Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.
„Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus veranstaltet am 8. Mai 2025 in Stuttgart in Kooperation mit dem Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) das Großevent „Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“, bestehend aus Kongress und Messe. Interessierte können sich kostenfrei anmelden.
Neues Landesplanungsgesetz verabschiedet
Die zwölf Regionalverbände in Baden-Württemberg können künftig Raumordnungspläne schneller und mit mehr Rechtssicherheit aufstellen. Entsprechende Verbesserungen im Landesplanungsgesetz (PDF) wurden am 12. März 2025 vom Landtag in zweiter Lesung verabschiedet. Sie treten nach Verkündung im Gesetzblatt in den nächsten Wochen in Kraft.
Land präsentiert Medizindaten-Infrastruktur der Zukunft
Mit MEDI:CUS startet Baden-Württemberg eine digitale Revolution im Gesundheitssektor. Die cloudbasierte Plattform vernetzt Universitätskliniken, Krankenhäuser sowie perspektivisch Arztpraxen und Patienten und bringt die medizinische Versorgung und Forschung so auf ein neues Level. Unter dem Motto „MEDI:CUS – Daten retten Leben“ stellten Digitalisierungsminister Thomas Strobl, Gesundheitsminister Manne Lucha und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski gemeinsam das Projekt in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin vor.
Entwicklung einer Datenstrategie für Baden-Württemberg
Daten bilden die Grundlage der Digitalisierung. Um Datenschätze für Baden-Württemberg nachhaltig zu heben und zu nutzen, erarbeitet die Landesregierung unter Koordinierung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen aktuell eine landesweite Datenstrategie. Auf dem Beteiligungsportal Baden-Württemberg können die Eckpunkte der Datenstrategie ab sofort eingesehen und aktiv an der Ausarbeitung mitgewirkt werden.
Connect BW: Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk
Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat am Mittwoch im Innenministerium in Stuttgart die Veranstaltung Connect BW des Deutschen Institutes für Breitbandkommunikation eröffnet. Themen wie nachhaltiger Glasfaserausbau, KI-gestützte Baustellendokumentation und innovative Mobilfunktechnologien standen bei der Veranstaltung im Fokus.
Am 26. und 27. März fand unter der Schirmherrschaft des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Baden-Württemberg die Veranstaltung Connect BW – Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Deutschen Institut für Breitbandkommunikation (dibkom).
Miteinander reden, gemeinsam Ideen entwickeln und Lösungen vereinbaren – mit diesen Leitgedanken lud das Deutsche Institut für Breitbandkommunikation Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zum Connect BW ins Innenministerium Baden-Württemberg ein.
„Gigabitnetze sind die Lebensadern einer modernen Gesellschaft und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Gemeinsam wollen wir deshalb eine flächendeckende Versorgung mit gigabitfähiger Infrastruktur und breitbandigem Mobilfunk in Baden-Württemberg erreichen und unser Land damit weiter für die digitale Zukunft bereit machen“, eröffnete Herr Stv. Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg die Veranstaltung.
Am ersten Veranstaltungstag stand der Kommunale Netzausbau und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen im Fokus. Der zweite Tag widmete sich unter anderem den Themen Mobilfunk, 5G-Ausbau und Satellitenkommunikation.
Wir bedanken uns bei allen Referenten, Panelteilnehmern, Ausstellern sowie allen Besuchern.
Das Glasfasernetz in Stimpfach wurde durch den Zweckverband Breitband Schwäbisch Hall und die Gemeinde Stimpfach im Rahmen des staatlich geförderten Netzausbaus in allen unversorgten Ortsteilen ausgebaut, welche bisher mit weniger als 30 Mbit/s versorgt waren.
Der Tiefbau zur Beseitigung der weißen Flecken (< 30 Mbit/s) in Stimpfach ist bereits seit Dezember 2024 fertiggestellt – doch da das Ende des Tiefbaus nicht gleichbedeutend mit der Inbetriebnahme ist, mussten sich die Bürger noch bis Anfang des Jahres gedulden, um mit Hochleistungsgeschwindigkeit surfen zu können. Nun ist die Glasfaser eingebracht, auch die Dokumentation für den Netzbetreiber und den Fördermittelgeber ist erfolgt. Das Netz konnte also an die NetCom BW übergeben werden.
Dazu trafen sich Anfang März die Vertreter:innen der Gemeinde, dem Zweckverband Breitband, des Landes Baden-Württemberg, den Verantwortlichen des Generalübernehmers Netze-ODR aus Ellwangen und dem Netzbetreiber NetCom BW, um gemeinsam den Moment zu feiern, an dem Stimpfach offiziell an das Glasfasernetz geht.
