Mit einem symbolischen Spatenstich am 30. Juni 2025 startet der Zweckverband Breitbandversorgung den Breitbandausbau in der Gemeinde Boms.
Der Verbandsvorsitzende des Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg, Bürgermeister Oliver Spieß begrüßte seine Gäste am Dorfgemeinschaftshaus in der Gemeinde Boms und bedankte sich bei seinem Grußwort bei den Vertretern von Bund und Land für die großzügige Förderung, die den Ausbau erst möglich machen.
In den kommenden Monaten werden in der Gemeinde Boms insgesamt ca. 4 km Glasfaserkabel in die Erde gebracht, 1 PoP Standort und 8 Netzverteiler neu errichtet.
Mit diesem Breitbandausbau werden insgesamt 134 Hausanschlüsse erstellt, welche Übertragungsraten von 1000 Mbit/s und mehr ermöglichen.
Die Projektkosten belaufen sich auf rund € 1,7 Millionen, wobei diese bis zu 60 % vom Bund und 30 % vom Land Baden-Württemberg gefördert werden. Der Eigenanteil der Gemeinde beläuft sich demnach auf rund € 170.000. Der Bund unterstützt das Projekt mit ca. € 1 Millionen und das Land mit rund € 500.000.
Nur durch die gemeinsame Förderung durch den Bund und das Land Baden-Württemberg ist der Ausbau von der Gemeinde zu bewältigen.
Die Bauunternehmen, Gemeindeverwaltung und der Zweckverband Breitbandausbau stimmen sich bei den einzelnen Bauabschnitten eng miteinander ab und bemühen sich den Ausbau gut und schnell zu bewältigen. Ein wichtiger Punkt dabei: Der Glasfaseranschluss kommt nicht von allein ins Haus. Die Eigentümer müssen dafür ihr Einverständnis in Form eines Hausanschlussvertrages erteilen. Denn um den Glasfaseranschluss zu legen, müssen die Mitarbeiter privaten Grund betreten.
Der Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg betreut aktuell ein Gesamtvolumen in Höhe von knapp € 450 Millionen und hat bereits seit 2012 mit 128 Landesförderprojekten den Backbone Ausbau im Landkreis ausgebaut und somit die Grundlage für den heutigen FTTx-Ausbau geschaffen.
Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!
Am 30. Juni 2025 gab es einen Grund zu feiern: Das Fronreuter Glasfasernetz aus dem Breitband-Förderprojekt des Zweckverbands Landkreis Ravensburg wurde vollständig in Betrieb genommen. Das Projekt hat somit sein Ziel erreicht, die sogenannten „weißen Flecken“ – also Haushalte, die bislang mit maximal 30 Mbit/s surfen konnten – zu erschließen
Rund zweieinhalb Jahre nach dem Spatenstich für den Breitbandausbau war es am 30. Juni 2025 endlich so weit: Die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Fronreute markiert den erfolgreichen Abschluss des Förderprojektes. Mit Fronhofen und Staig als letzte Teilorte ist ab sofort die ganze Gemeinde betriebsbereit – und profitiert von turboschnellem Internet.
Ende März wurde das Netz im Teilort Staig an die Netcom BW, in den Teilorten Blitzenreute, Baienbach und Fronhofen an die TeleData übergeben. Nach der Übergabe begannen die beiden künftigen Netzbetreiber mit der Installation der zur Datenübertragung notwendigen aktiven Technik und dem Einpflegen der Netzdokumentation in die unternehmenseigenen Systeme. Um die Haushalte in Fronreute schnell an das zukunftssichere Netz anzuschließen, fand die Inbetriebnahme in mehreren Schritten statt.
Dank des erfolgreich abgeschlossenen Projekts profitieren jetzt alle betroffenen Haushalte von einem deutlich schnelleren Zugang zum World Wide Web. „Wir freuen uns sehr, dass die Teilorte Blitzenreute und Baienbach schon zwei Monate nach der Netzübergabe mit Highspeed surfen konnten“, so Bürgermeister Oliver Spieß. „Mit dem heutigen Tag haben auch Fronhofen und Staig Zugang zu schnellem Internet.“ Spieß sei dankbar, dass Bund und Land solche Förderprojekte ermöglichen. Ohne diese Unterstützung könne wohl keine Gemeinde den Ausbau ohne Weiteres stemmen. Katharina Manthey, Referentin im Ministerium für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg, ergänzt: „Schnelle und zuverlässige Internetverbindungen sind heute unerlässlich, um wirtschaftlichen Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe in allen Regionen des Landes Baden-Württemberg zu gewährleisten.“
Das millionenschwere, von Bund und Land geförderte Ausbauprojekt ermöglicht rund 900 Wohn- oder Gewerbeeinheiten aus bisher unterversorgten Adressen einen deutlich schnelleren Zugang ins Internet. Alexander Flock, Geschäftsführer des Zweckverbands Breitbandversorgung Ravensburg, betont: „Mit der Fertigstellung dieser „weißen Flecken“ ist ein wichtiger Schritt in Richtung flächendeckende digitale Infrastruktur getan.“
Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.
