Das Glasfasernetz in Bad Liebenzell wächst weiter: Im nördlichen Teil der Kernstadt startet nun der Netzbetrieb. Am Freitag, dem 6. Februar 2026, übergaben der stellvertretende Bürgermeister Sebastian Kopp und Sandra Glaser vom Eigenbetrieb Breitband des Landkreises Calw die ersten rund 100 Glasfaser-Hausanschlüsse im Norden der Kernstadt offiziell an die beiden Netzbetreiber Stiegeler und Sparkassen IT. Die Bewohner haben nun Anschluss an ein zukunftsfähiges Highspeed-Netz.

Der Glasfaserausbau in Bad Liebenzell ist Teil des Projekts „nswnetz“, eine Kooperation des Eigenbetriebs Breitband des Landkreises Calw und der beiden Internetanbieter Stiegeler und Sparkassen IT. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist es, die Gemeinden im Landkreis Calw an eine leistungsstarke Netzinfrastruktur anzuschließen. Die ersten rund 100 Glasfaser-Hausanschlüsse im nördlichen Teil der Bad Liebenzeller Kernstadt sind nun betriebsbereit. Dank gefördertem Glasfaserausbau steht den Bewohnern nun eine zukunftsfähige Breitbandanbindung zur Verfügung, die schneller, stabiler und leistungsfähiger ist als kupferbasiertes DSL.

Diesen Meilenstein feierte der stellvertretende Bürgermeister Sebastian Kopp zusammen mit Katharina Manthey, Referentin im Innenministeriums, Sandra Glaser vom Eigenbetrieb Breitband des Landkreises Calw und weiteren Vertretern der Gemeinde, der Netzbetreiber und der ausführenden Baufirmen am Freitag bei der offiziellen Inbetriebnahme. „Heute ist ein freudiger Tag für Bad Liebenzell – unsere Bürgerinnen und Bürger werden nun an die große weite Welt angebunden“, so Sebastian Kopp.

„Uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger in Bad Liebenzell so früh wie möglich vom schnellen Internet profitieren“, erklärte Sandra Glaser. „Wo – wie im jetzt im nördlichen Teil der Kernstadt – die technischen Voraussetzungen bereits erfüllt sind, nehmen wir das Netz bewusst früher in Betrieb, statt auf den Abschluss aller Bauabschnitte zu warten. In den weiteren Ausbaugebieten im Stadtbereich werden die Arbeiten planmäßig fortgesetzt.“

Mit Übergabe an die Betreiberfirmen Stiegeler und Sparkassen IT startet der offizielle Netzbetrieb. Privatkunden in Bad Liebenzell können künftig durch Stiegeler mit schnellem Internet versorgt werden. Netzbetreiber und Anbieter für Geschäftskunden ist die Sparkassen IT.

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Es gibt einen Grund zu feiern: Das Bermatinger Glasfasernetz aus dem Breitband-Förderprojekt „weiße Flecken“ des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZvBB) ist in Betrieb.

Rund 3 Jahre nach dem Spatenstich für den Breitbandausbau ist es so weit: Die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Bermatingen markiert den erfolgreichen Abschluss des Förderprojektes. 3 Jahre Bauzeit, 36 Kilometer Glasfaser, 341 Hausanschlüsse Das Projekt, das auf modernster Glasfasertechnologie basiert, hatte zum Ziel, die sogenannten „weißen Flecken“ – also Haushalte, die bislang mit maximal 30 Mbit/s surfen konnten – zu erschließen. Ab sofort ermöglicht das millionenschwere, von Bund und Land geförderte Ausbauprojekt 626 bislang unterversorgten Wohn- und Gewerbeeinheiten in Bermatingen einen deutlich schnelleren Zugang zum World Wide Web. Konkret bedeutet das: Erschlossene Privathaushalte profitieren jetzt bei TeleData von Datenübertragungsraten bis zu einem Gbit pro Sekunde. Für Gewerbetreibende sind sogar noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich.

