Der Digital Networks Act (DNA) soll sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der EU Zugang zu schnellen, robusten, leistungsfähigen und sicheren Netzen haben.

Die Europäische Kommission hat am 21. Januar 2026 mit dem Entwurf des Digital Networks Act (DNA) eine weitreichende Verordnung vorgelegt, mit der die bestehenden EU-Vorschriften grundlegend modernisiert, vereinfacht und europaweit harmonisiert werden sollen.

Mit der Umsetzung des Digital Networks Acts soll die fragmentierte Regulierung der Mitgliedstaaten überwunden, Bürokratie abgebaut und europaweite Rechtsicherheit geschaffen werden. Damit werden die richtigen Voraussetzungen für Unternehmen etabliert, um Innovationen und Investitionen in die digitalen Infrastrukturen wie Glasfaser und Mobilfunk, einschließlich Cloud- und KI-basierter Lösungen, voranzutreiben.

Der geplante Digital Networks Act (DNA) sieht eine Reihe an Schlüsselmaßnahmen vor:

Der Entwurf des Digital Networks Act (DNA) hat die nächste Hürde genommen und geht nun zur Diskussion an das Europäische Parlament und den Europäischen Rat.

Der monatliche News-Recap: Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen bei der Digitalisierung in Baden-Württemberg auf einen Blick.

eAkte bei Polizei landesweit eingeführt

Die Polizei Baden-Württemberg hat zum Jahresende 2025 den landesweiten Rollout der elektronischen Akte bei allen Polizeipräsidien und dem Landeskriminalamt abgeschlossen.

Kooperation bei digitalen Bildungsplattformen zeigt Erfolge

Die Kooperation zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beim Aufbau der jeweiligen Digitalen Bildungsplattform zeigt Erfolge. Die Bildungsplattformen profitieren von der Zusammenarbeit.

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Baden-Württemberg hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in 2025 mit rund 9,7 Millionen Euro gefördert. Die DLR-Institute sind wichtige Partner, um Zukunftstechnologien zu erforschen und Innovationen auf den Markt zu bringen.

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Das Land fördert 29 Projekte des kommunalen Breitbandausbaus mit über 231 Millionen Euro. Mit den bewilligten Maßnahmen entstehen landesweit 57.396 neue Glasfaseranschlüsse.

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Die Stadt Korntal-Münchingen hat als erste Pilotkommune erfolgreich Fahrzeugdaten über das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) abgerufen.

340 Millionen Euro für Digitalen Knoten Stuttgart

Das Land treibt zusammen mit dem Verband Region Stuttgart die Digitalisierung seiner Schienenfahrzeuge für den Digitalen Knoten Stuttgart voran. Es erhält dafür vom Bund eine Förderung von knapp 340 Millionen Euro.

Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat im Innenministerium Baden-Württemberg Förderbescheide in Höhe von 231,16 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau übergeben. Insgesamt profitieren 22 Zuwendungsempfänger mit 29 Projekten.

„Leistungsfähige digitale Netze sind heute weit mehr als technische Infrastruktur. Sie sind die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, gleichwertige Lebensverhältnisse, eine moderne Verwaltung – und zunehmend auch für die Resilienz unseres Landes. Jeder Euro, den wir in die digitale Infrastruktur investieren, ist eine Investition in die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der feierlichen Übergabe der Förderbescheide am 13. Januar 2026 in Stuttgart.

Seit Beginn der Breitbandförderung im Jahr 2016 hat Baden-Württemberg 3.784 Projekte unterstützt. Insgesamt wurden dafür rund 3,5 Milliarden Euro Landesmittel sowie weitere 3,85 Milliarden Euro Bundesmittel investiert – zusammen über 7,3 Milliarden Euro.

Mit den bewilligten Maßnahmen entstehen landesweit 57.396 neue Glasfaseranschlüsse. Darunter fallen 53 Schulanschlüsse, 4.004 Anschlüsse für Unternehmen, 2 Anschlüsse für Krankenhäuser, 55 Anschlüsse für öffentliche Einrichtungen sowie 135 Anschlüsse für schwer erreichbare Grundstücke. Die Förderbescheide wurden den Kommunen bereits im Dezember 2025 zugestellt, die feierliche Übergabe der Urkunden fand nun im Januar 2026 statt. Auf diese Weise konnten die landesseitig zur Verfügung stehenden Mittel des Haushaltsjahres 2025 noch vollständig gebunden werden.