Gründerszene trifft sich in Stuttgart
Baden-Württembergs Gründerszene hat sich in Stuttgart getroffen. Der Start-up BW Summit 2025 bot über 3.000 Teilnehmenden ein spannendes und abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Gründung.
Land für Digitalen Bauantrag ausgezeichnet
Das Land ist für die Digitalisierung der Baugenehmigungsverfahren in Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte den Vorbildcharakter der baden-württembergischen Landesbauordnung.
Land fördert Forschungsinstitute der Innovationsallianz
Das Land fördert die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg im Jahr 2025 mit knapp 40 Millionen Euro. Die Institute spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Innovation und Wirtschaftswachstum im Land.
Meilenstein im Kampf gegen internationalen Cybertrading-Betrug
Das Cybercrime-Zentrum und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg haben 796 aktive illegale Domains vom Netz genommen.
Land treibt Digitalisierung der Krankenhäuser voran
Digitalisierung ist die Chance, Prozesse effizienter zu gestalten, Versorgungsqualität zu verbessern und Personal zu entlasten – deshalb treibt Baden-Württemberg die Digitalisierung der Krankenhäuser kraftvoll voran.
Der bundesweite Digitaltag 2025 steht unter dem Motto „Digitale Demokratie: Mitreden. Mitgestalten. Mitwirken.“ Baden-Württemberg setzt dabei auf die Förderung der Medienkompetenz in der Gesellschaft. Der jährlich seit 2020 stattfindende Aktionstag der „Initiative Digital für alle“ hat zum Ziel, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.
Digitalisierung ist keine Zukunftsvision mehr, sondern tägliche Realität – in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.
In Baden-Württemberg setzen wir auf konkrete Wirkung statt auf leere Versprechen:
- Mit der Strategie digital.LÄND
- Durch Projekte wie die Verwaltungscloud, KI in Behörden & flächendeckenden Breitbandausbau
- Mit dem Ziel: Leitregion des digitalen Wandels in Europa
Dr. Arndt Möser, Abteilungsleiter im Ministerium des Inneren für Digitalisierung und Kommunen BW, bringt es im aktuellen VDZ-Beitrag auf den Punkt:
- Digitalisierung muss erlebbar, niederschwellig und wirksam sein.
- Nur durch mutige Entscheidungen, klare Standards und messbare Erfolge wird der digitale Staat Realität.
- Baden-Württemberg geht mit der Strategie digital.LÄND konsequent voran.
Lesenswert für alle, die Digitalisierung nicht nur denken, sondern umsetzen wollen:
https://www.vdz.org/politik-strategie-governance/vom-plan-zur-praxis
Mit einem symbolischen Spatenstich fiel am 10.06.2025 offiziell der Startschuss für den Bau des zukünftigen Glasfasernetzes in Waldhausen.
Die Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen mbH & Co. KG, kurz BLS, freut sich gemeinsam mit der Gemeinde Altheim, dass die Bauarbeiten in vollem Gange sind, damit die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft vom schnellen Internet profitieren können.
Dank der Förderprogramme des Bundes und des Landes Baden-Württemberg ist die Gemeinde, gemeinsam mit der BLS, in der Lage das Projekt „Glasfaserausbau bis in den letzten Winkel“ mit einer bewilligten Fördersumme in Höhe von stolzen 0,53 Millionen Euro umzusetzen. Die zukunftsweisende Glasfasertechnologie wertet strukturschwache Regionen im ländlichen Raum nachhaltig auf und ebnet den Weg in die digitale Welt für alle Menschen – überall und zu jeder Zeit.
Nach Beendigung der gesamten Leistungen wird die passive Netzstruktur von der BLS an die NetCom BW GmbH als Netzbetreiber übergeben. Die NetCom BW GmbH wird dann Ihr Ansprech- und Vertragspartner für schnelle Internetprodukte sein.
Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!