Bernhard Schultes, Geschäftsführer des Zweckverbands, wertet diese Entwicklung als wichtigen Schritt: „Die Fertigstellung dieser „weißen Flecken“ ist ein weiterer großer Schritt in Richtung flächendeckende digitale Infrastruktur im Bodenseekreis. Indem wir Ortsnetze wie das in Bermatingen erschließen, verbessern wir nicht nur die digitale Versorgung der Bürgerinnen und Bürger, sondern stärken gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.“ Insgesamt wurden 594 Wohn- und 32 Gewerbeeinheiten angeschlossen. Dafür wurden fast 80 Kilometer Leerrohre verlegt. Als Bürgermeister der Gemeinde Bermatingen zeigt sich auch Martin Rupp erfreut über den erfolgreich abgeschlossenen Breitbandausbau: „Schnelles Internet ist heute ein entscheidender Standortfaktor. Mit dem erfolgreichen Ausbau stärken wir die digitale Infrastruktur unserer Gemeinde und schaffen wichtige Voraussetzungen für ein zukunftsfähiges Bermatingen.“

Die Investitionskosten des gesamten Projekts belaufen sich auf rund 9,5 Mio. Euro, wobei fast 90 Prozent dieser Summe über Fördermittel von Bund und Land finanziert wurden. Bei einer Zusammenkunft aller Projektbeteiligten sowie den Fördermittelgebern wurde nun die Inbetriebnahme gefeiert. Gemeinsam gaben sie mit einem Druck auf den TeleData-Buzzer auch den symbolischen Startschuss für die neu gebaute Dateninfrastruktur.

Doch mit den „weißen Flecken“ ist es noch nicht getan. Die Verantwortlichen sind aktuell bereits an der nächsten Phase des Ausbaus, um noch mehr Haushalte und Unternehmen an das schnelle Internet anzuschließen. Aktuell gilt es die sogenannten „grauen Flecken“ im Rahmen des Förderprojektes auszubauen – also Haushalte mit Internetgeschwindigkeiten von derzeit bis zu 100 Mbit/s. Dieser Ausbau soll bis spätestens Mitte 2027 fertiggestellt sein.

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Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Ausbau der gigabitfähigen Breitbandinfrastruktur durch die OEW Breitband GmbH eingeläutet. Insgesamt sechs Kommunen profitieren von der Digitalisierungsmaßnahme und dürfen sich auf schnelle Glasfasernetze freuen.

Mit dem offiziellen Spatenstich beginnt ab Februar der Breitbandausbau durch die OEW Breitband GmbH im Ausblaucluster FDS I. Insgesamt sechs Kommunen, darunter Dornstetten, Empfingen, Glatten, Seewald, Schopfloch und Waldachtal werden dabei mit der neuesten Breitbandtechnologie versorgt und somit bestmöglich für die Anforderungen einer digitalen Welt gerüstet. Ziel des Ausbaus ist die Erschließung der Grauen Flecken – also Gebiete mit Geschwindigkeiten zwischen 30 Mbit/s und 200 Mbits/s. Diese Punkte wurden zuvor durch ein Markterkundungsverfahren ermittelt.

Auch Landrat Andreas Junt war Teil der Großveranstaltung und freute sich über den Meilenstein in der Digitalisierung des Landkreises: „Der Glasfaserausbau ist eines der zentralen Zukunftsprojekte des Landkreises Freudenstadt. Gerade im ländlichen Raum bildet eine leistungsfähige, schnelle und zuverlässige Internetanbindung die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, moderne Lebensqualität und echte Zukunftsperspektiven – für Unternehmen ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger.“

Für die Planung und den Bau der digitalen Infrastruktur in dem Ausbau-Cluster wurde von der OEW Breitband GmbH die Firma Netze BW GmbH beauftragt. Laut den aktuellen Planungen belaufen sich die Kosten für das Projekt auf 54,2 Millionen Euro. Im Rahmen der Digitalisierungsmaßnahme sollen im gesamten Ausbaugebiet rund 214.875m Tiefbautrasse hergestellt und 12 PoP-Gebäude sowie 85 Netzverteiler aufgestellt und installiert werden. Insgesamt können dadurch 3780 Hausanschlüsse mit gigabitfähigem Internet ausgestattet werden. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten wird die passive Technik von den zukünftigen Netzbetreibern, der Firma Stiegeler Internet Service GmbH und Sparkassen-IT übernommen und in Betrieb genommen.

