Für die Resilienz, Sicherheit und Souveränität der digitalen Infrastrukturen spielt die Satellitenkommunikation neben anderen Breitbandtechnologien eine zunehmend wichtige Rolle. Erst am 17. November hat die EU den Aufbau einer eigenen Satellitenkonstellation vereinbart, um sichere Kommunikation für Bürger, Behörden und Unternehmen zu gewährleisten

Egal ob im Einsatz-, Krisen- und Katastrophenfall (z. B. Flutkatastrophe im Ahrtal) oder bei der Versorgung von schwer zugänglichen Rand- und Einzellagen mit breitbandigem Internet – Satellitenkommunikation ermöglicht eine zuverlässige, kosteneffiziente und überall verfügbare Breitbandverbindung gerade auch dort, wo der Breitbandausbau sich aufgrund der anspruchsvollen Geografie (wie z. B. im Schwarzwald) als besonders teuer darstellt.

Um die Potentiale und konkreten Anwendungsmöglichkeiten der Satellitenkommunikation aufzuzeigen, veranstalteten die Länder Hessen und Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Satellitenkommunikation eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit dem Titel „Schnell, resilient & sicher über(s) All – Chancen und Möglichkeiten der Satellitenkommunikation“ am 24. November in Berlin.

Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Branche, der Verbände, des Bundestages, der Bundesregierung und der Bundesländer.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der hessischen Digitalisierungsministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und dem Beauftragten für Informationstechnologie des Landes Baden-Württemberg (CIO/CDO) Stefan Krebs.

Neben verschiedenen Impulsvorträgen zur Bedeutung der Satellitenkommunikation als sicheres und redundantes Kommunikationsmittel (z. B. für den Katastrophenschutz) diskutierten Vertreter der Branche im Rahmen einer Podiumsdiskussion über aktuelle Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Satellitentechnik.

Hintergrund:

Mit modernen geostationären Satelliten (GEO) sind Datenraten von bis zu 100 Mbit/s im Download und 6 MBit/s im Upload möglich. Diese können für eine Vielzahl von (alltäglichen) Anwendungen uneingeschränkt (Datei-Download, Video-streaming) genutzt werden. Lediglich bei latenzkritischer Anwendungen (z. B. Online-Multiplayer-Spiele) kommen geostationäre Satelliten an ihre Grenzen.

Kommende Satellitengenerationen und Konstellationen im niedrigen Erdorbit (LEO) versprechen weiter steigende Datenraten mit deutlich geringeren Latenzzeiten. Der Markt für Internet via LEO-Satelliten befindet sich derzeit im Aufbau. Erste Anbieter stellen bereits Internetzugänge zur Verfügung.

Die Satellitenkommunikation ist nicht in Konkurrenz zum flächendeckenden Glasfaserausbau zu verstehen, sondern soll vielmehr als Brückentechnologie in den am stärksten unterversorgten Gebieten eine schnelle und praktikable Übergangslösung schaffen. Auch für eine funktionierende 5G-Infrastruktur kann die Satellitenkommunikation eine wichtige Rolle spielen. Die fortschreitende Spezifizierung des 5G-Standards erlaubt die direkte Vernetzung von Endgeräten auf der Erde über ein Satellitennetz, wodurch schwierige Versorgungslagen bzw. unterversorgte Gebiete („weiße Flecken“) erschlossen werden können.

Weitere Informationen zum Thema Satelliteninternet sind hier abrufbar.    

Breitbandförderung bedeutet nicht nur Planen, Bauen und Versorgen. Auch die schnelle und effiziente Abrechnung von Fördermitteln leistet einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Breitbandprojekte!

Haben Sie für Ihr gefördertes Breitbandprojekt bereits Fördermittel abgerufen? Nutzen Sie die Möglichkeit, Mittelabrufe zu beantragen!

Durch einen Mittelabruf können sich kommunale Zuwendungsempfänger sowohl in der Landesförderung als auch in der Bundesmitfinanzierung während der Projektlaufzeit entsprechend dem Baufortschritt einen Abschlag von bis zu 90 Prozent ihrer bewilligten Zuwendung auszahlen lassen. Somit dient der Mittelabruf der fortlaufenden Deckung der getätigten Ausgaben im Zuge der Projektrealisierung.

