Effizienz, Transparenz und mehr Service für die Bürgerinnen und Bürger. Ziel des geplanten Vorhabens ist es, dass Daten von den Behörden nur noch einmal erhoben werden.
Land kooperiert mit IBM im Bereich Künstliche Intelligenz
Eine strategische Innovationspartnerschaft mit IBM soll den breiten Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Justiz durch Innovation und digitale Souveränität gestützt auf Open Source und offenen Architekturen ermöglichen.
Land treibt digitale Transformation der Pflege voran
Eine Gemeinsame Erklärung zur Digitalisierung in der Langzeitpflege bündelt erstmals das Engagement aller relevanten Akteure im Land. Gemeinsam soll die digitale Transformation entschlossen und nachhaltig vorangebracht werden.
Küssabergs, der kleinste Ortsteil Küßnachs ist nun digital bestens versorgt. Im Rahmen einer Feierstunde mit dem Gemeinderat übergab Bürgermeister Manfred Weber die 44 von der Gemeinde gebauten Glasfaser-Hausanschlüsse feierlich an den Netzbetreiber Stiegeler. Den Bewohnern Küßnachs steht nun Internet bis in den Gigabit-Bereich zur Verfügung. Dank gefördertem Breitbandausbau haben 44 Gebäude in Küßnach nun Anschluss an ein leistungsstarkes Highspeed-Netz.
„Durch den Schulterschluss der Gemeinde und Stiegeler, zusätzlich mit großer Unterstützung von Bund und Land und inkl. der ebenfalls bewährten Kooperation mit naturenergie netze konnten wir für Küßnach und die umliegenden Höfe nun eine Infrastruktur mit Breitband und Stromversorgung schaffen, die den städtischen Angeboten in nichts nachsteht“, freute sich Bürgermeister Manfred Weber. „Dass in unserem kleinsten Ortsteil mit dem Anschluss aller Anwesen zudem eine wirkliche Vollversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger besteht, gleicht alle Anstrengungen der letzten Jahre wieder aus“, so der Bürgermeister.
Um die neu gebauten Hausanschlüsse in Küßnach nutzen zu können, gibt es jedoch zwei Punkte zu beachten: Zum einen muss die notwendige Hausverkabelung vorbereitet werden. Dafür sind die Hauseigentümer selbst verantwortlich. Bei der Einrichtung kann ein Elektriker behilflich sein. Außerdem muss ein Signalliefervertrag für Internet über Glasfaser abgeschlossen werden.
Für alle Einwohner, die sich persönlich vor Ort über den Wechsel zu Glasfaser informieren möchten, bietet Stiegeler einen Beratungstag am Dienstag, den 30. September 2025, von 13:00 bis 18:00 Uhr im Bürgersaal des Küßnacher Bürgerhauses. Im direkten Gespräch mit Mitarbeitern des Unternehmens können dabei sämtliche Fragen zum Umstieg von DSL zu Glasfaser, dem Anbieterwechsel oder verfügbaren Tarifen geklärt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Netzbetreibers Stiegeler.
Die Telekom schließt jetzt auch bislang unterversorgte Adressen in Murr an ihr Glasfasernetz an. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hat sich das Unternehmen zusätzlich zum Eigenausbau erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt. „Vom geförderten Ausbau profitieren Adressen, die wir im Eigenausbau nicht wirtschaftlich erschließen können“, erklärt Volker Ackermann, Regio Manager für den Glasfaserausbau der Telekom im Landkreis Ludwigsburg, anlässlich des Spatenstichs. „In Murr haben wir im Eigenausbau bereits rund 97 Prozent der Haushalte und Gewerbe mit Glasfaser erschlossen. Mit dem geförderten Ausbau können wir jetzt zusätzlich Gebäude in Randlagen von Murr sowie den Sonnenhof in Pleidelsheim, an unser Glasfasernetz anschließen.“ Für diese Ausbaumaßnahme bringt das Unternehmen rund 3 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet 2 neue Verteiler.
