Es gibt keine perfekte Lösung. Aber es gibt immer die passende Lösung. So ist es auch im Glasfaserausbau. Spätestens auf der Schwäbischen Alb oder im Schwarzwald stößt man mit konventionellen Verlegemethoden oft an Grenzen, die es zu überwinden gilt, damit der flächendeckende Glasfaserausbau landesweit gelingt.
Wer den Ausbau effizient gestalten möchte, muss flexibel bleiben und jeweils die passende Technik für die örtlichen Gegebenheiten wählen. Die Palette an innovativen Verlegemethoden ist groß und eröffnet neue Spielräume. Moderne Verfahren wie Trenching, Fräsen, Pflugverfahren, Spülbohrungen, Stufenschleif-Technologie, Pressbohrungen sowie die oberirdische Verlegung von Infrastrukturen können Eingriffe in die Oberfläche reduzieren und Bauzeiten verkürzen – Vorteile, die besonders in engen Ortslagen oder im ländlichen Raum zum Tragen kommen.
Mit der Veröffentlichung der DIN 18220 im Juli 2023 wurde ein bundesweit einheitlicher technischer Rahmen geschaffen. Ihr Ziel ist es, den flächendeckenden Gigabit- und Glasfaserausbau durch standardisierte, kostengünstige und qualitativ hochwertige Bauweisen zu beschleunigen. Als DIN hat sie keine Gesetzeskraft, entfaltet aber rechtliche Wirkung als anerkannte Regel der Technik, wenn sie in Verträgen vereinbart oder von Behörden als Maßstab herangezogen wird. Damit wird der Einsatz moderner Bauweisen rechtlich klarer und planbarer.
Die Kombination aus klassischen und alternativen Verfahren ermöglicht geringere Kosten und weniger Belastung für Bürgerinnen und Bürger – für eine nachhaltige und zukunftssichere Infrastruktur. Eine umfassende Fachübersicht zu Legemethoden, die Kommunen als Orientierung dienen kann, ist über die Webseite des Gigabitbüros des Bundes abrufbar: Publikation „Legemethoden“.
Nach der erfolgreichen Netzinbetriebnahme im Weiße-Flecken-Förderprogramm Anfang des Jahres hat Bermatingen am 14. Juli 2026 den nächsten Meilenstein erreicht: Mit dem offiziellen Spatenstich begann der Ausbau der grauen Flecken. Im Weiße‑Flecken‑Förderprogramm wurden bereits rund 380 Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen. Der Ausbau der grauen Flecken richtet sich an Haushalte und Unternehmen, die bislang mit maximal 100 Mbit/s angebunden sind. Weitere 22 Anschlüsse für etwa 50 Wohn‑ und Gewerbeeinheiten sollen nun ebenfalls auf Gigabit‑Geschwindigkeit beschleunigt werden. Ziel ist es, diese Bereiche bis Ende 2026 mit leistungsfähiger Glasfaser zu erschließen und damit die digitale Infrastruktur der Gemeinde weiter zu stärken.
Gemeinsam mit dem Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZvBB), TeleData, alb‑elektric Huber sowie der Förderung von Bund und Land Baden‑Württemberg setzt die Gemeinde den Weg zur flächendeckenden Gigabitversorgung konsequent fort.
Mit der Fortsetzung des flächendeckenden Ausbaus profitieren Bürgerinnen und Bürger künftig von noch stabileren, schnelleren und zuverlässigeren Internetverbindungen. Für Gewerbetreibende entstehen zusätzliche Vorteile durch höhere symmetrische Bandbreiten und eine Infrastruktur, die moderne Geschäftsprozesse optimal unterstützt.
Bermatingen setzt damit ein weiteres Zeichen und zeigt, wie konsequent der Bodenseekreis den Weg in Richtung flächendeckendes Gigabitnetz verfolgt.
Vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2026 findet die zweite bundesweite Mobilfunk‑Messwoche statt.
Ziel der Mobilfunk‑Messwoche ist es, die Nutzerperspektive im Mobilfunk stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland sind aufgerufen, über die App „Mobilfunk‑Check“ den Mobilfunkempfang mit ihrem Smartphone zu messen.