Inzwischen sind für mehr als eine Milliarde Euro Gräben, Leitungen, Schächte, Verteilerkästen und Anschlüsse an Häuser gebaut. Damit sind rund 30 Prozent der vom Land bewilligten Mittel für den Breitbandausbau ausbezahlt und die Investitionen kommen jetzt unmittelbar den Menschen vor Ort zu Gute.

Ende 2025 ist ein weiterer Meilenstein in der baden-württembergischen Breitbandförderung erreicht: Von bisher 3,5 Milliarden Euro landesseitig bewilligten Geldern ist nun mehr als eine Milliarde Euro ausbezahlt.

Mit der Übergabe eines Förderbescheides für ein Breitbandausprojekt werden die Fördergelder für den jeweiligen Antragsteller bereitgestellt. Wenn der Ausbau fortschreitet, werden nach und nach die bewilligten Fördermittel ausgezahlt. Auszahlungen gibt es etwa für den erfolgreichen Abschluss von Teilprojekten und den vollständigen Abschluss eines Ausbauprojektes. Seit 2016 hat so das Land mehr als eine Milliarde Euro an die kommunalen Antragsteller für Breitbandprojekte überwiesen. Damit sind rund 30 Prozent der vom Land bewilligten Mittel für den Breitbandausbau ausbezahlt und die Investitionen kommen jetzt unmittelbar den Menschen vor Ort zu Gute. 

Versorgung im Land steigt stetig

Die aktuelle Gigabitverfügbarkeit beläuft sich in Baden-Württemberg auf 76,63 Prozent. Bei der Versorgung mit schnellem Internet haben somit insgesamt drei von vier Haushalten im Land mindestens 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) – ein Gigabit – zur Verfügung. Baden-Württemberg nimmt bei der Gigabitverfügbarkeit Platz 5 von 13 unter den Flächenländern ein. Dies ist umso beachtlicher vor dem Hintergrund, dass die landesweite Gigabitversorgung im Jahr 2016 noch 1,4 Prozent betrug.

Die derzeitige Glasfaserquote liegt im Land bei 29,77 Prozent. 130 baden-württembergische Kommunen kommen dabei bereits auf eine Glasfaserquote von über 90 Prozent. Viele Förderprojekte, die die Versorgung in der Fläche kontinuierlich verbessern, befinden sich in der Umsetzung.

Förderbilanz der Jahre 2016 – 2025

Seit 2016 bis 2025 hat die Landesregierung 3.784 Förderprojekte mit einem Fördervolumen von 3,5 Milliarden Euro unterstützt. Der Bund stellte zusätzliche 3,85 Milliarden Euro an Fördergeldern – und damit rund ein Fünftel aller bundesweit bewilligten Fördermittel – für den baden-württembergischen Glasfaserausbau zur Verfügung. Bisher sind somit insgesamt 7,35 Milliarden Euro in den geförderten, landesweiten Breitbandausbau geflossen. Baden-Württemberg ist damit Spitzenreiter im geförderten Ausbau und hat von den bundesseitig bereitgestellten Fördergeldern im Ländervergleich mit deutlichem Abstand am stärksten profitiert.

Schulterschluss zwischen Privatwirtschaft und Kommunen ist entscheidend

Für das weitere rasche Voranschreiten des landesweiten Glasfaserausbaus ist es unerlässlich, dass die privatwirtschaftlichen Telekommunikationsunternehmen und die Kommunen an einem Strang ziehen. Mit dem im Juli 2025 unterzeichneten Glasfaserpakt Baden-Württemberg hat eine breite Allianz aus Kommunalen Landesverbänden, führenden Telekommunikationsunternehmen, Branchenverbänden, Stadtwerken und weiteren Partnern dieses Commitment, dass der flächendeckende Ausbau von Glasfasernetzen nur durch ein gut orchestriertes Zusammenspiel aller Beteiligten gelingt, besiegelt.