Vorteile der schnellen Auszahlung durch häufige Mittelabrufe:

Das Abrechnungsformular sowie die Schulungsunterlagen sind unter folgenden Links zu finden:

Wir wollen die kommunalen Zuwendungsempfänger weiterhin bei der Fördermittelabrechnung unterstützen! Daher haben wir unter obenstehenden Links zusätzlich ein Hinweisblatt für das Erstellen von Mittelabrufen und Verwendungsnachweisen veröffentlicht. Dieses enthält neben Ausfüllhinweisen zum Abrechnungsformular auch Tipps zur Vermeidung von Nachforderungen. Bei Fragen zur Fördermittelabrechnung können Sie sich gerne an Auszahlung-Breitband@im.bwl.de oder an 0711/231-3780 wenden.

Mehr Wettbewerbsfähigkeit für die Gemeinde – Startschuss für den geförderten Breitbandausbau in Mainhardt im Landkreis Schwäbisch Hall.

Am 22. November 2022 feierte der Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall mit allen Beteiligten den offiziellen Beginn der Breitband-Bauarbeiten im Gemeindegebiet Mainhardt beim symbolischen Spatenstich.

Die Gemeinde rüstet sich damit für die Zukunft, denn eine zuverlässige und flächendeckende Versorgung mit Breitband ist entscheidend für die Ansiedlung von Wohnen und Gewerbe.

Seit 12 Jahren ist das Thema Breitband für Bürgermeister Damian Komor ein zentrales Anliegen. Aufgrund der besonderen Siedlungsstruktur mit vielen kleinen Gehöften und Weilern ist der Breitbandausbau hier besonders schwer zu organisieren und zu finanzieren. Umso dankbarer zeigte er sich in seiner Rede für die Förderung durch den Bund und das Land.

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 16.980.977 Euro.

Laut aktuellen Daten des Breitbandatlas werden 81 Prozent der Haushalte in Mainhardt mit 30 Mbit/s versorgt. 100 Mbit/s stehen 46 Prozent der Haushalte zur Verfügung. Die Versorgung mit mindestens einem Gigabit pro Sekunde liegt bei einem Prozent.

Nach Abschluss der Maßnahmen Ende 2024 soll das Glasfasernetz in Mainhardt 518 Adresspunkte mit schnellem Internet versorgen.

Das Land beglückwünscht die Gemeinde Mainhardt und wünscht für den Ausbau alles Gute und einen zügigen Verlauf!

Auch Ihre Kommune möchte einen Antrag stellen? Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur  und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg . Mittlerweile besteht für die Kommunen in Baden-Württemberg auch die Möglichkeit, Gebiete mit einer Versorgung zwischen 30 und 100 Mbit/s, die sog. grauen Flecken, gefördert auszubauen. Mehr dazu finden Sie hier.

Offizieller Spatenstich in Crailsheim

In der Stadt Crailsheim werden die weißen Flecken mit Glasfaser erschlossen. Beim Spatenstich Mitte November feierten die Stadtwerke Crailsheim gemeinsam mit den Beteiligten den offiziellen Startschuss der Breitband-Bauarbeiten.

Bei kaltem, aber angenehm sonnigem Wetter trafen sich am 10. November 2022 die Verantwortlichen der Stadtwerke Crailsheim und des Zweckverbands Breitband mit den Fördermittelgebern von Bund und Land, den Ingenieuren, den Tiefbauern und der NetCom, um zusammen den Start der Bauarbeiten in der Stadt zu feiern.

„Die Versorgung mit Breitband – und somit dem schnellstmöglichen Internet – ist mittlerweile eine ebenso wichtige und grundlegende Infrastrukturmaßnahme wie auch die Versorgung mit Strom, Gas, etc.“, begrüßte Jürgen Breit, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke, die Anwesenden.

Im Projekt können erhebliche Synergien genutzt werden: So können auf mehr als 30 Kilometern Länge Glasfaserleitungen in den Beständen der Stadtwerke verlegt werden, während weitere 6,5 km Leitungen als Mitverlegung – wie z. B. im Rahmen der Mitverlegung von Stromkabeln verbaut werden.