Ronja Kemmer, Chief Digital Officer der Landesregierung, unterstützt die Initiative: „Die Mobilfunk‑Messwoche lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Jede einzelne Messung hilft uns, Funklöcher präzise zu erkennen und die Versorgung zu verbessern. Gemeinsam schaffen wir ein digitales Baden‑Württemberg, das überall zuverlässig funktioniert.“
Ziel der Messwoche ist durch Transparenz eine bessere Grundlage zu schaffen, um Mobilfunknetze dort zu verbessern, wo Menschen sie wirklich brauchen.
Weitere Informationen zur Mobilfunk-Messwoche: https://check-dein-netz.de/
Mit einem feierlichen Spatenstich wurde der der Glasfaserausbau in der Gemeinde St. Johann eingeläutet. Für Bürgermeister Florian Bauer ist dieser Moment ein besonderer Meilenstein: „Der flächendeckende Ausbau unserer Gemeinde mit schnellem Internet ist die wichtigste Infrastrukturmaßnahme der letzten Jahrzehnte. Damit stellen wir eine entscheidende Weiche für eine gute Zukunft in St. Johann.“
Ziel des Ausbaus ist die Erschließung der sogenannten Grauen Flecken – Adressen, die bisher eine Geschwindigkeit von unter 100 Mbit/s zur Verfügung hatten. Für die geplanten 718 Adresspunkte, für die der Anschluss kostenlos ist, und für die 532 Adressen mit einer Vorstreckung der Leerrohre bis zur Grundstücksgrenze, werden rund 56 Kilometer Tiefbauarbeiten notwendig sein sowie Multifunktionsgehäusen und drei PoP-Gebäuden notwendig sein. Durch die Kofinanzierung übernehmen Bund und Land insgesamt 90 Prozent der Ausbaukosten – 50 Prozent kommen vom Bund, 40 Prozent vom Land. Die verbleibenden zehn Prozent trägt die OEW Breitband GmbH aus Eigenmitteln.
Die Arbeiten werden rund zweieinhalb Jahre dauern – und bringen St. Johann Schritt für Schritt auf Gigabit‑Niveau. Für den Ausbau wünschen wir gute Fortschritte, hohe Geschwindigkeit und gutes Gelingen für die Bauabschnitte.
Am 5. Mai 2026 lud der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) erneut zum Glasfaserforum Baden-Württemberg nach Stuttgart ein.
Die jährlich stattfindende Veranstaltung dient den Netzbetreibern sowie weiteren Branchenvertretern, den kommunalen Akteuren und den politischen Entscheidungsträgern als fest etablierte Austauschplattform zum Glasfaserausbau im Land mit seinen aktuellen Themen.
Der Beauftragte der Landesregierung für Informationstechnologie (CIO/CDO) Herr Ministerialdirektor Stefan Krebs stellte in seiner Keynote „Glasfaserausbau in Baden-Württemberg“ die bisherigen landesseitigen Anstrengungen und erzielten Fortschritte bei der Schaffung der digitalen Infrastruktur in Baden-Württemberg dar. Er unterstrich dabei, dass der flächendeckende Glasfaserausbau in Anbetracht der gegenwärtigen Herausforderungen nur gelingen kann, wenn die landesweit tätigen Akteure ineinandergreifend und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diesem Erfordernis zahlt der im Juli 2025 von einer breiten Allianz aus Landesregierung, Kommunalen Landesverbänden, führenden Telekommunikationsunternehmen, Stadtwerken und weiteren Playern geschlossene Glasfaserpakt Baden-Württemberg Rechnung.
Mit fachlichen Beiträgen zum Glasfaserausbau in Theorie und in der Praxis, zur Breitbandförderung, zum aktuellen Marktgeschehen und zu Rechenzentren als Rückgrat der digitalen Infrastruktur fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt. Im Rahmen eines politischen Podiums, an dem jeweils ein Vertreter der Branche, der kommunalen Landesverbände und der Landesregierung teilnahm, wurden auch die gegenwärtigen Entwicklungen beim Glasfaserausbau kontrovers diskutiert.
