Vom 13. bis 15. Oktober 2026 trifft sich die digitale Verwaltung Deutschlands wieder in Berlin. Die Smart Country Convention findet auf der Messe Berlin statt und das Innenministerium Baden-Württemberg ist mit einem Stand auf dem Gemeinschaftsstand mit MRN und eGovC dabei.
An unserem Stand zeigen wir, wie Digitalisierung gelingt, wenn viele an einem Strang ziehen. Unter anderem diese Themen erwarten Sie:
- Digitale Souveränität und Sicherheit: Wie Verwaltung und Behörden unabhängig, sicher und zukunftsfest digital arbeiten
- KI in der Verwaltung: Konkrete Anwendungen und was sie im Arbeitsalltag bringen
- OZG-Hub – Gemeinsam wird’s einfach: Wie mehrere Länder eine Onlinediensteplattform gemeinsam und digital souverän weiterentwickeln und nutzen
- Datenexzellenz@bw: Lernmodule, mit denen die Landesverwaltung ihre Datenkompetenz langfristig stärkt
Herzliche Einladung zu unserem Vernetzungsevent „Sicher.Souverän.Gemeinsam.“!
Dienstag, 13. Oktober 2026, 17:00 Uhr, Aktionsfläche Halle 25 | Stand 100
Zum Abschluss des ersten Messetags diskutieren Thomas Berger, Präsident des Präsidiums Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg, und Ammar Alkassar, geschäftsführender Vorstand des GovTech Campus Deutschland e. V., zu souveräner Digitalisierung, Innovationskultur und GovTech-Lösungen, die sich auf viele Verwaltungen übertragen lassen. Seien Sie gerne dabei und nutzen Sie die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung!
So finden Sie uns
📍 Smart Country Convention 2026
📅 13.–15. Oktober 2026
📌 Halle 25, Stand 100
Kommen Sie vorbei! Wir freuen uns auf Sie.
Das 7. Forum „Urbane Daten“ 2026 bringt Expertinnen und Experten zusammen, um die Potenziale urbaner Daten für die Stadtentwicklung zu diskutieren. Schwerpunkte sind Datenexzellenz, Data Governance und das Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz.
Die dreitägige Veranstaltung umfasst Fachvorträge, praktische Übungen und Erfahrungsaustausch. Es geht darum, Datenschätze standardisiert und effizient zur Verfügung zu stellen und in die Stadtentwicklung sowie digitale Geschäftsprozesse zu integrieren. Das Forum zielt darauf ab, Akteure zu vernetzen, Fachwissen zu vermitteln und dessen Anwendung in Fallbeispielen zu demonstrieren.
Die Veranstaltung bietet Überblicke, Lösungskonzepte und Seminare für Führungskräfte und Mitarbeitende in Datenmanagementabteilungen, um Lösungen zur langfristigen Sicherung einer hohen Qualität der Daten zu präsentieren.
Das Innen- und Digitalisierungsministerium ist ebenfalls vertreten: Carolin Kliem berichtet gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO aus dem Vorhaben Datenexzellenz des Innenministeriums. Die Veranstaltung richtet sich an Stadtverwaltungen, kommunale Verwaltungen, Unternehmen, Datenakteurinnen und -akteure aus Unternehmen.
📍7. Forum „Urbane Daten“
📅 17.–19. November 2026
📌 Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart
Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE, Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Der FEMALE FOUNDERS CUP geht in die nächste Runde
Ab sofort können sich Gründerinnen und Unternehmerinnen aus Baden-Württemberg für die Teilnahme am FEMALE FOUNDERS CUP 2026 bewerben. Das Finale findet am 19. November 2026 im AI xpress Startup Zentrum in Böblingen statt.
Beim FEMALE FOUNDERS CUP präsentieren zehn ausgewählte Gründerinnen ihre Geschäftsideen in einem dreiminütigen Pitch vor einer Fachjury sowie einem breiten Publikum. Die Veranstaltung bietet Unternehmerinnen eine Bühne, um ihre Ideen sichtbar zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Aufmerksamkeit für ihr Unternehmen zu gewinnen.
Die Auswahl der insgesamt zehn Startplätze für das Finale erfolgt über zwei Wege: Drei Startplätze werden durch eine Fachjury vergeben und sieben Startplätze durch das Online-Voting hier auf der Website.
Wer kann teilnehmen?
- Gründerinnen mit mindestens 50 Prozent Frauenanteil im Gründungsteam
- Gründerinnen, die maximal seit fünf Jahren an der Verwirklichung ihrer Geschäftsidee arbeiten
- Gründerinnen mit Gründungsstandort in Baden-Württemberg
- Gründerinnen, deren Geschäftsidee bislang noch vor keiner Jury bei einem Start-up BW Special Cup oder Regional Cup präsentiert wurde
Jetzt mitmachen und dabei sein!
Die Bewerbungsphase läuft bis zum 15. Oktober 2026.