Bürgermeister Torsten Bartzsch hebt die Bedeutung von zuverlässigen Internetverbindungen hervor: „Glasfaser ist die Technologie, die alle heutigen und zukünftigen Datenmengen transportieren kann. Eine schnelle und stabile Internetverbindung ist mittlerweile für private Haushalte und Gewerbetreibende gleichermaßen ein wichtiger Standortfaktor. Ich freue mich deshalb, dass auch bislang nicht optimal versorgte Gebäude jetzt per Glasfaser erschlossen werden und die jahrelangen gemeinsamen Bemühungen nun in diesen Ausbau münden. Mit diesem Ausbauschritt nähern wir uns der 100 Prozent-Glasfaserversorgung in Murr, darauf können wir alle gemeinsam stolz sein.“
22 Haushalte und Gewerbe können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Gaming und Streamen gleichzeitig möglich sind. Nutzerinnen und Nutzer können flexibel auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen reagieren. Glasfaser ist robust gegenüber äußeren Einflüssen wie Wasser oder Strom. Sie spart außerdem Energie und schont das Klima – deutlich mehr als das bestehende Kupfernetz.
Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt.
Katharina Manthey, Referentin im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg: „Glasfaser ist die Technologie, die den steigenden Anforderungen der digitalen Welt heute und in Zukunft gerecht wird. Eine leistungsfähige und zuverlässige Internetverbindung hat sich längst zu einem entscheidenden Standortfaktor für private Haushalte sowie Unternehmen entwickelt. Daher freue ich mich, dass heute der Startschuss für den geförderten Glasfaserausbau in Murr fällt.“
Weitere Stimmen zum Glasfaserausbau für Murr finden Sie auf der Website der Gemeine Murr.
Mit einem gemeinsamen symbolischen Spatenstich haben am 11. September 2025, offiziell die Bauarbeiten zum Glasfaser-Breitbandausbau der unterversorgten Adressen im weißen Fleck in Au und Wittnau begonnen. Die Gemeinden Au und Wittnau sind Mitglied im Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald, der für seine Mitglieder ein Glasfasernetz errichtet.
„Mit diesem gemeinsamen symbolischen Spatenstich feiern wir heute den offiziellen Baustart in der 28. und 29. Gemeinde für den Ausbau der ‚weißen Flecken‘ im Verbandsgebiet“, erklärte der Verbandsvorsitzende des Zweckverbands, Landrat Dr. Christian Ante, in seiner Begrüßungsrede. „Der Baubeginn in Au und Wittnau markiert weitere Meilensteine im Entwicklungsprozess und auf dem weiten Weg, den wir bisher zum Aufbau einer komplett neuen Glasfaser-Infrastruktur im Landkreis gegangen sind.“
Der Baustart in Au und Wittnau erfolgt nach absolvierter Vorbereitungszeit, in der neben der Vorplanung mit den Gemeinden insbesondere der mehrstufige und komplexe Verfahrensweg bis zur Bewilligung von Bundes- und Landesfördermitteln sowie den EU-weiten Ausschreibungsverfahren beschritten wurde. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,6 Millionen Euro für die Anbindung der weißen Flecken (Bandbreite von weniger als 30 Mbit/s und Marktversagen) in beiden Gemeinden, umfasst das Gebiet rund 4 Kilometer Trassenbau in Au und gute 3 km in Wittnau. Das „Upgrade graue Flecken“ des Bundes, mit dem trassenanliegende hellgraue Flecken (weniger als 100 Mbit/s) auf dem Weg zum weißen Fleck gefördert angebunden werden können, soll beim Ausbau ebenfalls zum Zuge kommen.
Mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten und den darauffolgenden Glasfaserarbeiten rechnet das ausführende Unternehmen nach derzeitiger Planung im Sommer 2027. Nach der anschließenden notwendigen Dokumentation kann das Netz dann voraussichtlich im Spätsommer 2027 an den Betreiber Vodafone zur Inbetriebnahme übergeben werden.
Unterstützt wird der Bau im Ortsnetz über das Bundesförderprogramm Breitband zum Infrastrukturaufbau im weißen Fleck sowie über die Mitfinanzierung des Landes Baden-Württemberg. Für den Ausbau des Zweckverbands Breitband in Au und Wittnau haben Bund und Land Zuwendungen in vorläufiger Höhe bewilligt. 50% der förderfähigen Kosten werden nach Abschluss vom Bund gefördert, 40% vom Land. Ein kommunaler Eigenanteil von 10% verbleibt, für den der Zweckverband ebenso wie für das Gesamtprojekt die Vorfinanzierung leistet.
Der Backbone-Bau erhält Zuwendung aus dem früheren Landesförderprogramm.
Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!