Die BLS – Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen mbH & Co. KG ist der Zusammenschluss von 42 Kommunen und Zweckverbänden aus den Landkreisen Sigmaringen, Reutlingen, Konstanz, Biberach und Tuttlingen zur Schaffung einer Glasfaser-Breitbandinfrastruktur. Die BLS unterstützt ihre Gesellschaftergemeinden bei der Vorplanung, Förderantragstellung, der Planung, Bauausführung und der Abwicklung der Förderprogramme.
Zwei kommunale Glasfasernetze werden miteinander verbunden. Die Breitbandinitiative Tuttlingen und der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar dürfen vertreten durch Landrat Stefan Bär und Landrat und Zweckverbandsvorsitzenden Sven Hinterseh zu diesem besonderen Anlass den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Digitalisierungsminister, Thomas Strobl, an der Landkreisgrenze auf der Gemarkung Unterbaldingen begrüßen.
„Tuttlingen und der Schwarzwald-Baar Kreis wachsen digital noch enger zusammen“, sagt Minister Strobl, „Beide Landkreise haben an einem Strang gezogen, um ihre Glasfaser-Backbone-Netze miteinander zu verbinden. Im Land kam es noch nicht oft vor, dass zwei Landkreise ihre Glasfaser-Backbone-Netze verbinden. Genau solche Kooperationen brauchen wir, um den ländlichen Raum zukunftsfähig zu machen! Der Zusammenschluss stärkt die Region technologisch und wirtschaftlich. Als Land haben wir diesen Weg von Anfang an unterstützt: Insgesamt haben wir in den vergangenen Jahren rund 155 Millionen Euro an Fördermitteln in die beiden Landkreise fließen lassen. Wir tun das aus Überzeugung, denn: Jeder Euro, den wir heute in schnelle Netze investieren, schafft die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat.“
Vom Backbone im Landkreis Tuttlingen sind mit 213 km ca. 98,5 % fertiggestellt. Die Gesamtnetz Länge der aktiven Rohrverbände inklusive Ortsnetzstrecken und Hausanschlüsse beträgt inzwischen ca. rund 1.000 km. Das kommunale Glasfasernetz umfasst insgesamt ca. 600 Bauwerke, davon ungefähr 200 Kabelverzweiger, 370 Kabelschächte und 30 Technikstandorte (PoPs und MFGs). Die Ortsnetze werden von den Kommunen eigenständig ausgebaut.
Im Schwarzwald-Baar-Kreis sind seit 2014 rund 334 Kilometer des Backbone-Netzes fertiggestellt worden. Ein Alleinstellungsmerkmal des kommunalen Glasfasernetzes des Zweckverbands ist die doppelte Anbindung an zwei Hauptknotenpunkte in Europa (Frankfurt und Zürich). Es werden gleichzeitig auch die Ortsnetze aufgebaut. Insgesamt wurden 61 PoPs und 795 Netzverteiler (NVTs) errichtet. Für rund 20.000 Grundstücke wurden Verträge über einen Glasfaserhausanschluss geschlossen. Aktuell (Stand Dezember 2024) sind schon rund 11.000 Glasfaserhausanschlüsse hergestellt worden. Das entspricht zirka 36.000 Wohneinheiten von Privatpersonen und Gewerbetreibenden
Informationen zu den Fördersummen:
Landkreis Tuttlingen:
Von den insgesamt 18 Mio. Euro Baukosten für den Backbone wurde eine Fördersumme von 10,5 Mio. Euro bewilligt. 7,5 Mio. Euro musste der Landkreis selbst tragen.
Schwarzwald-Baar-Kreis:
Hier beläuft sich die Bausumme für den Backbone auf insgesamt 26 Mio. Euro. Davon werden 13,8 Mio. Euro durch Fördergelder abgedeckt und 12,2 Mio. Euro durch den Landkreis.
Der Startschuss für die zweite Etappe des Großprojekts Gigabitausbau in Bad Schussenried ist mit dem offiziellen Spatenstich am 3. Juni in Steinhausen gefallen.
In Kürze beginnen die Erdarbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes in der Gemeinde Bad Schussenried. Das ist der nächste Schritt zum Ausbau der „Grauen Flecken“, im Rahmen des Förderprojektes zum Gigabitausbau.
Bürgermeister Achim Deinet eröffnete den Spatenstich mit einem Grußwort und bedankte sich für die erhaltenen Fördermittel von Bund und Land, ohne die dieser Ausbau nicht möglich wäre.