Ermöglicht wird der Glasfaserausbau im Rahmen des Graue-Flecken-Förderprogramms werden durch eine sog. Kofinanzierung von Bund und Land. Dabei werden die Gesamtkosten des Projektes zu 50 Prozent durch den Bund und zu 40 Prozent durch das Land übernommen. Die verbleibenden zehn Prozent werden durch Eigenmittel der OEW Breitband GmbH finanziert.

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In Römerstein hat der flächendeckende Glasfaserausbau offiziell begonnen: Am 20. Januar 2026 kamen Projektpartner nach Römerstein, um den Ausbaustart des künftigen Glasfasernetzes zu feiern. Vor Ort waren unter anderem Bürgermeisterin Anja Sauer, die Geschäftsführung der OEW Breitband GmbH mit Stefan Herzhauser und Markus Schell, Vertreterinnen und Vertreter des Innenministeriums Baden-Württemberg, des Landratsamts Reutlingen, des Bundesprojektträgers aconium GmbH sowie der Unternehmen SPIE Infratech GmbH und Telekom AG.

Bürgermeisterin Sauer betonte die Bedeutung des Projekts für die gesamte Gemeinde: „Der heutige Spatenstich ist für Römerstein ein echter Quantensprung. Eine leistungsfähige und verlässliche Internetversorgung ist heute in nahezu allen Lebensbereichen unverzichtbar. Mit dem Start des Glasfaserausbaus für unser gesamtes Gemeindegebiet treten wir in ein neues digitales Zeitalter ein.“

Der Ausbau der 1.140 Adressen findet im Rahmen der Grauen- und Dunkelgraue-Flecken-Förderprogramme statt. Diese Adressen erhalten nun moderne Glasfaseranschlüsse und damit stabile Gigabitgeschwindigkeiten für Haushalte und Gewerbe. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 14,8 Millionen Euro. Nach Abschluss der Ausbauarbeiten durch die SPIE Infratech GmbH wird das Netz dann an den zukünftigen Netzbetreiber, die Telekom AG übergeben und von diesem in Betrieb genommen.

Mit dem Projekt schafft Römerstein die Grundlage für digitale Teilhabe, wirtschaftliche Entwicklung und eine zukunftsfähige Infrastruktur im ländlichen Raum.

Ob Online-Meetings, Streaming oder digitales Arbeiten – heute muss vieles gleichzeitig reibungslos funktionieren. Denkendorf ist dafür nun bestens aufgestellt. Rund 6.700 Haushalte und Unternehmen können Glasfaser nutzen. Mit einem gemeinsamen Pressetermin am 14. Januar 2026 bei der Grammlich Industriemontage GmbH wurde offiziell der faktisch abgeschlossene Glasfaserausbau im Ort gefeiert.

In den vergangenen dreieinhalb Jahren wurden in drei Bauabschnitten – eigenwirtschaftlich sowie mit Förderung von Bund und Land – die Voraussetzungen für eine zukunftssichere digitale Infrastruktur geschaffen. Hiervon profitieren die Betriebe, aber auch die Privathaushalte.

Die Deutsche Telekom hat im Eigenausbau für weit über 90 Prozent aller Haushalte und Betriebe in Denkendorf Glasfaserleitungen verlegt. Zusätzlich wurden im geförderten Ausbau weitere 90 Adressen in den Gewerbegebieten Heerweg und Aicher Brühl sowie die Albert-Schweizer-Schule an das Glasfasernetz angeschlossen. Insgesamt wurden innerhalb von zwei Jahren über 27 Kilometer Glasfaser verlegt. Nahezu alle Bürger haben damit die Möglichkeit, einen hochmodernen Internetanschluss mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s zu nutzen.