Trotz der Einsparung bei der Leitungsführung handelt es sich mit den verbliebenen 100 km neuzubauender Netzlänge um die umfangreichste Baumaßnahme im Verbandsgebiet des Zweckverbands.

Im Rahmen der Ausbaumaßnahme werden rund 725 Gebäude mit Glasfaser versorgt. Die derzeit geschätzten Baukosten belaufen sich auf über 20,5 Millionen Euro.

Möchte auch Ihre Kommune einen Antrag stellen? Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. Mittlerweile besteht für die Kommunen in Baden-Württemberg auch die Möglichkeit, Gebiete mit einer Versorgung zwischen 30 und 100 Mbit/s, die sogenannten grauen Flecken, gefördert auszubauen. Mehr dazu finden Sie hier.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie alle sicher bereits erfahren haben, hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) am 18.10.2022 mitgeteilt, dass aufgrund des hohen Antragsaufkommens sämtliche für das Jahr 2022 vorgesehenen Bundesmittel in Höhe von ca. 3 Mrd. € für die Breitbandförderung ausgeschöpft sind und aus diesem Grund einen – für uns alle überraschenden – sofortigen Förderstopp verkündet. Konkret bedeutet das, dass der Bund mit Wirkung vom 17.10.2022 keine neuen Förderanträge mehr annimmt.

Völlig zu Recht hat diese Ankündigung große Sorge ausgelöst. Auch Digitalisierungsminister Strobl hat im Landtag betont, dass der Förderstopp nicht nur unzumutbar ist, sondern entgegen allen Zusagen und Versprechungen der Bundesregierung geschieht, dass es mit der Förderung weitergeht und es immer Fördergelder geben werde.

Was bedeutet das nun konkret für Sie als Antragsteller?

Im Vertrauen auf die vom Bund in Aussicht gestellten Fördergelder haben Sie bereits viel Zeit und Geld investiert, um den Breitbandausbau im Land voranzubringen. Wir möchten dafür Sorge tragen, dass diese Investitionen nicht fruchtlos bleiben. Baden-Württemberg setzt sich deshalb zusammen mit weiteren Bundesländern gegenüber dem Bund dafür ein, dass der Antragstopp aufgehoben wird. Um die Kontinuität der Förderung gewährleisten zu können, muss eine enge Abstimmung zwischen Bund und Ländern zur neuen Förderrichtlinie stattfinden.

Vom Bund haben wir nun die Zusage erhalten, dass alle bis zum 17.10.2022 gestellten Förderanträge nach dem alten Förderregime des Bundes bearbeitet werden und spätestens im Januar 2023 einen Bescheid erhalten. Hierzu stehen die Haushaltsmittel des Bundes für das Haushaltsjahr 2023 prioritär zur Verfügung. Der Bund hat weiter angekündigt, dass auch für das kommende „Dunkelgraue Flecken Förderprogramm“ (Wegfall der Aufgreifschwelle von derzeit 100 Mbit/s) im Jahr 2023 ca. 3 Mrd. € an Bundesmitteln zur Verfügung stehen.

Eine Wiederaufnahme der Antragstellung nach der aktuellen Bundes-Förderrichtlinie ist nach Auskunft durch das BMDV nicht geplant. Sollten Sie daher bis zum 17.10.2022 noch keinen Förderantrag beim Bund gestellt haben, wird Ihr Antrag nach jetzigem Kenntnisstand nach der neuen Förderrichtlinie des Bundes beurteilt und beschieden werden.

Wir setzen uns aber, wie oben erwähnt, dafür ein, dies zu ändern, um Ihnen eine Anpassung der Förderverfahren an die neue noch unbekannte Bundesförderrichtlinie zu ersparen.

Das bewährte Kofinanzierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg wird selbstverständlich für alle schon gestellten Anträge fortgeführt.

Kommen Sie bei Fragen hierzu gerne auf uns zu.