Der Dialog zwischen Branche, Politik und Verwaltung– darin waren sich die Beteiligten einig – bietet eine essentielle Grundlage für den weiteren erfolgreichen Ausbau leistungsfähiger digitaler Infrastruktur in den kommenden Jahren. Allen Vortragenden und Teilnehmenden vor Ort, dem BREKO für die wieder einmal sehr gelungene, informative Veranstaltung sowie den Sponsoren für die Unterstützung sei vielmals gedankt.
Das Glasfasernetz in Amtzell wächst weiter: In der Gemeinde startet nun offiziell der Netzbetrieb. Am Dienstag, dem 30. April 2026, ging das neue, zukunftsfähige Highspeed-Netz offiziell in Betrieb. Mit einem feierlichen, symbolischen „Buzzer-Druck“ besiegelten hochrangige Akteure aus Landes-, Bundes- und Kommunalpolitik den Startschuss für die digitale Gigabit-Zukunft der Region.
Diesen Meilenstein feierten die Landtagsabgeordneten Petra Krebs (MdL) und Raimund Haser (MdL) gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Axel Müller (MdB) bei der offiziellen Netzinbetriebnahme. Seitens der Kommune gab Bürgermeisterin Manuela Oswald sowie weitere kommunale Vertreter den Startschuss. Das Großprojekt im Rahmen des „Weiße-Flecken-Programms“ zeigt, wie die koordinierte Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommunen die digitale Daseinsvorsorge nachhaltig sichert.
Insgesamt wurden für diese Maßnahme rund 8,3 Millionen Euro investiert, um die digitale Teilhabe vor Ort zukunftsfähig aufzustellen. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Gigabitförderung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung mit rund 4,1 Millionen Euro (50 Prozent). Das Land Baden-Württemberg übernahm dabei als verlässlicher Partner einen signifikanten Finanzierungsanteil von rund 3,3 Millionen Euro (40 Prozent), während die kommunalen Eigenmittel bei rund 1,2 Millionen Euro (10 Prozent) lagen.
Dank des geförderten Breitbandausbaus steht der Region nun eine Netzinfrastruktur zur Verfügung, die schneller, stabiler und leistungsfähiger ist als kupferbasiertes DSL. Insgesamt profitieren künftig 296 Haushalte von einer leistungsfähigen, gigabitfähigen Anbindung. Mit dem offiziellen Start des Netzbetriebs übernimmt die TeleData die verlässliche Versorgung der angeschlossenen Haushalte und Unternehmen mit schnellen Gigabit-Verbindungen. Dies stärkt die digitale Daseinsvorsorge vor Ort nachhaltig und schafft das fundamentale Fundament für moderne Anwendungen in Arbeit, Bildung und Kommunikation.
Für das Land Baden-Württemberg ist diese Inbetriebnahme ein elementarer Baustein: Schnelles Internet ist längst kein Luxus mehr, sondern die Voraussetzung für Innovation, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität. Mit dem offiziellen Startschuss ist das Netz nun betriebsbereit. Die Landesregierung setzt damit ihren Kurs beim flächendeckenden Ausbau der digitalen Infrastruktur konsequent fort und schafft gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum.
Ein aktueller Meilenstein wurde in Aulendorf (Landkreis Ravensburg) erreicht: Am Dienstag, dem 30. April 2026, ging das neue, zukunftsfähige Highspeed-Netz in Aulendorf offiziell in Betrieb. Mit einem feierlichen, symbolischen „Buzzer-Druck“ besiegelten Vertreter der Landes-, Bundes- und Kommunalpolitik den Startschuss für die digitale Gigabit-Zukunft der Region.