Ministerialdirigent Dr. Arndt Möser, Abteilungsleiter im Innenministerium Baden-Württemberg, gratuliert anschließend: „Der Ausbau in Bad Schussenried ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu flächendeckendem, leistungsstarkem Breitband in Baden-Württemberg. Schnelles Internet ist heute entscheidend für Bildung, Arbeit und Teilhabe. Die Breitbandförderung von Bund und Land schafft hier eine zukunftssichere Infrastruktur – und macht den Standort Baden-Württemberg fit für die digitale Zukunft.“
Wohlwollende Worte kamen auch von Thomas Wahl vom Projektträger PwC, der die Bundesmittel verwaltet, Peer Welling von Grant Thornton AG und Sebastian Ried von Netze BW GmbH. Alle Beteiligten bedankten sich für die professionelle und angenehme Zusammenarbeit und Unterstützung und wünschen eine erfolgreiche Bauphase. Nach dem 2022 der Breitbandausbau in Bad Schussenried gestartet wurde, nahm die Stadt direkt im Anschluss die „Grauen Flecken“ in Angriff – 100 Prozent Netzausbau in Oberschwaben. Eine großartige Leistung der Stadt Bad Schussenried in so kurzer Zeit den digitalen Fortschritt vor Ort weiter voranzubringen. Die sogenannten „Grauen Flecken“, sollen nun mit leistungs- und betriebsfähigen Breitbandanschlüssen versorgt werden, für ein zukunftsgerichtetes und konvergentes gigabitfähiges Telekommunikationsnetz, welches den Anforderungen der mobilen Gigabit-Gesellschaft gerecht werden soll.
Allen Projektpartnern wünschen wir viel Erfolg!
Am 26. Mai 2025 fand der nächste Mobilfunk-Workshop für Kommunen im Regierungsbezirk Karlsruhe im Landratsamt Karlsruhe statt. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Gemeindeverwaltung wurden über Fragen und Herausforderungen des Mobilfunkausbaus, gerade aus kommunaler Sicht, informiert.
Eine leistungsstarke und flächendeckende Mobilfunkversorgung ist für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen von zentraler Bedeutung. In der Praxis geht der Ausbau des Mobilfunknetzes allerdings stellenweise nur langsam voran und ist in der Bevölkerung teilweise auch umstritten. Kommunen sind gefordert, den Mobilfunknetzausbau vor Ort voranzutreiben, sehen sich andererseits aber auch Kritik und Sorgen in der Bürgerschaft ausgesetzt.
Gemeinsam mit dem Landratsamt Karlsruhe und dem Gigabitbüro des Bundes hat das im Innenministerium Baden-Württemberg ansässige Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk daher am 25. Mai 2025 zu dem nächsten Mobilfunk-Workshop für Kommunen im Regierungsbezirk Karlsruhe eingeladen. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Landratsamtes Karlsruhe statt.
Auf der Veranstaltung wurden die folgenden Themenschwerpunkte behandelt:
- Technik, Planung, Ausbauschritte, 1&1 Mobilfunk GmbH
- Rechtsgrundlagen im kommunalen Mobilfunkausbau, Kehler Institut für angewandte Forschung, Hochschule Kehl
- Mobilfunk und Gesundheit, Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder im Bundesamt für Strahlenschutz
- Unterstützungsangebote von Bund und Land, Gigababitbüro des Bundes und Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Ziel der Workshopreihe ist es, Städte und Gemeinden über alle mit dem Mobilfunkausbau verbundenen Fragen und Herausforderungen, die es von kommunaler Seite zu bewältigen gilt, zu informieren.
Um bei der Standortsuche für Mobilfunkmasten das Tempo zu erhöhen, geht auch das Land neue Wege. Das Land bietet ein Tool zur Erfassung potenzieller Mobilfunk-Standorte an, mit dem Kommunen, Landkreise, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Standorte, die sie für den Mobilfunkausbau bereitstellen wollen, melden können.
Das Mobilfunk-Standorterfassungstool ist abrufbar unter https://www.digital-laend.de/mobilfunk
Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.
Digitale Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug
Als erstes Bundesland ermöglicht Baden-Württemberg den Einsatz von Scan-Fahrzeugen zur Parkraumkontrolle. Der Pilotversuch auf den Parkplätzen an der Universität Hohenheim in Stuttgart soll die Einführung in Kommunen erleichtern.
142,7 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Land
Baden-Württemberg treibt den Breitbandausbau weiter voran. In der aktuellen Förderrunde werden 64 Projekte mit insgesamt 142,7 Millionen Euro unterstützt. Seit 2016 hat das Land mehr als 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.