Bürgermeister Ralf Barth begrüßte die Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft und dankte allen Beteiligten aus Planung, Projektleitung und Umsetzung: „Für Denkendorf ist das ein echter Quantensprung. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist heute ein entscheidender Standortvorteil – für Unternehmen ebenso wie für unsere Bürger. Glasfaser ist auch die Grundlage, um unsere digitalen Bürgerdienste weiter auszubauen.“

Landrat Marcel Musolf, Vorsitzender des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen, sprach von einem „Termin der Freude“: „Eine Kommune allein hätte es am Markt schwer. Gemeinsam – mit 44 Kommunen im Landkreis – schaffen wir es, Gehör zu finden. Der Glasfaserausbau ist ein zentraler Faktor für wirtschaftliche Stärke und Wohlstand. Wichtig ist nun, dass vorhandene Anschlüsse auch von den Bürgern aktiv genutzt werden.“

Fazit: Der Glasfaserausbau in Denkendorf nähert sich faktisch der 100-Prozent-Marke und gilt als abgeschlossen. Wir gratulieren!

Die Telekom schließt jetzt bislang unterversorgte Adressen in Sachsenheim an ihr Glasfasernetz an. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hatte sich das Unternehmen zusätzlich zu ihrem Eigenausbau im Landkreis erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt. „Mit dem geförderten Ausbau wird es jetzt möglich, dass wir 233 Adressen in der Stadt an unser Glasfasernetz anbinden können,“ erklärt Sebastian Kohl, bei der Telekom verantwortlich für den Glasfaserausbau im Landkreis.

Um alle Anschlüsse im Rahmen dieser Fördermaßnahme herzustellen, bringt das Unternehmen rund 130 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet 16 neue Verteiler. Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt.

Bürgermeister Holger Albrich hebt hervor: „Das Projekt zur Erschließung der weißen Flecken und Gewerbegebiete mittels Glasfaser wird mit 2.090.000 Euro aus Mitteln des Bundes, mit 1.671.928 Euro aus Mitteln des Landes und mit 418.072 Euro aus Mitteln des Haushalts der Stadt Sachsenheim gefördert. Wir freuen uns, dass wir so sämtliche unterversorgten Adressen in Sachsenheim an die zukunftsfähige Glasfaserinfrastruktur anschließen können.“

246 Haushalte und 96 Gewerbe an 233 Adressen können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen.

„Mit dem heutigen Spatenstich bringen wir endlich auch Glasfaser für diejenigen, die weniger als 30 Mbit/s zur Verfügung haben. Damit profitiert auch der gesamte Landkreis Ludwigsburg nachhaltig von diesem Schritt. Dank der Förderung durch Bund und Land können wir Glasfaseranschlüsse in noch größerem Umfang realisieren und gemeinsam mit der Gemeinde sowie der Telekom direkt bis in die Gebäude bringen. Die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor für die digitale Entwicklung unserer Region“, sagt Viktor Kostic vom Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg.

Mit großem Einsatz verfolgt die Gemeinde Unterensingen weiterhin das Ziel, ein flächendeckendes Glasfasernetz für ihre Bürger*innen aufzubauen. Von gigabitschnellem Internet sollen dabei künftig auch Randlagen und abgelegenere Gehöfte profitieren. Ergänzend zum aktuell bereits laufenden Glasfaserausbau der NetCom BW, der große Teile Unterensingens umfasst, wurde daher zuletzt ein kommunales Förderprojekt zur Anbindung unterversorgter, schwer erschließbarer Gebäude ins Leben gerufen.

Nachdem die Vorbereitungen und Planungen hierfür mittlerweile abgeschlossen wurden, startete das Vorhaben am Freitag, den 12.12.2025, mit dem offiziellen Spatenstich in die Umsetzung. In den kommenden Monaten sollen nun neun weitere Adressen im Gemeindegebiet mit modernen Glasfaserhausanschlüssen ausgerüstet werden. Dafür werden auf einer Strecke von etwa 4,3 Kilometern rund 4,4 Kilometer Leerrohre und beinahe 23 Kilometer Leitungen unter die Erde gebracht.