„Der baden-württembergische Breitbandausbau ist eine Erfolgsgeschichte, auf der wir uns freilich nicht ausruhen dürfen. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist der Motor für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Die Landesregierung hat deshalb erneut mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 in Höhe von 1,1 Milliarden Euro ein starkes Signal an den Wirtschaftsstandort und an unsere Kommunen gesandt: Wir unterstützen sie verlässlich auf dem Weg ins digitale Zeitalter“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.

Bei starkem Regen und kaltem Wetter fiel am 17. November 2025 in Wendlingen am Neckar der Startschuss für den geförderten Glasfaserausbau im Industriegebiet.

Künftig erhalten 77 Unternehmen an 27 Adressen Anschlüsse mit Gigabitgeschwindigkeiten – bisher war das Industriegebiet ein „weißer Fleck“. Dafür werden rund acht Kilometer Glasfaserkabel verlegt und zwei neue Verteiler gebaut.

Das Projekt wird mit 375.218,00 Euro aus Mitteln des Bundes, mit 187.609,00 Euro aus Mitteln des Landes und mit 150.087,00 Euro aus Mitteln des Haushalts der Stadt Wendlingen gefördert.

Bürgermeister Steffen Weigel spricht von einem „klaren Bekenntnis für eine zukunftsfähige Infrastruktur“. Bereits zuvor hatte die Telekom die Kernstadt Wendlingen mit  Unterboihingen im Eigenausbau erschlossen. Die Kombination aus eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau soll Versorgungslücken schließen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken. Trotz stürmischen Wetters zeigten die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Wendlingen, des Landes Baden-Württemberg, der Gigabit Region Stuttgart GmbH, des Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen und der Deutschen Telekom ihre Freude über den bevorstehenden Ausbau und den nächsten gemeinsamen Schritt in Richtung Zukunft.

Knapp 2,5 Jahre nach dem Spatenstich für den Breitbandausbau ist es so weit: Das Markdorfer Glasfasernetz aus dem Breitband-Förderprojekt „weiße Flecken“ des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZVBB) ist seit Oktober in Betrieb. Die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes markiert den erfolgreichen Abschluss des Förderprojektes.

Das Projekt, das auf modernster Glasfasertechnologie basiert, hat zum Ziel, die sogenannten „weißen Flecken“ – also Haushalte, die bislang mit maximal 30 Mbit/s surfen konnten – zu erschließen. Ab sofort ermöglicht das millionenschwere, von Bund und Land geförderte Ausbauprojekt den circa 400 bislang unterversorgten Wohn- und Gewerbeadressen in Markdorf einen deutlich schnelleren Zugang zum World Wide Web. Konkret bedeutet das: Ab sofort profitieren erschlossene Privathaushalte bei TeleData von Datenübertragungsraten bis zu einem Gbit pro Sekunde. Für Gewerbetreibende sind sogar noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich. Bernhard Schultes, Geschäftsführer des Zweckverbands, wertet diese Entwicklung als wichtigen Schritt: „Die Fertigstellung dieser „weißen Flecken“ ist ein weiterer großer Schritt in Richtung flächendeckende digitale Infrastruktur im Bodenseekreis. Das Ortsnetz in Markdorf ist mit Meckenbeuren das größte Projekt in unserem Ausbaugebiet. Indem wir Ortsnetze wie diese erschließen, verbessern wir nicht nur die digitale Versorgung der Bürgerinnen und Bürger, sondern stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.“

Die Investitionskosten des gesamten Projekts belaufen sich auf ca. 14 Mio. Euro, wobei fast 90 Prozent dieser Summe über Fördermittel von Bund und Land finanziert wurden. Bei einer Zusammenkunft aller Projektbeteiligten sowie den Fördermittelgebern wurde nun die Inbetriebnahme gefeiert. Hierbei kamen die Vertreter in Markdorf zusammen. Gemeinsam gaben sie mit einem Druck auf den TeleData-Buzzer auch den symbolischen Startschuss für die neu gebaute Dateninfrastruktur. 

