In Immendingen und seinen Ortsteilen startet nun der Ausbau des kommunalen Glasfasernetzes mit einer Länge von 42 Kilometern und einem Investitionsvolumen von 6,2 Millionen Euro, größtenteils gefördert durch Bund und Land.

Der Immendinger Bürgermeister Manuel Stärk bezeichnete es beim ersten Spatenstich in dieser Woche als ein Projekt historischen Ausmaßes. „Mit einer Investitionssumme von 6,2 Millionen Euro handelt es sich um eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte Immendingens“, so der Rathauschef.

Stärk dankte den Politikern für die hohe Förderung aus dem „Graue-Flecken-Programm“, die seitens des Bundes bei 50 Prozent (3,45 Millionen Euro) und des Landes bei 40 Prozent (2,76 Millionen Euro) liege. „Ein starkes Zeichen für die Bedeutung der digitalen Infrastruktur im ländlichen Raum“, betonte der Bürgermeister. Ohne die Förderung wäre ein Ausbau für die Kommune schlicht nicht leistbar, sagte er. „Wir investieren heute nicht nur in Kabel, Leerrohre und Technik – wir investieren in Standortattraktivität, Bildungschancen, modernes Arbeiten und soziale Teilhabe“, stellte Stärk fest.

Als Vertreterin des Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg lobte Katharina Manthey den Mut aller, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Digitalisierung sei heute ein wesentlicher Bestandteil des Alltags, der Wirtschaft und des Bildungssystems, hob Frank Baur von der Breitbandinitiative des Landkreises Tuttlingen hervor. Auf Immendinger Gemarkung hätten nach der Gründung der BIT 2016 die ersten Arbeiten am Backbone-Netz im Landkreisgebiet begonnen.

Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!

Mit einem Zusammenkommen aller Projektpartner haben Gemeinde, Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB), Stadtwerk am See, TeleData und Tiefbaufirmen den offiziellen Baustart gefeiert. Nach den sogenannten „weißen Flecken“ – Anschlüssen mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde an Downloadgeschwindigkeit – sind nun die „grauen Flecken“ an der Reihe: also Haushalte und Betriebe, die aktuell noch mit weniger als 100 Megabit pro Sekunde auskommen müssen. Zum Vergleich: künftig sind dort bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde an Downloadgeschwindigkeit möglich.

Bereit für Runde zwei des turboschnellen Internets in Meckenbeuren: wie schon während der ersten Ausbaustufe realisiert das Stadtwerk gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen TeleData und im Auftrag des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZVBB) nun auch den „graue Flecken“-Ausbau in Meckenbeuren. Bis Sommer 2026 sollen zu den bereits 530 angeschlossenen „weißen Flecken“ der ersten Förderstufe weitere, rund 640 „graue Flecken“-Anschlüsse mit gigabitfähiger Glasfaser in Meckenbeuren hinzukommen. Konkret bedeutet das: schnelles Internet für Lochbrücke, Kehlen, Meckenbeuren (Kerngebiet), Brochenzell, Liebenau und Hegenberg.

Die Kosten des Glasfaserausbaus belaufen sich auf rund 8 Mio. Euro. 90 Prozent davon sind durch Fördertöpfe von Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent) finanziert. Die Gemeinde stemmt die restlichen 10 Prozent.

Bürgermeister Georg Schellinger ist überzeugt: „Schnelles Internet ist einfach unverzichtbarer Bestandteil heutiger Infrastruktur – fast so selbstverständlich wie Trinkwasser.“ Dabei gehe es längst nicht mehr nur um Komfort, sondern um die digitale Zukunftsfähigkeit von Meckenbeuren.

Auch aus Sicht des Landes ist der Glasfaserausbau in Meckenbeuren ein wichtiges Signal für die digitale Entwicklung ländlicher Räume. Katharina Manthey vom Ministerium für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg betont: „Meckenbeuren zeigt, wie entschlossen ländliche Kommunen die digitale Zukunft anpacken.“ Der Ausbau sei ein zentraler Schritt für Bildung, Arbeiten und Teilhabe. Dass der Bund nun ein eigenes Digitalministerium geschaffen habe, sei ein klares Signal: „Digitalisierung steht endlich da, wo sie hingehört – ganz oben auf der Agenda.“

Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.