„In dem wir symbolisch heute auf diesen Buzzer drücken, geht Stimpfach einen riesigen Schritt in Richtung digitaler Zukunft.“, begrüßt Bürgermeister Strobel die Anwesenden und fährt fort: „besonders freut es mich, dass es regionale Unternehmen sind, die die Aufträge gewinnen konnten und die Maßnahmen mit ihnen umgesetzt wurden“, so Bürgermeister Strobel weiter. Denn als Generalübernehmer konnte die Netze-ODR aus dem nahen Ellwangen verpflichtet werden, wo übrigens auch der Netzbetreiber NetCom BW seinen Hauptsitz hat. Der Ausbau erstreckte sich über fast über alle Ortsteile der Gemeinde, eben überall dort wo die Versorgung unter der Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s lag.
Damit es in Stimpfach nun keine weißen Flecken mehr mit weniger als 30 Mbit/s gibt, mussten insgesamt rund 4,55 Mio. Euro investiert werden, um ca. 15,5 km Tiefbau zu leisten, dabei 57 km Glasfaserkabel einzublasen und 36 km Rohrverbände einzubringen. Nun können mehr als 140 Haushalte mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Internet surfen, für Gewerbebetriebe stehen sogar Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung.
Selbst tragen musste die Gemeinde von dieser Summe rund zehn Prozent. Die restliche Summe stammte aus den Fördertöpfen des Bundes (50 % der Kosten) und des Landes Baden-Württemberg (40 %). Frau Manthey vom Innenministerium unterstrich dabei noch mal „wie wichtig es dem Land Baden-Württemberg ist, den Breitbandausbau im Land mit der finanziellen Unterstützung voranzubringen.“
Mit einem symbolischen Spatenstich am 5. März 2025, startet die Gemeindeverwaltung Salem und die NetCom BW den Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes zur Versorgung von weit über 3.000 Adressen.
Im Rahmen des Projekts sollen in den kommenden Jahren alle 11 Salemer Ortsteile direkt an das Glasfasernetz der NetCom BW angebunden werden. Gegliedert ist der Ausbau dabei in zwei Etappen: Einen geförderten und einen eigenwirtschaftlichen Abschnitt. Während rund die Hälfte Anschlüsse mit Hilfe von Fördermitteln von Bund und Land realisiert wird (in bisher unterversorgten Gebieten), erfolgt die Erschließung des restlichen Gemeindegebiets über Eigeninvestitionen der NetCom BW.
Priorität wurde in diesem Zusammenhang zunächst dem geförderten Ausbaucluster eingeräumt, wo ab sofort die Bagger rollen werden. Dieses umfasst den Vollausbau der Ortsteile Buggensegel, Grasbeuren, Mittelstenweiler, Neufrach, Oberstenweiler, Rickenbach sowie Tüfingen und den Teilausbau in Beuren/Altenbeuren, Mimmenhausen, Stefansfeld und Weildorf. Im Rahmen umfangreicher (Tiefbau-)Arbeiten sollen hier in den kommenden rund 24 Monaten mehr als 1.600 Glasfaserhausanschlüsse entstehen.
Insgesamt werden im Zuge der nun folgenden Tiefbaumaßnahmen in den nächsten Monaten auf einer Gesamtstrecke von 96 Kilometern etwa 175 Kilometer Leerrohre sowie knapp 400 Kilometer Glasfaserleitungen unter die Erde gebracht. Zusätzlich werden ein neuer Technikstandort sowie 37 Glasverzweiger errichtet.
Bürgermeister Härle betonte in seinem Grußwort: „Nachdem sich der Baustart hier in Salem auf Grund der Insolvenz des ursprünglichen Generalunternehmers leider verzögert hatte, freuen wir uns heute umso mehr, dass es mit dem Ausbau jetzt so richtig losgeht. Die Glasfasererschließung ist ein bedeutender Meilenstein für die digitale Zukunft unserer Gemeinde, denn eine schnelle und stabile Internetverbindung ist heute unverzichtbar – für Bürger*innen, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung gleichermaßen. Mit dem nun erfolgten Baustart gehen wir einen entscheidenden Schritt in Richtung einer Breitbandinfrastruktur, die allen Anforderungen der modernen Arbeits- und Lebenswelt gerecht wird.“
Die Dimensionen des Projekts unterstreicht auch die Investitionssumme. Insgesamt fließen mehr als 16 Millionen Euro in den Ausbau, wobei ein Großteil dieser Summe aus Fördermitteln von Bund und Land stammt. Deren Bedeutung betonte wiederum Dr. Arndt Möser, Abteilungsleiter Digitalisierung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg: „Gerade in ländlicheren Gebieten sind Fördermittel beim Glasfaserausbau häufig unerlässlich. Sie ermöglichen es, auch dort eine leistungsstarke digitale Infrastruktur aufzubauen, wo wirtschaftlich der Ausbau ohne Unterstützung schwierig wäre. Durch finanzielle Unterstützung können wir sicherstellen, dass alle Bürger*innen und Unternehmen – unabhängig von ihrem Standort – Zugang zu schnellem Internet haben. Deshalb bin ich freilich stolz, dass wir auch hier in Salem heute einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung gehen können. Im Namen des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen wünsche ich dem Projekt einen guten und erfolgreichen Start und einen unfallfreien Bauverlauf.“
Die Stadt Steinheim an der Murr im Landkreis Ludwigsburg setzte am Montag, 03.03.2025 den Spatenstich für den Glasfaserausbau im Ortsteil Kleinbottwar, Schloss Schaubeck sowie für weitere Aussiedlerhöfe.