Mit freundlichen Grüßen

Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg

Referat Digitale Infrastruktur

Willy-Brandt-Straße 41

70173 Stuttgart

breitband@im.bwl.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg hatte im September 2022 zu der Informationsveranstaltung „Alternative Verlegemethoden und Satellitentechnik“ eingeladen. Neben einem Videogrußwort von Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl und einem Impulsvortrag vom Landesbeauftragten für Informationstechnologie Stefan Krebs konnten zahlreiche, hochkarätige Referenten aus dem Bereich der Satellitenkommunikation und des Tiefbaus gewonnen werden.

Die Präsentationen und die Videomitschnitte zu den Fachvorträgen finden Sie unter folgendem Links.

Unterlagen mit Präsentationen:

https://cloud.landbw.de/index.php/s/Kt8yX2ZaPeNjBb6

Videomitschnitte (mit Zeitstempel):

Die Agenda und den Hintergrund zu der Veranstaltung finden Sie weiter unten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter breitband@im.bwl.de gerne zur Verfügung.

Für das rege Interesse an dieser Informationsveranstaltung sowie für die hervorragenden Beiträge möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

Mit freundlichen Grüßen

Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg

Referat Digitale Infrastruktur

Willy-Brandt-Straße 41

70173 Stuttgart

breitband@im.bwl.de

HINTERGRUND DER VERANSTALTUNG:

Der größte Kostentreiber im Breitbandausbau ist bekanntlich der Tiefbau, vor allen Dingen in seiner „klassischen“ Ausführung. Mit dieser Veranstaltung konnten wir einige Erfolg versprechende alternative Wege zu einer Versorgung mit schnellem Internet aufzeigen. Zunächst ist die Nutzung von alternativen Verlegemethoden ein interessanter, aber nicht unumstrittener Ansatz, die Verlegung der digitalen Infrastruktur schneller und kostengünstiger voranzutreiben. Daneben kann die Satellitentechnik angesichts steigender Ausbaukosten und schwer erschließbarer Lagen eine schnelle und praktikable Übergangslösung darstellen und ist nicht zuletzt mit Blick auf die Themen „Resilienz“ und „ausfallsichere Kommunikation“ von zunehmender Bedeutung.

Für unser Land sind flächendeckend verfügbare mobile Breitbanddienste auf der Basis neuester Standards – wie aktuell 5G – eine Voraussetzung, um als einer der führenden Innovations- und Wirtschaftsstandorte in Europa weiterhin attraktiv und wettbewerbsfähig bleiben zu können. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land – ist auch für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse von zentraler Bedeutung.

Den baurechtlichen Rahmenbedingungen in der Landesbauordnung (LBO) kommt eine bedeutende Rolle beim Mobilfunkausbau zu. Um das Mobilfunknetz schneller ausbauen zu können, wird daher die LBO geändert. Der Ministerrat hat hierfür am 18. Oktober das förmliche Gesetzgebungsverfahren eingeleitet.

Die Änderungen in der LBO sollen zu einer Vereinfachung und Beschleunigung des baurechtlichen Verfahrens beim Mobilfunknetzausbau führen.

Konkret geht es um folgende Änderungen:

Als nächstes startet die Verbandsanhörung zum Gesetzesentwurf und schließlich die Beratung im Landtag. Am Tag nach der Verkündung soll das „Gesetz zur Erleichterung des baurechtlichen Verfahrens beim Mobilfunknetzausbau“ in Kraft treten.

Am Dienstag, dem 11. Oktober 2022 fand in Stuttgart die feierliche Übergabe von Förderbescheiden im Rahmen der Breitbandförderung des Landes Baden-Württemberg statt.

Zuwendungsempfänger aus 15 Landkreisen wurden eingeladen, um Bescheide für 47 Breitband-Projekte von Herrn Minister Strobl entgegenzunehmen. Das Gesamtinvestment des Landes Baden-Württemberg betrug bei dieser Übergaberunde 76.641.641,67 Euro.