Land fördert Intensivberatung für den Handel

Mit der Intensivberatung „Zukunft Handel 2030 – Digitalisierung, Strategie, Übergabe, Nachhaltigkeit“ sollen kleine und mittlere Unternehmen des stationären Einzelhandels dabei unterstützt werden, die Herausforderungen der digitalen Transformation einschließlich der Anwendung von Werkzeugen und Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) zu bewältigen, sich strategisch neu aufzustellen, dem zunehmenden Fach- und Arbeitskräftemangel mit geeigneten Strategien zu begegnen sowie nachhaltiger zu wirtschaften. 

Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften

Ab dem 1. April 2025 können Unternehmen in Baden-Württemberg bei der neu gegründeten Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften (LZF) die Durchführung des beschleunigten Fachkräfteverfahrens beantragen. Damit bietet Baden-Württemberg eine zentrale und spezialisierte Anlaufstelle für Unternehmen, die Fachkräfte aus dem Ausland beschäftigen möchten. Im Fokus steht dabei eine digitalisierte Bearbeitung des Antrags, verbunden mit der Beschleunigung der beruflichen Anerkennung für die ausländischen Fachkräfte.

CyberSicherheitsCheck für Handwerkskammern

Cybersicherheitslücken sind weiterhin ein gefährliches Einfallstor für Unternehmen im Land. Der CyberSicherheitsCheck hilft Unternehmen dabei, sich zu schützen. Seit Herbst 2024 wurde er bei den Industrie- und Handelskammern (IHK) ausgerollt. Jetzt wird das Angebot ausgeweitet: Auch bei den Handwerkskammern sowie Landesinnungs- und -fachverbände werden kleine und mittlere Unternehmen auf ihre Cybersicherheit gecheckt.

Erster E-Ladepark an Landesstraße eröffnet

Mit dem ersten Ladepark auf einem öffentlichen Parkplatz an einer Landesstraße setzt Baden-Württemberg ein starkes Zeichen für den Ausbau der Elektromobilität.

Für den schnellen Ausbau der Elektromobilität ist ein dichtes Netz an Ladepunkten entscheidend. Die Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag 2021 verpflichtet, öffentliche Ladeinfrastruktur zu fördern.

Vielfältiges Beratungsangebot beim Metaverse-Kongress

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus veranstaltet am 8. Mai 2025 in Stuttgart den großen Metaverse-Kongress „Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“ in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle und der Porsche Arena. Dabei gibt es für Unternehmen kostenlose Beratungsangebote in den Bereichen staatlicher Förderprogramme, Metaverse-Technologien und Cybersecurity.

Der Glasfaserausbau in Eriskirch geht in die nächste Runde: Mit einem symbolischen Spatenstich läuteten die Projektpartner Stadtwerk am See und TeleData gemeinsam mit der Gemeinde, dem Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB) und Vertretern des Landes die zweite Ausbauphase ein. Im Fokus stehen dieses Mal die sogenannten „grauen Flecken“ – also Anschlüsse, bei denen bislang weniger als 100 Megabit pro Sekunde an Surfgeschwindigkeit ankommen.

Offizieller Startschuss für die zweite Runde des turboschnellen Internets in Eriskirch: Das Stadtwerk am See sorgt gemeinsam mit den Partnern für gigabitfähige Datenleitungen bei den Bürgerinnen und Bürgern in Eriskirch. Genauer: in Schlatt, Mariabrunn und Eriskirch. Bis Mitte 2026 sollen zu den bereits 400 angeschlossenen „weißen Flecken“ der ersten Förderstufe weitere rund 170 „graue Flecken“-Anschlüsse mit gigabitfähiger Glasfaser versorgt werden. Zum Vergleich: wo bislang weniger als 100 Megabit pro Sekunde an Surfgeschwindigkeit ankommen, sind nach dem Ausbau bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde drin.

Die Kosten des Glasfaserausbaus in Eriskirch belaufen sich auf ca. 4 Mio. Euro. 90 Prozent davon sind durch Fördertöpfe von Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent) finanziert. Die Gemeinde stemmt die restlichen 10 Prozent.