Jetzt hat das Warten ein Ende: Die Telekom wird bislang unterversorgte Adressen im Ortsteil Kleinbottwar, Schloss Schaubeck sowie weitere Aussiedlerhöfe mit Glasfaser versorgen. Das wird möglich, weil sich das Unternehmen im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart zusätzlich zum Eigenausbau erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt hat.
„Vom geförderten Ausbau profitieren Gebiete, die wir im Eigenausbau nicht wirtschaftlich erschließen können“, erklärt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom anlässlich des Spatenstichs am Lerchenhof. „Zusätzlich haben wir in Steinheim an der Murr im Eigenausbau bereits Glasfaser für über 4.100 Haushalte und Unternehmen verlegt. Insgesamt können dann rund 70 Prozent der Haushalte und Unternehmen der Kommune einen Glasfaseranschluss der Telekom buchen.“
Für diese Ausbaumaßnahme bringt das Unternehmen rund 24 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet zehn neue Verteiler.
„Glasfaser ist die Technologie, die alle heutigen und zukünftigen Datenmengen transportieren kann. Eine schnelle und stabile Internetverbindung ist mittlerweile für private Haushalte wie auch Gewerbetreibende ein wichtiger Standortfaktor. Ich freue mich deshalb, dass auch bislang unterversorgte Gebäude jetzt per Glasfaser erschlossen werden und die jahrelangen Bemühungen nun in diesen Ausbau münden,“ so Bürgermeister Thomas Winterhalter.
Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt.
104 Haushalte und Betriebe können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen.
„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr einen weiteren großen Anteil stark unterversorgter Bereiche im Landkreis Ludwigsburg, durch Fördermittel von Bund und Land mit Glasfaser versorgen werden“, sagt Viktor Kostic, Geschäftsführer Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg.
Für den Ausbau wünschen wir schnelles Vorankommen und gutes Gelingen!
Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt den Alltag – etwa bei der Sprachsuche oder der Gesichtserkennung – und bietet zahlreiche Vorteile. Gleichzeitig warnt das BSI davor, sensible Daten unbedacht in KI-Anwendungen preiszugeben, da diese großen Datenmengen Cyberkriminellen zugänglich machen können. Nutzer sollten KI-Ergebnisse stets kritisch hinterfragen, denn auch Fehler („Halluzinationen“) können vorkommen. Zudem werden KI-basierte Betrugsmaschen immer ausgefeilter, weshalb bei Verdacht auf Manipulation alternative Kontaktwege genutzt werden sollten. Das BSI bietet hierzu kostenlose Informationsmaterialien wie den „Wegweiser für den digitalen Alltag“ und den Podcast „Update verfügbar“ an.
DeepSeek sammelt eine Vielzahl von Daten, die weit über das Übliche hinausgehen – etwa Tastenanschläge, Tipprhythmen, Gerätespezifikationen, IP-Adressen, Sprach- und Standortinformationen sowie Text- und Toneingaben. Diese umfangreichen Daten werden nach China übertragen, wo sie für eigene Zwecke genutzt und möglicherweise an Behörden weitergegeben werden, was tiefe Einblicke in das Privatleben der Nutzer ermöglicht.
Gleichzeitig gibt es erhebliche datenschutzrechtliche Bedenken: Obwohl DeepSeek als Open-Source-Software einsehbar ist, ist unklar, wann erste belastbare Prüfungen abgeschlossen sind. Die irische Datenschutzbehörde hat bereits Informationen angefordert, und in Italien wurde DeepSeek Ende Januar 2025 aufgrund unzureichenden Datenschutzes gesperrt.