Die Freude über den nächsten Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Breitbandversorgung in der Gemeinde war auch den beim Spatenstich anwesenden Gästen anzumerken. Dazu zählten neben Unterensingens Bürgermeister Sieghart Friz auch der Digitalisierungs- und IT-Beauftragte der Gemeinde Giovanni Capozio, Martin Boos (NetCom BW), Michael Hill (Netze BW), Katharina Manthey (Innenministerium Baden-Württemberg), Chrysiida Angelopoulou (Gigabit Region Stuttgart) sowie Ivana Zumbiel und Lukas Theivagt (Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen).

„Mit jedem weiteren Bauabschnitt kommen wir unserem Ziel eines flächendeckenden Glasfasernetzes ein Stück näher. Besonders freut es mich, dass wir mit diesem Projekt nun auch jene Häuser und Höfe anschließen werden, die bisher noch nicht vom Ausbau profitiert haben. So sorgen wir dafür, dass wirklich alle Unterensinger Zugang zu einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur erhalten“, erklärte Bürgermeister Sieghart Friz in seinem Grußwort.

„Mit dem heutigen Spatenstich wird deutlich, dass Breitbandausbau nicht nur in den Zentren, sondern überall gelingen muss. Unterensingen geht hier beispielhaft voran: Die Gemeinde schafft moderne Infrastruktur auch dort, wo der Markt allein keine Lösungen anbietet. Das Land ist gern Partner und Förderer auf diesem Weg in eine digitale Zukunft“, sagte Katharina Manthey vom Innenministerium Baden-Württemberg.

Mit dem Start des Förderprojekts setzt die Gemeinde Unterensingen ihren eingeschlagenen konsequent weiter fort. Insgesamt fließen dabei noch einmal mehr als 500.000 Euro in den Breitbandausbau. Selbst tragen muss die Kommune dabei allerdings nur einen kleinen Teil. Der überwiegende Teil der Investitionen wird durch Bund und Land sowie die NetCom BW getragen.

Für den Ausbau wünschen wir alles Gute und einen zügigen Verlauf!

Die Gemeinde Grünkraut im südlichen Baden-Württemberg startet ab sofort mit Highspeed in die digitale Zukunft. Mit der Inbetriebnahme des neuen Glasfasernetzes wurde ein wichtiger Meilenstein für die nachhaltige Entwicklung der Region gefeiert.

Mit einem symbolischen Buzzertermin wurden die hergestellten Hausanschlüsse nun offiziell am 08.12.2025 in Betrieb genommen.  Der Verbandsvorsitzende des Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg Oliver Spieß, begrüßte dazu die Gäste an einem der drei PoP-Standorte der Gemeinde Grünkraut und spricht in seinem Grußwort allen Beteiligten seinen herzlichen Dank aus und freut sich über „diesen wichtigen Schritt beim Glasfaserausbau im Zweckverbandsgebiet in Richtung Digitale Zukunft“.

Auch Grünkrauts Bürgermeister, Herr Holger Lehr, zeigt sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss des Projekts zur Schließung der weißen Flecken. „Ich freue mich besonders über Bereitschaft der Grundstückseigentümer, die Mitverlegung der Infrastruktur zu ermöglichen, und danke ihnen herzlich für ihre Unterstützung“, betont der Bürgermeister. Er verbindet damit die Hoffnung, dass die investierten Steuermittel, die nun sprichwörtlich im Boden liegen, auf großes Interesse stoßen und von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Mit großem Enthusiasmus blickt er bereits auf das nächste Vorhaben – den Ausbau der grauen Flecken – und geht dieses mit spürbarer Motivation an.