Gudrun Schmid, stellvertretende Bürgermeisterin von Eriskirch, hob beim symbolischen Spatenstich die Bedeutung der Förderung hervor: „Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland im europäischen Vergleich bei der Digitalisierung und der damit verbundenen Glasfaser-Infrastruktur hinterherhinkt – da stellt auch die Bodenseeregion keine Ausnahme dar. Umso wichtiger ist es, dass Bund und Land solche Förderprojekte wie hier in Eriskirch ermöglichen. Ohne diese Unterstützung könnten wir den Ausbau nicht stemmen.“

Beauftragt wird das Breitband-Förderprojekt in Eriskirch sowie in neun weiteren Gemeinden im Bodenseekreis vom Zweckverband Breitband Bodenseekreis. Geschäftsführer Bernhard Schultes zeigt sich mit dem bisherigen Ausbau in Eriskirch zufrieden: „Dass das Projekt ein voller Erfolg war, zeigt sich sowohl mit Blick auf die schnelle, planmäßige Umsetzung innerhalb von zwei Jahren, als auch bei der Resonanz der Bürgerinnen und Bürger.“

Ministerialdirigent Dr. Arndt Möser, Abteilungsleiter im Innenministerium Baden-Württemberg, gratuliert abschließend: „Der Ausbau in Eriskirch ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu flächendeckendem, leistungsstarkem Breitband in Baden-Württemberg. Schnelles Internet ist heute entscheidend für Bildung, Arbeit und Teilhabe. Die Breitbandförderung von Bund und Land schafft hier eine zukunftssichere Infrastruktur – und macht den Standort Baden-Württemberg fit für die digitale Zukunft.“

Startschuss für den Breitbandausbau in Albstadt! Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Ausbau des zukünftigen Glasfasernetzes durch die OEW Breitband GmbH eingeläutet. Ende 2026 sollen die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sein.

Zahlreiche Gäste und Projektbeteiligte, darunter Oberbürgermeister Roland Tralmer, Erster Bürgermeister Udo Hollauer, Dezernent Karl Wolf (Landratsamt Zollernalbkreis), Katharina Manthey (Innenministerium Baden-Württemberg), Stefan Herzhauser (OEW Breitband GmbH) sowie Vertreter der Unternehmen LEONHARD WEISS GmbH und der zollernalb-data GmbH waren am Freitag, den 11.04.2025 zum Auftakt des Digitalisierungsprojekts nach Albstadt-Pfeffingen gekommen.

Für Roland Tralmer ein besonderer Tag für die Stadt Albstadt: „Der Glasfaserausbau in unserer Stadt ist ein bedeutender Schritt in die digitale Zukunft. Schnelles und zuverlässiges Internet ist heute eine unverzichtbare Grundlage für Bildung, Wirtschaft und das tägliche Leben unserer Bürgerinnen und Bürger. Ich danke allen Projektbeteiligten für Ihren Einsatz an diesem wichtigen Digitalisierungsprojekt und freue mich, dass unsere Stadt zukünftig mit neuester Breitbandtechnologie bestens ausgerüstet ist.

Ziel des Ausbaus ist die Erschließung der Weißen Flecken, also Gebiete mit Geschwindigkeiten unter 30 Mbit/s. Bisher unterversorgte Haushalte und Betriebe sollen nun mit schnellen Glasfaserleitungen ausgestattet werden. Für etwa 250 Hausanschlüsse, die für die Anschlussnehmer kostenlos sind, ist die Verlegung von mehr als 20 Kilometern Trasse notwendig. Im Rahmen des Weiße-Flecken-Förderprogramms werden durch eine sog. Kofinanzierung 90 Prozent der Kosten – 50 Prozent durch den Bund, 40 Prozent durch das Land – übernommen. Die verbleibenden zehn Prozent werden durch Eigenmittel der OEW Breitband GmbH finanziert.

Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!

In der Digitalisierungsstrategie digital.LÄND hat die Landesregierung festgehalten, eine übergreifende Datenstrategie zu erarbeiten, um die Chancen der Datenverarbeitung für die Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft, insbesondere mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu nutzen.

Die Datenstrategie des Landes zielt darauf ab, durch die Erfassung und Nutzung von Daten Fortschritt, nachhaltigen Wohlstand und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie digital.LÄND wird die Bedeutung von Daten für Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft, insbesondere durch Künstliche Intelligenz (KI), betont.

Die Datenstrategie umfasst eine Vision, fünf Handlungsfelder (Technische Infrastruktur, Datenmanagement, Organisation, Rechtsrahmen und Datenkompetenz) sowie sechs Datenräume (Mobilität, Gesundheit, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung). Dabei stehen Cybersicherheit und Datenschutz im Vordergrund, um die Vorteile der Digitalisierung verantwortungsvoll zu nutzen.