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.zvbb.de/news-detail/inbetriebnahme-der-bisher-unterversorgten-gebiete-in-der-stadt-markdorf.html

Am 6. November 2025 wurde wurde der neue Breitbandbericht des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht.  Die aktuellen Zahlen zeigen die Erfolge bei der Breitbandversorgung über die letzten Jahre in Baden-Württemberg. Ergänzt wird der Bericht durch eine ganze Reihe von Stimmen aus den Kommunen. Eine Sammlung an Best Practices und Erfolgsberichten zeigt die Bedeutung der Breitbandförderung vor Ort auf und macht das erfolgreiche Zusammenwirken von eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau anschaulich.

Durch eine zielgerichtete Förderpolitik, eine Milliardenoffensive und den stetigen Austausch mit der Telekommunikationsbranche und den Kommunen hat die Landesregierung die Rahmenbedingungen für die flächendeckende Gigabitversorgung gesetzt:

Versorgungslage im Land:

Erstmalig liegt der Breitbandbericht in rein digitaler Form verbunden mit interaktiven Grafiken und spannenden Videos vor, abrufbar unter: https://digital-laend.de/breitbandbericht-2025/

Landkreis Ravensburg 15-jähriges Bestehen! Hierzu lud der Verbandsvorsitzende Herr Oliver Spieß alle Verbandsmitglieder, Vertreter von Bund und Land sowie weitere Breitbandbeteiligte in den Postsaal nach Altshausen ein. Gemeinsam wurde auf die Geschichte des Zweckverbands zurückgeblickt. In den letzten 15 Jahren wurden fast 10.000 Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen. Ohne finanzielle Unterstützung des Bundes und des Landes Baden-Württemberg wären diese Ausbauten nicht möglich gewesen.

Der Zweckverband wurde vor 15 Jahren von den Kommunen Baienfurt, Baindt, Berg, Bodnegg, Grünkraut, Fronreute, Königseggwald, Riedhausen, Schlier, Unterwaldhausen, Vogt und Waldburg gegründet. Seit 2021 sind alle Kommunen des Landkreis Ravensburg Mitglied im Zweckverband. Seit 2021 sind alle Kommunen des Landkreis Ravensburg Mitglied im Zweckverband.

Zahlen und Fakten (Stand 09.10.2025):

Landesförderung 2010-2020:

Bundesförderprogramm:

Mehr Informationen finden Sie hier.

Am 3. November traf sich der Runde Tisch Glasfasernetze zu seiner vierten Sitzung im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Stuttgart.

Im Fokus der diesmaligen Sitzung des Runden Tisches war unter anderem die Kupfer-Glas-Migration. Hierzu referierte die Bundesnetzagentur, die im April diesen Jahres ein Impulspapier zu dem Thema veröffentlicht hat. Das Impulspapier enthält Hinweise zum regulierten Übergang von Kupfer- auf Glasfasernetze. Auch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat erst kürzlich ein Eckpunktepapier erarbeitet, um möglichen gesetzgeberischen Handlungsbedarf zu identifizieren, Transparenz über noch offene Fragestellungen und Aufgaben zu erlangen, sowie einen kooperativen Ansatz zwischen allen an der Kupfer-Glas-Migration beteiligten Akteuren voranzutreiben. Alle Interessierte können zu dem Papier bis zum 14. November eine Stellungnahme abgeben.

Ein weiterer Themenschwerpunkt der Sitzung war die Netzebene 4. Diese bezeichnet die hausinterne Glasfaserverkabelung, also den Abschnitt vom Hausübergabepunkt bis zu den einzelnen Wohneinheiten oder Büro. Die Diskussion wurde eingeleitet mit zwei Impulsvorträgen. Zuerst wurde die Sichtweise der TK-Verbände VATM und ANGA bei dem Thema dargelegt. Im Anschluss folgte ein Beitrag der Wohnungswirtschaft vertreten durch vbw und KoWo.