Seit 2016 wurden damit fast 3.230 kommunale Breitband-Projekte gefördert. Das Land Baden-Württemberg hat rund 1,77 Milliarden Euro und der Bund weitere 1,88 Milliarden Euro, zusammen rund 3,65 Milliarden Euro, zur Verfügung gestellt Mit jedem geförderten Projekt kommt das Land dem Gigabitziel und einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet immer näher. Im Rahmen der neu geförderten Projekte werden 16.101 Anschlüsse entstehen, davon 40 für Schulen und 1.512 für Gewerbebetriebe. Jeder neue Teilnehmeranschluss an das Glasfasernetz ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und ein Ansporn an die Kommunen, weiter zu machen. Wir feiern mit und freuen uns auf weitere Projekte!

Netzinbetriebnahme in der Gemeinde Ellenberg

Ellenberg ist eine idyllische Gemeinde im Ostalbkreis. Hier leben ca. 1.800 Einwohner, es gibt einen Kindergarten und eine Grundschule. Was es in der Gemeinde jetzt auch noch gibt: Glasfaseranschlüsse für alle! Ausnahmslos sind alle Hausanschlüsse ans schnelle Internet angeschlossen. Damit ist Ellenberg die erste Gemeinde im Ostalbkreis, die komplett mit Glasfaser versorgt ist.

Bei der Netzinbetriebnahme des neuen Breitbandnetzes am 23. September 2022 wurden über 600 Hausanschlüsse in 20 Ortsteilen in Betrieb genommen. Die Gesamtkosten dieser wichtigen Investition liegen bei 2,5 Millionen Euro.

Möchte auch Ihre Kommune einen Antrag stellen? Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. Mittlerweile besteht für die Kommunen in Baden-Württemberg auch die Möglichkeit, Gebiete mit einer Versorgung zwischen 30 und 100 Mbit/s, die sogenannten grauen Flecken, gefördert auszubauen. Mehr dazu finden Sie hier.

Der Zweckverband Breitband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald startet den Glasfaserausbau in St. Märgen.

Im August 2022 feierten die Gemeinde St. Märgen und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit seinem Zweckverband Breitband einen symbolischen Spatenstich anlässlich des Baustarts für den Ausbau der weißen Flecken in St. Märgen.

Der heilklimatische Kur- und Wallfahrtsort St. Märgen mit seinen zahlreichen, verstreuten Ortsteilen liegt im Hochschwarzwald in teilweise 1.000 Meter Höhe. Hier wurde am 16. August 2022 der Start des Glasfaserausbaus eingeläutet. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich die Verbandsvorsitzende Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Bürgermeister Manfred Kreutz, Verbandsgeschäftsführer Alexander Schmid, Vertreter der mit Planung und Bau beauftragten Firmen regioDATA GmbH sowie Kabel und Tiefbau GmbH und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des mitplanenden Generalübernehmers Netze BW GmbH. Zudem waren Vertreterinnen und Vertreter der Fördermittelgeber von Bund und Land sowie von Vodafone GmbH als Betreiber des Verbandsnetzes zugegen.

Das Land fördert das Projekt gemeinsam mit dem Bund mit insgesamt etwa 13,5 Millionen Euro.

  • Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro.
  • Der Bund steuert dabei etwa 7,5 Millionen Euro zu.
  • Der Eigenanteil der Kommune beträgt ca. 1,5 Millionen Euro.
  • Das Land fördert das Projekt mit rund 6 Million Euro.

Laut aktuellen Daten des Breitbandatlas werden 80 Prozent der Haushalte in St. Märgen mit 30 Mbit/s versorgt. 100 Mbit/s stehen 67 Prozent der Haushalte zur Verfügung. Die Versorgung mit mindestens einem Gbit/s liegt bei 2 Prozent.

Bis Ende 2024 soll das rund 67 Kilometer umfassende Glasfasernetz in St. Märgen fertig sein.

Für den Ausbau wünschen wir alles Gute und einen zügigen Verlauf!

Auch Ihre Kommune möchte einen Antrag stellen? Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. Mittlerweile besteht für die Kommunen in Baden-Württemberg auch die Möglichkeit, Gebiete mit einer Versorgung zwischen 30 und 100 Mbit/s, die sogenannten grauen Flecken, gefördert auszubauen.

Mehr dazu finden Sie hier.

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