Diesen Meilenstein feierten die Landtagsabgeordneten Petra Krebs (MdL), Raimund Haser (MdL) und August Schuler (MdL) gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Axel Müller (MdB) bei der offiziellen Netzinbetriebnahme. Seitens der Kommunen gaben die Bürgermeister Matthias Burth (Aulendorf), Patrick Baumer (Altshausen) und Roland Haug (Ebersbach und Hoßkirch) sowie weitere kommunale Vertreter den Startschuss. Das Großprojekt im Rahmen des „Weiße-Flecken-Programms“ zeigt, wie die koordinierte Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommunen die digitale Daseinsvorsorge nachhaltig sichert.
Insgesamt wurden für diese Maßnahme rund 22,9 Millionen Euro investiert, um die digitale Teilhabe vor Ort zukunftsfähig aufzustellen. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Gigabitförderung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung mit rund 11,5 Millionen Euro (50 Prozent). Das Land Baden-Württemberg übernahm dabei als verlässlicher Partner einen signifikanten Finanzierungsanteil von rund 9,2 Millionen Euro (40 Prozent), während die kommunalen Eigenmittel bei rund 2,3 Millionen Euro (10 Prozent) lagen.
Dank des geförderten Breitbandausbaus steht der Region nun eine Netzinfrastruktur zur Verfügung, die schneller, stabiler und leistungsfähiger ist als kupferbasiertes DSL. Insgesamt profitieren künftig 681 Anschlüsse von der gigabitfähigen Versorgung. Neben 598 privaten Haushalten werden damit auch 77 Unternehmen und 6 Schulen gezielt gestärkt. Mit der offiziellen Übergabe startet nun der reguläre Netzbetrieb: Privat- und Geschäftskunden in der Region werden künftig durch den regionalen Netzbetreiber TeleData mit schnellem Internet, Telefonie und modernen digitalen Diensten versorgt.
Für das Land Baden-Württemberg ist diese Inbetriebnahme ein elementarer Baustein: Schnelles Internet ist längst kein Luxus mehr, sondern die Voraussetzung für Innovation, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität. Mit dem offiziellen Startschuss ist das Netz nun betriebsbereit. Die Landesregierung setzt damit ihren Kurs beim flächendeckenden Ausbau der digitalen Infrastruktur konsequent fort und schafft gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum.
Am 27. April 2026 fand erstmalig die Veranstaltung „Ideenschmiede Glasfaser“ im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Stuttgart statt. Eingeladen waren Kommunen, Zweckverbände und Breitbandkoordinatoren aus dem Regierungsbezirk Stuttgart, um sich über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze beim Netzausbau auszutauschen und regional zu vernetzen.
Der Glasfaserausbau in Baden-Württemberg schreitet stetig voran, bringt jedoch auch komplexe rechtliche und praktische Herausforderungen mit sich. Diesen widmete sich die Veranstaltung – insbesondere mit Blick auf die kommunale Ebene. In verschiedenen Fachvorträgen und Diskussionsrunden tauschten sich Expertinnen und Experten des Gigabitbüros des Bundes, der TK- und Wohnungswirtschaft sowie der Kommunen und Ministerien auf Bundes- und Landesebene zu folgenden Schwerpunkten aus:
- Rechtliche Rahmenbedingungen: TKG-Novelle („überragendes öffentliches Interesse“ und aktueller Referentenentwurf) und Gigabit Infrastructure Act (GIA)
- Digitale Antragstellung: Das OZG-Breitbandportal
- Infrastruktur: Umsetzung des Netzebene 4-Ausbaus
- Kommunikation: Kommunale Kommunikationsstrategien für den Glasfaserausbau
- Zusammenarbeit: Optimale Verzahnung von eigenwirtschaftlichem Ausbau und den Kommunen vor Ort
- Unterstützung: Angebote des Bundes und des Landes
Besonders wichtig war den Veranstaltern der interaktive Charakter des Formats. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren ausdrücklich dazu eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern ihre eigenen Erfahrungen aus der kommunalen Praxis sowie neue, innovative Ideen aktiv einzubringen. In moderierten Austauschrunden entstand so ein lebendiger Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren, bei dem auch kritische Fragestellungen und kreative Lösungsansätze für den Ausbau vor Ort gemeinsam diskutiert wurden.
