Mehr Wettbewerbsfähigkeit für die Gemeinde – Startschuss für den geförderten Breitbandausbau in Wallhausen im Landkreis Schwäbisch Hall.

Am 4. November 2021 feierte der Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall mit allen Beteiligten den offiziellen Beginn der Breitband-Bauarbeiten im gesamten Gemeindegebiet Wallhausen beim Spatenstich.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 3.298.315,00 Euro.

Laut aktuellen Daten des Breitbandatlas werden 96 Prozent der Haushalte in Wallhausen mit 30 Mbit/s versorgt. 100 Mbit/s stehen 85 Prozent der Haushalte zur Verfügung. Die Versorgung mit mindestens einem Gigabit pro Sekunde liegt bei einem Prozent.

Bis Ende April 2022 sollen die Bauarbeiten inklusive des Glasfasereinzugs abgeschlossen sein. Dann werden 50 Hausanschlüsse im Rahmen des Ausbaus der weißen Flecken mit schnellem Internet versorgt sein, sowohl im Gemeinde- als auch im Gewerbegebiet.

Für den Ausbau wünschen wir alles Gute und einen zügigen Verlauf!

Auch Ihre Kommune möchte einen Antrag stellen? Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. Mittlerweile besteht für die Kommunen in Baden-Württemberg auch die Möglichkeit, Gebiete mit einer Versorgung zwischen 30 und 100 Mbit/s, die sog. grauen Flecken, gefördert auszubauen. Mehr dazu finden Sie hier.

Der geförderte Breitbandausbau in Mulfingen beginnt – das 13-Millionen-Euro-Projekt sorgt für die Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinde.

Was braucht es, um ländlich geprägte Gebiete in Baden-Württemberg zukunfts- und wettbewerbsfähig zu machen? Eine zuverlässige und flächendeckende Versorgung mit Breitband!

Das Land Baden-Württemberg fördert gemeinsam mit dem Bund den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Mulfingen. Unter der Anwesenheit von Herrn Bürgermeister Böhnel, Herrn Landrat Dr. Neth, des Projektträgers atene KOM, der Netze BW und Vertretern des Innenministeriums erfolgte der symbolische Spatenstich.

Es ist das größte Infrastrukturprojekt mit einem Invest in Höhe von etwas mehr als 13 Millionen Euro für die knapp 3.700 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Gemeinde im Hohenlohekreis. Dieses setzt sich folgendermaßen zusammen:

Derzeit verfügen in Mulfingen 90 Prozent der Haushalte über Internetgeschwindigkeiten von 30 Mbit/s. Im Bereich von 100 Mbit/s sind 45 Prozent versorgt und über gigabitfähige Breitbandanschlüsse verfügen 38 Prozent der Haushalte.

Nach Abschluss der Maßnahmen im Frühjahr 2023 verfügen 918 Adresspunkte über schnelles Internet. 841 Haushalte, 72 Gewerbebetriebe, drei Schulen und zwei Verwaltungsgebäude erhalten dann Anschlüsse an das Glasfasernetz.

Das Land beglückwünscht die Gemeinde Mulfingen und wünscht viel Erfolg auf dem Weg in die digitale Zukunft.

Auch Ihre Kommune möchte einen Antrag auf Breitbandförderung stellen? Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und auf den Seiten des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.

Der Startschuss in Baden-Württemberg für die Kofinanzierung zur Grauen-Flecken-Förderung ist gefallen.

Ab sofort fördert das Land mit der neuen VwV Gigabitmitfinanzierung gemeinsam mit dem Bund den Breitbandausbau auch in sogenannten „Grauen Flecken“. Damit wird der Ausbau mit ultraschnellem Internet nun überall dort unterstützt, wo derzeit noch keine Versorgung mit Bandbreiten von mindestens 100 Mbit/s möglich ist.

Für die sogenannten „sozioökonomischen Treiber“ – dazu gehören Schulen, Behörden, Krankenhäuser, kleine und mittlere Unternehmen sowie landwirtschaftliche Betriebe – gilt sogar eine Aufgreifschwelle von 500 Mbit/s. Das heißt, diese sind förderfähig, wenn sie über weniger als 500 Mbit/s Geschwindigkeit verfügen.

Hinter der „VwV Gigabitmitfinanzierung“ verbirgt sich die neue Fördervorschrift des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen. Bislang beschränkte sich die Breitbandförderung auf weiße Flecken. Zukünftig fördern Bund und Land kommunale Breitbandprojekte jedoch auch im grauen Fleck mit bis zu 90 Prozent der Kosten. Der Bund übernimmt dabei 50 Prozent, das Land 40 Prozent und die Kommune die restlichen 10 Prozent der Kosten. Damit setzt das Land seine Milliardeninvestitionen in die Zukunft Baden-Württembergs fort. Denn Digitalisierung ist Daseinsvorsorge.

Für „schwer erschließbare Einzellagen“, in denen der Aufwand für den Netzausbau unverhältnismäßig hoch ist, plant die Bundesregierung zudem einen Zuschuss für alternative Anschlüsse wie Satelliten-Internet oder Richtfunk. Dabei sollen die Kosten für Anschaffung und Installation subventioniert werden.

Damit ebnen das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und das Land Baden-Württemberg den Weg in die Gigabit-Gesellschaft.

Auch Ihre Kommune möchte einen Antrag stellen? Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des BMVI und des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg.

Das Land investiert in den nächsten Monaten weitere 400 Millionen Euro in den Breitbandausbau.

Es war die letzte von sechs Stationen zur jüngsten Förderrunde: Am Samstag übergab Landes-Digitalisierungsminister Thomas Strobl Förderbescheide in Höhe von 55 Millionen Euro für Breitbandausbau in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach, Ortenaukreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Waldshut bei einem Ortstermin an glückliche Vertreterinnen und Vertreter der Kreise.

Ingesamt gingen bei dieser Runde im August über 400 Millionen Euro an insgesamt 339 Breitbandprojekte in Baden-Württemberg.

Auch die neue Landesregierung mache bei diesem Thema Tempo, betonte der Minister, denn das schnelle Internet dürfe nicht zum Nadelöhr für die Digitalisierung und damit für die Zukunft des Landes werden. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode unterstützte das Land 2.631 kommunale Breitbandprojekte mit 1,167 Milliarden Euro. Zusammen mit weiteren Mitteln aus der Bundesförderung ergibt das eine Gesamtinvestition von 2,634 Milliarden Euro.

In der aktuellen Runde gingen Fördergelder für den Breitbandausbau bei sechs Terminen an folgende Landkreise und kreisfreien Städte:

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