Auch die kürzlich gestartete Glasfaser-Kampagne des Bundes war Thema der vierten Sitzung des Runden Tisches Glasfasernetze. Das Gigabitbüro des Bundes stellte die Kampagne und deren Inhalte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor. Ziel der Kampagne ist es, Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland über die Vorteile von Glasfaseranschlüssen zu informieren und sie zu motivieren, bereits verfügbare Glasfaseranschlüsse zu nutzen.

Weitere Inhalte des Runden Tisches waren ein Bericht aus dem Fachreferat im Innenministerium zu den aktuellen Themen und Aktivitäten und der Gigabitatlas BW, der vom Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk Baden-Württemberg entwickelt wurde.

In der Sitzung des Runden Tisches Glasfasernetze waren u. a. Vertreterinnen und Vertreter des Innen- und Digitalisierungsministeriums, der TK-Verbände und Wirtschaft und kommunalen Landesverbänden anwesend.

Über den Runden Tisch Glasfasernetze

Um den Austausch zwischen den wichtigsten Stakeholdern – insbesondere TK-Wirtschaft, kommunale Landesverbände und die betroffenen Fachressorts auf Landesebene – im Bereich Breitband zu fördern und zu vertiefen, wurde Anfang 2023 der Runde Tisch Glasfasernetze durch das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen ins Leben gerufen. Der Runde Tisch Glasfasernetze tagt in der Regel zweimal pro Jahr. Im Rahmen dieser Veranstaltungen sollen bestimmte Schwerpunktthemen sowie Herausforderungen und Hürden beim Breitbandausbau in Baden-Württemberg identifiziert und konkrete Lösungen aufgezeigt werden. Die Planung und Organisation übernimmt das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk im Innenministerium.

Am 15. Oktober traf sich der Runde Tisch Mobilfunk zu seiner siebten Sitzung im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Stuttgart.

Im Fokus der diesmaligen Sitzung des Runden Tisches war das TKG-Änderungsgesetz. Seit 30. Juli 2025 ist das TKG-Änderungsgesetz in Kraft. Mit der Änderung werden Mobilfunk- und Glasfaserausbau im „überragenden öffentlichen Interesse“ eingestuft. Die TKG-Novelle zielt darauf ab, Genehmigungsverfahren für den Ausbau digitaler Netze zu beschleunigen und die Netzabdeckung zu verbessern. 

Ein weiterer Themenschwerpunkt war eine vorgeschlagene Anpassung des Mustervertrags für Landesliegenschaften. Um die Mobilfunknetzbetreiber bei der oft schwierigen Suche nach geeigneten Standorten für neue Mobilfunkanlagen zu unterstützten, stellt das Land eigene Liegenschaften und Flächen für den Mobilfunkausbau bereit. Darüber hinaus unterstützt das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk die Suche nach neuen Liegenschaften und Flächen mit dem sog. Mobilfunk-Standorterfassungstool. Mit dem Tool können Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen Standorte melden , die sie für den Mobilfunkausbau bereitstellen wollen. Insgesamt wurden bereits über 250 Meldungen an die Mobilfunknetzbetreiber übermittelt.

In der Sitzung des Runden Tisches Mobilfunk waren u. a. Vertreterinnen und Vertreter des Innen- und Digitalisierungsministeriums, Umweltministeriums, Finanzministeriums, von Vermögen und Bau, der Mobilfunknetzbetreiber, Tower Companies und kommunalen Landesverbänden anwesend.

Über den Runden Tisch Mobilfunk

Um den Austausch zwischen den wichtigsten Stakeholdern – insbesondere Mobilfunknetzbetreiber, kommunale Landesverbände und die betroffenen Fachressorts auf Landesebene – im Bereich Mobilfunk zu fördern und zu vertiefen, wurde Anfang 2022 der Runde Tisch Mobilfunk durch das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen ins Leben gerufen. Der Runde Tisch Mobilfunk tagt in der Regel zweimal pro Jahr. Im Rahmen dieser Veranstaltungen sollen bestimmte Schwerpunktthemen sowie Herausforderungen und Hürden beim Mobilfunkausbau in Baden-Württemberg identifiziert und konkrete Lösungen aufgezeigt werden. Die Planung und Organisation übernimmt das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk im Innenministerium.

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