Schnelles Internet Mehr Transparenz über die tatsächliche Mobilfunk-Versorgungssituation: Einheitliches Messkonzept bis Mitte 2023 geplant

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In Baden-Württemberg beklagen sich immer wieder Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen über die unzureichende Mobilfunkversorgung. Dabei wird nicht selten darauf hingewiesen, dass die tatsächliche Nutzererfahrung vor Ort nicht mit den Versorgungsdaten der Mobilfunknetzbetreiber übereinstimmt, die der interaktiven Karte zum Mobilfunk-Monitoring[1] und dem Breitband-Atlas zugrunde liegen.

Um die Qualität der Daten zur Mobilfunkversorgung, die durch die Mobilfunknetzbetreiber übermittelt werden, weiter zu verbessern, sollen diese künftig mithilfe von Messungen validiert werden. In die Gigabit-Strategie der Bundesregierung wurde ein Messpaket aufgenommen, welches ab Mitte 2023 umgesetzt werden soll.

Derzeit wird ein Konzept erarbeitet, um die Erkenntnisse und Messdaten verschiedener Akteure und Länder zu beschaffen und sinnvoll zusammenführen zu können. Die Bundesnetzagentur führt außerdem stichprobenartig eigene Messungen durch und verbessert damit die Datengrundlage weiter. Das Messkonzept wird auch mit den Bundesländern abgestimmt, um einheitliche Vorgehensweisen festzulegen, damit Messungen vergleichbar werden. Perspektivisch könnten auch extern beauftragte Dienstleister für Mobilfunk-Messungen herangezogen werden, wenn hierfür einheitliche Standards angelegt werden.

Durch die Messungen und zusätzlichen Datenquellen, wie Drive-Test-Daten oder Crowd-Daten[2], könnte dann ein differenzierteres Bild zur Versorgungssituation generiert werden. Idealerweise helfen diese Daten auch, angepasste bzw. erweiterte Vorgaben zur Berechnung der Netzabdeckung gegenüber den Netzbetreibern zu formulieren, damit die berechnete Versorgung realitätsnäher wird.

Die Bundesnetzagentur unterstützt aktiv, um insbesondere die Mobilfunkversorgung in Gebieten zu messen, in denen sich auf Basis der Analyse verschiedener Datenquellen kein eindeutiges Versorgungsbild ergibt. Im Ergebnis kann auf dieser Grundlage geprüft werden, ob solche Gebiete dann durch einen eigenwirtschaftlichen oder geförderten Ausbau adressiert werden können.

[1]     Die Karte der Bundesnetzagentur bietet Informationen über die tatsächliche, standortbezogene Mobilfunknetzabdeckung und basiert auf errechneten Daten der Mobilfunknetzbetreiber für den Outdoor-Empfang.

[2]     Crowd Daten sind Daten, die von mehreren oder vielen Personen in einem ,,Crowdsourcing-Netzwerk“ generiert werden.

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