Die Empfehlungen der CSBW raten daher, vor der Nutzung die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen, personenbezogene, vertrauliche und geschäftliche Daten nicht preiszugeben und die Hinweise des BSI zu beachten, um einen möglichen Missbrauch der gesammelten Daten zu verhindern.
Empfehlungen der CSBW
- Wägen Sie vor der Nutzung die Vorteile und Nachteile von DeepSeek sorgfältig ab.
- Berücksichtigen Sie die Regelungen, die in Ihrem Arbeitsbereich zum Umgang mit KI-gestützten Sprachmodellen gelten.
- Geben Sie keine personenbezogenen Daten ein.
- Geben Sie keine vertraulichen Informationen ein. Wichtig: Die Vertraulichkeit entsteht unter Umständen erst nachträglich, nachdem das Tool mehrere geeignete Anfragen miteinander verknüpft hat.
- Durch die erfassten Daten ist die Erstellung eines umfassenden Nutzungs-, Verhaltens- und Persönlichkeitsprofils möglich. Solche Profile können für weitere, möglicherweise unseriöse Zwecke missbraucht werden.
- Geben Sie keine geschäftlichen Informationen preis.
- Beachten Sie die Hinweise des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.cybersicherheit-bw.de/aktuelles/informationen-zur-nutzung-von-deepseek
Mit dem symbolischen Spatenstich wurde in Schopfloch der Startschuss für das schnelle Internet gesetzt. 240 Gebäude werden profitieren.
Zusammen mit Vertretern des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg, Fördermittelgeber PWC sowie der Gemeinde, des Landkreises, der ausführenden Baufirma und der künftigen Netzbetreiber gab Bürgermeister Thomas Staubitzer mit einem offiziellen Spatenstich den Startschuss für das Einblasen der Glasfaser beim Breitbandausbau in Schopfloch und bedankte sich bei allen Beteiligten für das Engagement
Gemeinsam mit der Baufirma Wend werden in den kommenden Wochen zwölf Kilometer Glasfaser-Stammkabel und fünf Kilometer Hausanschluss-Glasfaserkabel eingeblasen. Christof Joos vom Netzbetreiber Stiegeler aus Schönau freut sich darauf, die Schopflocher Haushalte mit Licht zu fluten und die Signale für das schnelle Internet zur Verfügung zu stellen.
Beim gemeinsamen Spatenstich betonte Bürgermeister Thomas Staubitzer die Bedeutung von schnellem Internet für die Ortsbewohner und bedankte sich bei Bund und Land für die Fördergelder, die den Ausbau ermöglichen. „Der Breitbandausbau ist eine gute Sache für die Bürgerinnen und Bürger in Schopfloch“, zeigte sich auch Katharina Manthey vom Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg überzeugt.
Glückwünsche gab es auch von Stefan Herzhauser von der OEW Breitband. Nicht nur in Schopfloch, sondern auch in den umliegenden Gemeinden werde der Glasfaserausbau in nächster Zeit zügig voranschreiten.
Weitere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.
„Turbo-Internet für alle!“ – Am 03.02.2025 erfolgte die feierliche Inbetriebnahme weiterer Teilabschnitte des städtischen Glasfasernetzes im Stadtteil Odenheim der Stadt Östringen.
Seit 2016 unterstützt das Land Baden-Württemberg und seit Langem auch der Bund mit milliardenschweren Förderprogrammen den zielgerichteten Ausbau von Glasfaserinfrastruktur für schnelles Internet in denjenigen Gebieten der Städte und Gemeinden, die absehbar nicht zeitnah marktgetrieben mit einem leistungsfähigen Breitbandnetz ausgestattet werden können.
Bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus im Stadtteil Odenheim konnte Bürgermeister Felix Geider nun den erfolgreichen Abschluss von drei weiteren einschlägigen Projekten bekanntgeben, mit denen der Glasfaserausbau in Odenheim im Gewerbegebiet Brühl / Breitwiese sowie in der Schulstraße und außerdem im Bereich des Bildungszentrums in der Kernstadt Östringen bewerkstelligt werden konnte.
Zur Umsetzung dieser Vorhaben bewilligten der Bund und das Land staatliche Finanzhilfen von zusammengenommen knapp 2,2 Millionen Euro, was wiederum etwa 90 Prozent der Baukosten entspricht; die restlichen 10 Prozent der Aufwendungen trägt die Stadt.