Die Finanzierung des Ausbaus setzt sich wie folgt zusammen:
 
– Bundesförderung: rd. 2,7 Millionen Euro
– Landesmittel: rd. 2,2 Millionen Euro
– Kommunale Eigenmittel: rd. 546 Tausend Euro

Die gesamte Projektabwicklung erfolgte über den Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg, der im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit den Breitbandausbau für den gesamten Landkreis vorantreibt.

Mit der Übergabe von 17 Breitbandförderbescheiden hat Digitalisierungsminister Thomas Strobl den Breitbandausbau in BW erneut ein gutes Stück vorangebracht. Insgesamt werden Projekte in neun Stadt- und Landkreisen mit 16,6 Millionen Euro gefördert.

„Schnelles Internet ist heute so selbstverständlich wie Strom und Wasser – und zugleich die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, moderne Verwaltung und gute Lebensverhältnisse im ganzen Land. Jeder einzelne Förderbescheid ist ein Versprechen: auf Fortschritt, auf Chancen und auf Zukunft – in jedem Winkel Baden-Württembergs“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Übergabe der Förderbescheide am 25. November 2025 im Innenministerium in Stuttgart.

Mit dieser Übergabe wird der Ausbau des schnellen Internets in den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Reutlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen sowie im Stadtkreis Freiburg gefördert. Insgesamt erhalten mit den geförderten Projekten 2.929 Gebäude einen Glasfaseranschluss, darunter 48 Unternehmen, eine Schule und sieben weitere öffentliche Einrichtungen.

Seit 2016 hat das Land mehr als 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Bundeszuschüssen ergibt sich ein Gesamtbetrag von fast sieben Milliarden Euro für den Breitbandausbau. Im Vergleich zu den anderen Ländern in der Bundesrepublik hat Baden-Württemberg überproportional von den Fördermitteln des Bundes profitiert. Bis heute hat das Land so mehr als 3.700 Projekte gefördert, durch die rund 580.000 Adresspunkte erschlossen werden. Im Doppelhaushalt 2025/2026 investiert das Land weitere 1,1 Milliarden Euro in den Ausbau des schnellen Internets in Baden-Württemberg.

Der Bundesförderaufruf 2025 mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro ist abgeschlossen. Aus Baden-Württemberg liegen 34 Anträge mit einem rechnerischen Landesanteil von rund 300 Millionen Euro vor. Über die weiteren Bewilligungen wird in den kommenden Wochen entschieden. „Wir sind vorbereitet – sobald die nächsten Förderzusagen aus Berlin kommen, können wir auch landesseitig weiter durchstarten“, betonte Minister Thomas Strobl.

Mit dem Beginn des Ausbaus von bislang bestehenden „Deckungslücken“ in der Breitbandversorgung wird ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Infrastruktur vollzogen. Die Vertragsunterzeichnung im Rathaus sowie der symbolische Spatenstich beim Bauhof markierten den offiziellen Projektstart.

Das Projekt wird durch Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 1,7 Millionen Euro ermöglicht. Der Bund beteiligt sich mit 978.913 Euro, das Land Baden-Württemberg mit 745.839 Euro. Der verbleibende Eigenanteil der Kommune beträgt rund 139.847 Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf etwa 1,9 Millionen Euro.

Im Rahmen des Vorhabens sollen 87 Adressen mit insgesamt 174 Wohn- und Gewerbeeinheiten angeschlossen werden. Die ausführende Firma alb-electric verlegt dafür rund 10,3 Kilometer Kabel im Tiefbau. Die Fertigstellung ist bis Ende des Jahres 2026 vorgesehen.

Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung im Rathaus und beim Bauhof waren Vertreter der Telekom Fiber Südwest, der Firma alb-electric sowie weitere Beteiligte anwesend. Daniel Weisshaar, Regio-Manager der Telekom, bezeichnete das Vorhaben als „Turmprojekt“ im Kreis Biberach. Katharina Manthey, Referentin im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Kommunen, hob die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor und betonte die Bedeutung der Eigenleistung der Kommune für die Anschlussnehmer.

Für den Ausbau wünschen wir alles Gute und einen zügigen Verlauf!

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