In der aktuellen Phase der Ausarbeitung der Datenstrategie werden anhand der Leitfragen zum jeweiligen Datenraum die verschiedenen Datenräume evaluiert. Im Rahmen der Entwicklung der gemeinsamen Datenstrategie für Baden-Württemberg sind nun alle Stakeholder sowie die Öffentlichkeit eingeladen, sich mit ihrer Expertise und ihren Ideen und Anregungen konstruktiv in den Erarbeitungsprozess einzubringen.

Zu den unterschiedlichen Datenräumen – Mobilität, Gesundheit, Bildung und Weiterbildung, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Verwaltung und Kommunen – sollen die Leitfragen beantwortet und konkrete Impulse und Feedback gegeben werden. 

Beteiligen können Sie sich bis zum 8. Mai 2025 auf https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/mitmachen/lp-17/datenstrategie

Die fiberdays, eine der führenden Fachmessen rund um Digitalisierung, digitale Infrastruktur und Glasfaserausbau in Deutschland, fanden dieses Jahr vom 02. bis 03. April erstmalig an der Messe Frankfurt statt.

Die Veranstaltung brachte Netzbetreiber, Ausrüster, Dienstleister sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung zusammen, um über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Breitband- und Mediendistribution zu informieren. Über 200 internationale Aussteller der Glasfaser- und Digitalbranche stellen auf 16.000 Quadratmetern Innovationen und Dienstleistungen rund um die zukunftssichere Glasfaser vor.

Das Gigabitbüro des Bundes organisierte eine zentrale Anlaufstelle für die öffentliche Hand: Den Gigabit-Campus der Länder und des Gigabitbüros des Bundes und darüber hinaus einen Pitch der Bundesländer. Baden-Württemberg präsentierte den aktuellen Versorgungsstand im Land sowie die Strategien des Landes, um die flächendeckende Breitband- und Mobilfunkversorgung zu erreichen. Neben der Förderung kommunaler Ausbauprojekte mit Milliardenbeträgen setzt das Land dabei sehr auf den offenen und konstruktiven Austausch mit allen beteiligten Akteuren. Ziel des Landes ist es, möglichst gute Bedingungen für den eigenwirtschaftlichen Ausbau zu schaffen.  

Wir freuen uns bereits jetzt auf die fiberdays 26, die am 25. und 26. März 2026 erneut an der Messe Frankfurt stattfinden werden! 

Weitere Informationen finden Sie unter www.fiberdays.de

Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.

„Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus veranstaltet am 8. Mai 2025 in Stuttgart in Kooperation mit dem Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) das Großevent „Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“, bestehend aus Kongress und Messe. Interessierte können sich kostenfrei anmelden.

Neues Landesplanungsgesetz verabschiedet

Die zwölf Regionalverbände in Baden-Württemberg können künftig Raumordnungspläne schneller und mit mehr Rechtssicherheit aufstellen. Entsprechende Verbesserungen im Landesplanungsgesetz (PDF) wurden am 12. März 2025 vom Landtag in zweiter Lesung verabschiedet. Sie treten nach Verkündung im Gesetzblatt in den nächsten Wochen in Kraft.

Land präsentiert Medizindaten-Infrastruktur der Zukunft

Mit MEDI:CUS startet Baden-Württemberg eine digitale Revolution im Gesundheitssektor. Die cloudbasierte Plattform vernetzt Universitätskliniken, Krankenhäuser sowie perspektivisch Arztpraxen und Patienten und bringt die medizinische Versorgung und Forschung so auf ein neues Level. Unter dem Motto „MEDI:CUS – Daten retten Leben“ stellten Digitalisierungsminister Thomas Strobl, Gesundheitsminister Manne Lucha und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski gemeinsam das Projekt in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin vor.

Entwicklung einer Datenstrategie für Baden-Württemberg

Daten bilden die Grundlage der Digitalisierung. Um Datenschätze für Baden-Württemberg nachhaltig zu heben und zu nutzen, erarbeitet die Landesregierung unter Koordinierung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen aktuell eine landesweite Datenstrategie. Auf dem Beteiligungsportal Baden-Württemberg können die Eckpunkte der Datenstrategie ab sofort eingesehen und aktiv an der Ausarbeitung mitgewirkt werden. 