„Gigabit-Netze sind die Lebensadern für alles, was kommt“, betonte Felix Junker, Referent für digitale Infrastruktur im Innenministerium Baden-Württemberg, der in seinem Grußwort bei der Feierstunde in Odenheim festhielt, dass das Land im Zuge der drei zuletzt in Östringen umgesetzten Teilausbaumaßnahmen Zuschussmittel im Gesamtumfang von 1 Million Euro bereitstellt.
Weitere Informationen über das Projekt sind auf der Homepage der Gemeinde Östringen zu finden.
Die Pilotierung der elektronischen Verwaltungsakte (eVerwaltungsakte) in der Justizvollzugsanstalt Heilbronn markiert den offiziellen Start der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie für den Justizvollzug in Baden-Württemberg. Ziel dieser umfassenden Initiative ist es, die Arbeitsprozesse im Justizvollzug moderner, effizienter und zukunftsorientiert zu gestalten.
Meilenstein im Justizvollzug
„Mit der Einführung der eVerwaltungsakte geben wir den Startschuss für eine der bedeutendsten Modernisierungsinitiativen im Justizvollzug Baden-Württembergs“, erklärte Ministerialdirektor Elmar Steinbacher. „Die Digitalisierungsstrategie ist ein entscheidender Meilenstein, um den Justizvollzug kontinuierlich weiterzuentwickeln, die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und unsere Bediensteten bei ihrer täglichen Arbeit durch moderne Technologien zu unterstützen.“
Digitalisierung konkret machen: Die Vorteile der eVerwaltungsakte
Die Einführung der eVerwaltungsakte ersetzt bisherige Prozesse, die auf Papier ausgeführt wurden, vollständig durch digitale Abläufe.
Landesweiter Rollout bis Ende 2025
Bis Ende 2025 soll die eVerwaltungsakte sukzessive in allen 22 Justizvollzugseinrichtungen des Landes eingeführt werden. Rund 550 Mitarbeitende in den Verwaltungsbereichen werden direkt mit der neuen Technologie arbeiten. Profitieren sollen von der weiteren Umsetzung der Digitalisierungsstrategie insgesamt künftig etwa 4.200 Bedienstete.
Kernbestandteil der Digitalisierungsstrategie
Weitere Maßnahmen zur Modernisierung des Justizvollzugs sind insbesondere:
- Die elektronische Gefangenenpersonalakte: Sie wird künftig eine optimierte Dokumentation und Kommunikation auch über verschiedene Justizvollzugsanstalten hinweg gewährleisten.
- Der Einsatz künstlicher Intelligenz: Geplant sind Assistenzsysteme, die Routineaufgaben übernehmen und den Bediensteten mehr Zeit für ihre Kernaufgaben, insbesondere die Resozialisierung der Gefangenen, ermöglichen. Der Fokus liegt hierbei zunächst auf der Entwicklung und Erprobung einer KI-Anwendung zur Aktendurchdringung.
- Das Haftraum-Mediensystem: Dieses Projekt soll Gefangenen den Zugang zu digitalen Services ermöglichen, um sie besser auf ein eigenständiges Leben in Freiheit vorzubereiten.
- Weiterentwicklung bestehender digitaler Systeme: Lösungen wie Videodolmetschen, Telemedizin und digitale Lernplattformen werden kontinuierlich ausgebaut.
Mehr Informationen finden Sie auf https://jum.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/start-der-digitalisierungsstrategie-im-justizvollzug
Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.
Im Jahr 2024 hat die landesweite Breitbandförderung einen neuen Rekord erreicht. Insgesamt sind in den vergangenen acht Jahren rund 6,38 Milliarden Euro öffentliche Gelder in den Breitbandausbau geflossen.
Neue „KI-Champions BW“ gesucht
Im Jahr 2025 werden wieder herausragende Lösungen künstlicher Intelligenz aus dem Land prämiert. Die Bekanntgabe der diesjährigen KI-Champions BW erfolgt im Rahmen des bundesweit einmaligen Metaverse-Events „Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“, bestehend aus Kongress und Messe, am 8. Mai 2025 in Stuttgart.
Digitalisierungsstrategie im Justizvollzug startet
Mit dem Pilotierungsstart der elektronischen Verwaltungsakte in der Justizvollzugsanstalt Heilbronn startet die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie für den Justizvollzug in Baden-Württemberg.
Die Cybersicherheitsagentur, das Landesamt für Verfassungsschutz und die Polizei informieren mit einer Onlineveranstaltung und im Internet gemeinsam über die Sicherheit im Zusammenhang mit der Wahl zum 21. Deutschen Bundestag.
Free and Open Source Software in der Automobilwirtschaft
Das Wirtschaftsministerium und das Verkehrsministerium starten ein Programm zu Free and Open Source Software in der Automobilwirtschaft.