Die Veranstaltung wurde durch das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk im Innenministerium in Zusammenarbeit mit dem Gigabitbüro des Bundes organisiert.
Das Format soll künftig auch in den anderen Regierungsbezirken im Land fortgeführt werden.
33 weitere Kommunen nahezu flächendeckend mit Gigabit versorgt
Innenminister Thomas Strobl hat heute im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen 33 Kommunen mit dem Gigabit-Award „Gigabitkommune@BW“ ausgezeichnet. Die prämierten Städte und Gemeinden verfügen über eine Gigabitversorgung von mindestens 97,9 Prozent der Haushalte und erreichen damit faktisch eine flächendeckende Versorgung.
Mit dem Gigabit-Award würdigt das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen den schnellen Fortschritt beim Ausbau leistungsfähiger Glasfaser- und gigabitfähiger Netze in Baden-Württemberg. Eine nahezu flächendeckende Gigabitversorgung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und schafft die Grundlage für moderne Anwendungen – von Homeoffice und Telemedizin bis hin zu digitalem Lernen.
„Leistungsfähige digitale Netze sind heute Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Stärke, moderne Verwaltung und gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land. Die ausgezeichneten Kommunen zeigen eindrucksvoll, was durch entschlossene, kluge Planung und enge Zusammenarbeit möglich ist“ , sagte Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl.
Mit der zweiten Awardverleihung tragen nun insgesamt 311 Kommunen in Baden-Württemberg die Bezeichnung „ Gigabitkommune@BW“. 88 Kommunen erreichen mindestens 97,9 Prozent Gigabitverfügbarkeit, 223 Kommunen liegen bereits bei mindestens 90 Prozent.
Der Minister betonte, dass die Erfolge das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung seien: „Der Gigabitausbau ist eine Gemeinschaftsleistung von Gemeinden, Städten, Landkreisen, Zweckverbänden und Telekommunikationsunternehmen. Der eigenwirtschaftliche Ausbau und die gezielte Landesförderung greifen dabei wie ein Zahnrad ineinander.“
Herr Minister Strobl hat heute im feierlichen Rahmen Förderbescheide über 38,4 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau in den Landkreisen Schwarzwald-Baar, Bodenseekreis und Rottweil übergeben. Mit den Mitteln entstehen über 12.000 neue Anschlüsse, darunter Anschlüsse für Schulen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen sowie schwer erschließbare Einzellagen.
Gerade in einer Zeit, in der der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau bundesweit ins Stocken gerät, bekommt die landesseitige Förderung an neuer Bedeutung, um den Ausbau in Fläche abzusichern.
Unter Berücksichtigung der aktuellen Bewilligungen wurden seit Beginn der Breitbandförderung im Jahr 2016 in Baden-Württemberg 3.788 Förderprojekte unterstützt. Dafür wurden vom Land rund 3,53 Milliarden Euro und vom Bund weitere 3,85 Milliarden Euro bereitgestellt – zusammen rund 7,38 Milliarden Euro.
Mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 hat das Land seine Investitionen in die digitale Infrastruktur nochmals deutlich verstärkt. Für diesen Zeitraum stehen insgesamt 1,1 Milliarden Euro für die Breitbandförderung zur Verfügung. Im Haushaltsjahr 2026 sind für Investitionen in die Breitbandinfrastruktur insgesamt 453,77 Millionen Euro vorgesehen.
„Wir setzen weiterhin auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau. Wo der Markt nicht von selbst trägt, unterstützen wir gezielt. So kommen wir Schritt für Schritt unserem Ziel näher, Baden-Württemberg flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen“, sagte Minister Thomas Strobl. Sein ausdrücklicher Dank gelte den Kommunen, Landkreisen, Zweckverbänden sowie den Breitbandkoordinatorinnen und Breitbandkoordinatoren vor Ort: „Ohne diese professionelle Koordination und ohne langen Atem gäbe es keinen erfolgreichen Ausbau. Breitbandförderung ist echte Gemeinschaftsarbeit.“