Connect BW: Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk

Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat am Mittwoch im Innenministerium in Stuttgart die Veranstaltung Connect BW des Deutschen Institutes für Breitbandkommunikation eröffnet. Themen wie nachhaltiger Glasfaserausbau, KI-gestützte Baustellendokumentation und innovative Mobilfunktechnologien standen bei der Veranstaltung im Fokus. 

Am 26. und 27. März fand unter der Schirmherrschaft des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Baden-Württemberg die Veranstaltung Connect BW – Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Deutschen Institut für Breitbandkommunikation (dibkom).

Miteinander reden, gemeinsam Ideen entwickeln und Lösungen vereinbaren – mit diesen Leitgedanken lud das Deutsche Institut für Breitbandkommunikation Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zum Connect BW ins Innenministerium Baden-Württemberg ein.

„Gigabitnetze sind die Lebensadern einer modernen Gesellschaft und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Gemeinsam wollen wir deshalb eine flächendeckende Versorgung mit gigabitfähiger Infrastruktur und breitbandigem Mobilfunk in Baden-Württemberg erreichen und unser Land damit weiter für die digitale Zukunft bereit machen“, eröffnete Herr Stv. Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg die Veranstaltung.

Am ersten Veranstaltungstag stand der Kommunale Netzausbau und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen im Fokus. Der zweite Tag widmete sich unter anderem den Themen Mobilfunk, 5G-Ausbau und Satellitenkommunikation.

Wir bedanken uns bei allen Referenten, Panelteilnehmern, Ausstellern sowie allen Besuchern.

Das Glasfasernetz in Stimpfach wurde durch den Zweckverband Breitband Schwäbisch Hall und die Gemeinde Stimpfach im Rahmen des staatlich geförderten Netzausbaus in allen unversorgten Ortsteilen ausgebaut, welche bisher mit weniger als 30 Mbit/s versorgt waren.

Der Tiefbau zur Beseitigung der weißen Flecken (< 30 Mbit/s) in Stimpfach ist bereits seit Dezember 2024 fertiggestellt – doch da das Ende des Tiefbaus nicht gleichbedeutend mit der Inbetriebnahme ist, mussten sich die Bürger noch bis Anfang des Jahres gedulden, um mit Hochleistungsgeschwindigkeit surfen zu können. Nun ist die Glasfaser eingebracht, auch die Dokumentation für den Netzbetreiber und den Fördermittelgeber ist erfolgt. Das Netz konnte also an die NetCom BW übergeben werden.

Dazu trafen sich Anfang März die Vertreter:innen der Gemeinde, dem Zweckverband Breitband, des Landes Baden-Württemberg, den Verantwortlichen des Generalübernehmers Netze-ODR aus Ellwangen und dem Netzbetreiber NetCom BW, um gemeinsam den Moment zu feiern, an dem Stimpfach offiziell an das Glasfasernetz geht.

„In dem wir symbolisch heute auf diesen Buzzer drücken, geht Stimpfach einen riesigen Schritt in Richtung digitaler Zukunft.“, begrüßt Bürgermeister Strobel die Anwesenden und fährt fort: „besonders freut es mich, dass es regionale Unternehmen sind, die die Aufträge gewinnen konnten und die Maßnahmen mit ihnen umgesetzt wurden“, so Bürgermeister Strobel weiter. Denn als Generalübernehmer konnte die Netze-ODR aus dem nahen Ellwangen verpflichtet werden, wo übrigens auch der Netzbetreiber NetCom BW seinen Hauptsitz hat. Der Ausbau erstreckte sich über fast über alle Ortsteile der Gemeinde, eben überall dort wo die Versorgung unter der Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s lag.

Damit es in Stimpfach nun keine weißen Flecken mehr mit weniger als 30 Mbit/s gibt, mussten insgesamt rund 4,55 Mio. Euro investiert werden, um ca. 15,5 km Tiefbau zu leisten, dabei 57 km Glasfaserkabel einzublasen und 36 km Rohrverbände einzubringen. Nun können mehr als 140 Haushalte mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Internet surfen, für Gewerbebetriebe stehen sogar Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung. 

Selbst tragen musste die Gemeinde von dieser Summe rund zehn Prozent. Die restliche Summe stammte aus den Fördertöpfen des Bundes (50 % der Kosten) und des Landes Baden-Württemberg (40 %). Frau Manthey vom Innenministerium unterstrich dabei noch mal „wie wichtig es dem Land Baden-Württemberg ist, den Breitbandausbau im Land mit der finanziellen Unterstützung voranzubringen.“

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