Land zeigt Chancen im Metaverse für die Wirtschaft auf
Mit dem Kongress „Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“ bringt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gemeinsam mit dem Virtual Dimension Center (VDC) in Fellbach und der Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg Wirtschaft, insbesondere die Kreativwirtschaft und die Wissenschaft zusammen. Der Kongress soll die Neugier für wichtige Zukunftstechnologien wecken und zeigen, was Baden-Württemberg hier schon alles zu bieten hat. Er soll Unternehmen zu entsprechenden Investitionen ermutigen und bei der Gewinnung von Fachkräften unterstützen.
Entlastungsallianz wird neu ausgerichtet
Die Mitglieder des Lenkungskreises der Entlastungsallianz für Baden-Württemberg haben sich in ihrer fünften Sitzung darauf verständigt, das Gremium bis zum Ende der Legislaturperiode weiterzuführen. Die Arbeit in den Facharbeitsgruppen wird wie geplant zum Sommer in die Regelstrukturen der Ressorts überführt.
„Deutschland checkt sein Netz“
Das Innen- und Digitalisierungsministerium Baden-Württemberg hat vom 26. Mai bis zum 1. Juni 2025 die bundesweite Mobilfunk-Messwoche begleitet. Die gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Kommunen soll die Mobilfunknetzqualität aus Nutzersicht sichtbar machen. Besonders in ländlichen oder topografisch anspruchsvollen Gebieten bietet die Mobilfunk-Messwoche die Möglichkeit, den Status quo zu erfassen. Wir werden über die Ergebnisse berichten!
In der Hochschwarzwaldgemeinde Breitnau ist das Ortsnetz als Teil des hochmodernen Glasfaser-Netzes, dass der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) im Verbandsgebiet im staatlich geförderten Ausbau errichtet, fertig gestellt und an Vodafone zum Betrieb übergeben.
Die notwendigen Tiefbau-Arbeiten konnten in Breitnau nach rund zwei Jahren Bauzeit im August letzten Jahres abgeschlossen werden. Insgesamt wurden bei einer Investitionssumme von rund 20 Millionen Euro vom Verband Glasfaser auf einer Trassenlänge von rund 80 km (Ortsnetz und Backbone) verlegt und drei POP-Gebäude errichtet, über die Vodafone die passive Infrastruktur an sein aktives Netz bereits angeschlossen hat.
Am 27. Mai 2025 haben beide Partner auf einer gemeinsamen Veranstaltung in Breitnau die offizielle Inbetriebnahme des Glasfaser-Ortsnetzes verkündet. Der Verbandsvorsitzende Landrat Dr. Christian Ante lobte die vorbildliche Zusammenarbeit und unterstrich die Notwendigkeit Gigabit-schneller Infrastrukturen für die Digitalisierung der Region.
In Breitnau ist durch den Verband in freiwilliger kommunaler Leistung eine Glasfaser-Infrastruktur flächendeckend vom Kernort hin zu den fein verästelten Außenbereichen der Schwarzwald-höfe entstanden. Der Tiefbau ist beendet, Glasfaser eingebracht, die Hausanschlüsse dokumentiert und das Netz zum weiteren Betrieb an Vodafone übergeben. Jetzt hat der Düsseldorfer Kommunikationskonzern mit der Anschaltung der beauftragten Glasfaser-Anschlüsse begonnen. Damit ist Breitnau die erste Gemeinde des Zweckverbands, die über das vom Verband aufgebaute, zukunftsfähige Glasfaser-Breitbandnetz an das Internet angebunden ist.
Der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) wurde von 40 Städten und Gemeinden sowie dem Landkreis zur Koordination und Umsetzung des landkreisweiten Breitbandausbaus 2017 gegründet. Aufgabe des Verbandes ist der Aufbau von Glasfasernetzen für die Sicherstellung und Verbesserung der Breitbandversorgung im Verbandsgebiet. Der Zweckverband plant, baut, unterhält und verwaltet die dazu erforderliche passive Infrastruktur und die dazugehörigen Anlagen. Die passive Infrastruktur besteht aus dem Backbone-Netz und den Ortsnetzen. In der EU und der BRD ist Telekommunikation dem privaten Markt überantwortet. Nur bei einem Versagen des Marktes, wenn die Privatwirtschaft per Definition des Bundes keine ausreichende Versorgung anbietet, kann Breitbandausbau als freiwillige kommunale Leistung durch Infrastrukturaufbau in betreffenden Bereichen erfolgen. Seit 2019 baut der Zweckverband mit den Ausbaukonzepten für die Ortsnetze über das Bundesförderprogramm zum Infrastrukturaufbau im weißen Fleck die unterversorgten Bereiche im weißen Fleck und das Backbone im Verbandsgebiet aus. Mehr Informationen unter www.zvbbh.de