Wir freuen uns auf zahlreiche innovative Geschäftsideen und inspirierende Gründerinnen aus Baden-Württemberg.
Voting
- Sobald der Account eines Teams freigeschaltet wurde, erscheint das Team auf der Website und kann im Voting unterstützt werden. Besucht dafür die jeweilige Teamseite und gebe Eure Stimme für das Team ab, das Ihr unterstützen möchtet.
- Auch nach Ende der Bewerbungsphase am 15. Oktober bleibt das Voting noch bis einschließlich dem 22. Oktober geöffnet.
- Nutzt die Möglichkeit, Eure Favoritinnen zu unterstützen und ihnen zusätzliche Sichtbarkeit zu geben.
Vom Datenzugriff zur Datenfusion – Besitzverhältnisse mit Knowledge Graphs analysieren
| Datum | 16.09.2026 |
| Uhrzeit | 09:30 – 12:00 Uhr oder 13:00 – 15:30 Uhr |
| Ort | GovTech Campus Baden-Württemberg | Im Zukunftspark 11/13 | 74076 Heilbronn |
| Weitere Informationen |
In Zusammenarbeit mit Neo4j erhalten Teilnehmende einen praxisnahen Einstieg in Graphdatenbanken und die Neo4j Graph Data Science Platform. Gemeinsam mit den Expert:innen vor Ort erproben sie konkrete Anwendungsmöglichkeiten von Graphtechnologien im Verwaltungskontext und übertragen die gewonnenen Erkenntnisse auf eigene Arbeitsbereiche.
Der aktuelle Diskurs um den geplanten FinPool und verbesserte Datenzugriffe zwischen Behörden macht deutlich: Mehr Datenzugriff allein reicht nicht aus. Finanzrelevante Informationen aus Zoll, Polizei, Finanzverwaltung sowie Handels- und Transparenzregistern liegen in unterschiedlichen Systemen und Formaten vor. Abweichende Namen, Adressen oder Kennungen erschweren es, Personen, Unternehmen und Beteiligungsstrukturen zuverlässig zusammenzuführen.
Das Modul zeigt, wie Knowledge Graphs solche Beziehungen sichtbar machen und verknüpfte Netzwerksichten für Verwaltung, Finanzermittlung und Aufsicht ermöglichen können.
Leitfrage: Wo genau geht in Ihrer täglichen Arbeit die Verbindung zwischen zwei Datenquellen verloren – und was hätte es Ihnen gebracht, wenn diese Verbindung automatisch hergestellt worden wäre?
Das Modul bietet folgende Möglichkeiten:
- Teilnehmende lernen die Grundlagen von Graphdatenbanken und vergleichen deren Einsatzmöglichkeiten mit klassischen SQL-Datenbanken und verstehen, für welche Einsatzszenarien Graphdatenbanken besonders geeignet sind.
- Teilnehmende verstehen zentrale Herausforderungen der Datenfusion, darunter abweichende Schreibweisen, Dubletten, fehlende IDs und widersprüchliche Angaben, und erhalten eine Einführung in Entity Resolution.
- Teilnehmende laden einen Beispieldatensatz aus deutschen Registern in die Neo4j-Plattform und analysieren erste Personen-, Unternehmens- und Beteiligungsstrukturen.
- Teilnehmende erproben Anwendungsfälle wie die Analyse von Besitz- und Eigentumsverhältnissen, die Identifikation komplexer Firmenstrukturen sowie die Unterstützung von Finanzermittlungen, Vergabe und Aufsicht.
- Teilnehmende übertragen die Erkenntnisse auf eigene Fragestellungen und prüfen, wo Knowledge Graphs in ihrem Verwaltungskontext einen Mehrwert bieten können.
Die Veranstaltung findet vor Ort in Heilbronn statt.
Technologiepartner
Neo4j
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Digitalverantwortliche und -interessierte in Bund, Ländern und Kommunen sowie an Mitarbeitende aus Fachabteilungen, die datenbasierte Zusammenhänge und komplexe Organisations- oder Unternehmensstrukturen analysieren möchten. Besonders interessant ist das GovTech Explore für Finanzverwaltungen, Zoll, Ermittlungs- und Aufsichtsbehörden sowie Vergabe- und Digitalisierungsstellen. Relevante Anwendungsfelder sind insbesondere Finanzen, Wohnen und Zoll. Die Teilnahme steht allen Interessierten aus der Verwaltung offen und ist auch ohne Vorkenntnisse in Graphdatenbanken oder Datenanalyse möglich.
Vorkenntnisse und technische Voraussetzungen
- Teilnehmende benötigen keine Vorkenntnisse, Erfahrungen mit relationalen Datenbanken und SQL sind jedoch von Vorteil.
- Teilnehmende bringen einen eigenen internetfähigen Laptop mit. Die praktische Arbeit findet vollständig browserbasiert statt; es ist keine zusätzliche Softwareinstallation erforderlich.